Warum nach Ascension reisen?
Ascension verbindet eine der wichtigsten Nistplätze der Grünen Meeresschildkröte im Atlantik mit einer aktiven US-/UK-Militärbasis und einer Mondlandschaft aus erst rund einer Million Jahre altem Lavagestein. Wer kommt, braucht ein Visum, das vor der Anreise genehmigt sein muss, und fliegt fast immer über St. Helena.
Zwischen November und Mai kommen Tausende Weibchen an Land, um am Long Beach und English Bay ihre Nester zu graben; die Insel gilt als einer der bedeutendsten Nistplätze der Art im Atlantik. Gleichzeitig ist Ascension seit dem Zweiten Weltkrieg eine Militärstation: Wideawake Airfield, Bodenantennen für GPS und ein Teleskop zur Weltraumüberwachung prägen die Insel neben der Zivilverwaltung.
Es gibt keinen Massentourismus, keine Hotelkette und keine Werbebroschüren an jeder Ecke. Ascension eignet sich für Reisende, die eine seltene Kombination aus Naturschauspiel, Militärgeschichte und äusserster Abgelegenheit suchen und die dafür Wochen im Voraus planen.
Quellen: Wikipedia
Wie ist Ascension?
Ascension ist eine 88 km² grosse Vulkaninsel aus überwiegend kahler, schwarzer Lava, deren höchster Punkt Green Mountain mit 859 m als einziger begrünter Fleck aus der Landschaft ragt. Fast 800 Menschen leben hier, keiner von ihnen als Alteingesessener: Alle sind Vertragsangestellte aus St. Helena, Grossbritannien oder den USA.
Die Insel hat mehr als 40 erloschene Vulkankegel; der Portugiese João da Nova entdeckte sie 1501 unbewohnt und ohne Süsswasserquellen, weshalb sich nie eine dauerhafte Bevölkerung ansiedelte. Erst die Royal Navy errichtete 1815 einen Stützpunkt, um die Verbannung Napoleons auf St. Helena zu sichern.
Heute ist Ascension in drei Siedlungen gegliedert: Georgetown an der Küste als Verwaltungssitz, Two Boats Village im Landesinnern mit Schule und Kirche, und die Militärbasis rund um Wideawake Airfield. Wer bleiben will, braucht einen Arbeitsvertrag oder eine befristete Besuchserlaubnis; ein dauerhaftes Bleiberecht ohne Anstellung gibt es nicht.
Quellen: Wikipedia
Was bedeutet die Zugehörigkeit zu St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha?
Ascension ist keine eigenständige Kolonie, sondern eines von drei Gebieten des britischen Überseegebiets St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha (SHACT), verwaltet von einem Gouverneur mit Sitz auf St. Helena. Für Reisende bedeutet das: eigene Einreiseregeln, eine gemeinsame Währung mit St. Helena und keine automatische Verbindung zu den beiden anderen Gebieten.
Ascension hat einen eigenen Verwalter (Administrator), der dem Gouverneur in Jamestown unterstellt ist, und ein eigenes Regelwerk für Einreise und Aufenthalt. Die Vorwahl +247 gilt nur für Ascension, getrennt von St. Helenas +290. Praktisch heisst das für eine Reise: Wer sowohl Ascension als auch St. Helena besuchen will, braucht für beide Inseln eine eigene Genehmigung, verbunden durch denselben Linienflug.
Quellen: Wikipedia
Welche Orte lohnen sich auf Ascension?
Georgetown ist Verwaltungssitz und einziger Hafenort, Green Mountain der einzige bewaldete Punkt der Insel, und die Schildkrötenstrände Long Beach und English Bay liegen beide in Fahrdistanz von Georgetown. Zwischen den Orten trennen nur schmale Pisten durch Lavafelder, kaum je mehr als eine halbe Stunde Fahrt.
Georgetown
Der Hauptort liegt an der trockenen Nordwestküste und ist Sitz der Verwaltung, der Polizei und der kleinen Handelshäuser. Die Kirche St. Mary's aus dem 19. Jahrhundert und das Fort Thornton, ehemaliger Sitz der Royal Marines, erinnern an die frühe Garnisonszeit. Von hier starten die meisten Fahrten zu den Schildkrötenstränden und nach Two Boats Village.
Green Mountain
Mit 859 m ist Green Mountain die höchste Erhebung und der einzige Ort mit eigentlichem Regenwald: Botaniker der Royal Navy pflanzten ihn ab den 1840er-Jahren gezielt an, um Regen aus den Wolken zu binden. Wanderwege führen zum Gipfelkreuz und zum historischen Bergwerk; das Gebiet ist seit 2005 Ascensions erster Nationalpark.
Long Beach und English Bay
Diese beiden Strände nahe Georgetown zählen zu den wichtigsten Nistplätzen der Grünen Meeresschildkröte im Südatlantik. Von November bis Mai graben Weibchen hier nachts ihre Nester; Besuche sind mit Rücksicht auf die Tiere möglich, am besten mit einer geführten Tour, ohne Kunstlicht direkt am Nest.
Comfortless Cove
Die kleine Bucht nördlich von Georgetown ist die einzige gefahrlose Badestelle der Insel, mit klarem Wasser für Schnorchler und einem alten Marinefriedhof direkt am Strand.
Two Boats Village und Devil's Ashpit
Two Boats Village im Zentrum der Insel ist die grösste Wohnsiedlung ausserhalb Georgetowns, mit Schule, Laden und Kirche. In der Umgebung liegen erloschene Vulkankrater wie Devil's Ashpit, die zu Fuss erreichbar sind und die junge geologische Geschichte der Insel zeigen.
Boatswain Bird Island
Der unbewohnte Felsen vor der Nordostküste ist Brutplatz für Zehntausende Seevögel, darunter Fregattvögel, Tölpel und Seeschwalben; er ist nur per Boot aus der Distanz zu sehen, ein Anlanden ist aus Schutzgründen nicht vorgesehen.
Wideawake Airfield und die Kommunikationsanlagen
Die weiträumige Landebahn im Osten der Insel gab dem Gebiet seinen Namen, nach den «Wideawake»-Rufen brütender Rauchseeschwalben in der Umgebung. Von aussen sichtbar, aber nicht zugänglich, sind die Bodenantennen für GPS, das frühere BBC-Relais aus den 1960er-Jahren für Kurzwellensendungen nach Afrika und Südamerika sowie das Teleskop des US-Programms zur Verfolgung von Weltraumschrott.
Wann ist die beste Reisezeit für Ascension?
Ascension liegt in den Tropen und hat kaum Jahreszeiten: Die Höchstwerte in Georgetown schwanken zwischen 27 °C und 31 °C, praktisch ohne Regenzeit. Für Schildkrötenbeobachtung ist November bis Mai die einzig sinnvolle Zeit, weil die Weibchen nur dann an Land kommen.
Georgetown (Ascension): mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte (°C) und Monatsniederschlag (mm)
| Georgetown (Ascension) | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchstwert °C | 29 | 30 | 31 | 31 | 30 | 29 | 28 | 27 | 27 | 27 | 28 | 28 |
| Tiefstwert °C | 25 | 26 | 26 | 26 | 26 | 25 | 24 | 23 | 22 | 23 | 23 | 24 |
| Niederschlag mm | 4 | 4 | 10 | 12 | 8 | 5 | 7 | 5 | 4 | 6 | 5 | 3 |
Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station ASCENSION AUX AF (5 km, 85 m), auf 3 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.
Die Stationswerte zeigen ganzjährig warme Nächte über 22 °C und minimalen Niederschlag; Regenschauer sind über das ganze Jahr verteilt und selten stark. Wer zusätzlich Green Mountain besuchen will, findet dort ein deutlich feuchteres Mikroklima als an der Küste, da der Berg die Passatwolken einfängt.
Ausserhalb der Nistsaison bleiben Wandern auf Green Mountain, Schnorcheln in Comfortless Cove und Hochseefischen ganzjährig möglich; nur das zentrale Erlebnis der Schildkröten fehlt dann.
Der Höhepunkt der Eiablage liegt zwischen Januar und März, wenn an einzelnen Nächten mehrere Dutzend Weibchen gleichzeitig an Land kommen. Weil der Linienflug nach Ascension nur einmal im Monat verkehrt, richtet sich die Reisezeit ohnehin stärker nach dem Flugplan als nach dem Wetter, das über das Jahr kaum schwankt.
Quellen: Wikipedia
Was braucht man für die Einreise nach Ascension?
Schweizer, Deutsche und Österreicher benötigen ein Visum, das vor der Anreise bei der Verwaltung von Ascension genehmigt sein muss; die Beantragung sollte mindestens 14 Tage vor der Ankunft erfolgen (Stand September 2026). Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln.
Verlangt werden ein für den Aufenthalt gültiger Pass, ein bestätigtes Rückflugticket, eine bereits arrangierte Unterkunft, ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt und eine Reiseversicherung mit Deckung für einen Ambulanzflug im Notfall; das Auswärtige Amt nennt für Ascension-Visa eine Mindestdeckung von 1 Million Pfund. Ein dauerhaftes Bleiberecht ohne Arbeitsvertrag besteht nicht, auch nicht mit einem Touristenvisum.
Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Einreiseregeln der Verwaltung von Ascension. Massgeblich sind allein die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA sowie der Verwaltung von Ascension vor der Abreise.
Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Auswärtiges Amt
Welche Impfungen und Vorsorge braucht man für Ascension?
Vorgeschrieben ist keine Impfung; die amerikanische CDC empfiehlt für das Gebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha die Standardimpfungen sowie Hepatitis A und B für ungeimpfte Reisende. Eine Gelbfieberimpfung ist nicht erforderlich.
Die medizinische Versorgung auf Ascension ist auf die Grundversorgung der kleinen Bevölkerung ausgelegt. Dass sowohl das österreichische als auch das deutsche Aussenministerium für Ascension-Visa ausdrücklich eine Versicherung mit Rückholung per Ambulanzflug verlangen, zeigt, wie begrenzt die Behandlungsmöglichkeiten vor Ort sind: Ernste Fälle werden nach St. Helena oder auf den Kontinent ausgeflogen.
Sonnenschutz ist wegen der klaren tropischen Luft und der kargen, reflektierenden Lavaoberfläche wichtig. Welche Impfungen im Einzelfall sinnvoll sind, klärt man vor der Reise ärztlich ab.
Quellen: CDC Travelers' Health · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
Wie sicher ist Ascension?
Kriminalität spielt auf Ascension praktisch keine Rolle; die eigentlichen Risiken sind die militärischen Sperrzonen, die man ohne Erlaubnis nicht betritt, und das Klettern auf lockerem Lavagestein. Als britisches Überseegebiet wird Ascension bei den Aussenministerien nicht gesondert bewertet; die aktuelle Lage prüft man bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA.
Rund um Wideawake Airfield, die Bodenantennen und weitere Militäranlagen gelten Fotografierverbote und Sperrbereiche; wer sie unabsichtlich verletzt, kann von der Militärpolizei angehalten werden. Auch das Auswärtige Amt führt für Ascension keine eigene Einschätzung.
Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Auswärtiges Amt
Wie kommt man nach Ascension?
Der einzige zivile Zugang ist der Linienflug von Airlink, der einmal im Monat Wideawake Airfield (ASI) mit dem St Helena Airport (HLE) verbindet; ein direkter ziviler Flug aus Europa, Nordamerika oder Südafrika nach Ascension existiert nicht. Der Militärflug der RAF von Brize Norton ist zivilen Reisenden praktisch nicht zugänglich.
Nach einem Abkommen zwischen den Regierungen des Vereinigten Königreichs und der USA dürfen auf Ascension ausschliesslich Staatsluftfahrzeuge landen, also Militär- und Diplomatenflüge, mit einer einzigen Ausnahme: der zivile Flug zwischen Ascension und St. Helena. Wer Ascension besuchen will, bucht deshalb zunächst einen Flug nach St. Helena und von dort den monatlichen Anschluss über die St Helena Government Finance Office.
Die RAF-Airbridge zwischen Brize Norton und den Falklandinseln macht auf Ascension einen technischen Tankstopp, nimmt aber reguläre zivile Passagiere für Ascension nicht auf; ziviler Verkehr über diese Strecke war zudem von April 2017 bis zur Reparatur der Startbahn 2022 ohnehin eingeschränkt. Kreuzfahrtschiffe legen auf Ascension nur ausnahmsweise an, da die Insel keinen geschützten Hafen für grosse Schiffe hat.
Auf der Insel unterwegs
Ascension hat ein kleines Strassennetz aus asphaltierten und geschotterten Pisten; Mietwagen und Taxis sind über die wenigen Anbieter in Georgetown zu organisieren, die Distanzen zwischen den drei Siedlungen liegen bei 10 bis 15 km.
Welche Währung gilt, und wie bezahlt man auf Ascension?
Bezahlt wird mit dem St.-Helena-Pfund, das 1:1 an das britische Pfund gebunden ist; Pfund Sterling wird ebenso angenommen. Weil die gesamte Wirtschaft auf Importe per Schiff und Flug angewiesen ist, sind Waren spürbar teurer als in Grossbritannien.
Die wenigen Läden und Kantinen in Georgetown und Two Boats Village akzeptieren teils Karten, teils nur Bargeld; wer Bargeld braucht, tauscht es am besten schon vor der Anreise auf St. Helena oder in Grossbritannien, da Ascension keine grosse Bankinfrastruktur besitzt. Andere Währungen, etwa Euro oder US-Dollar, werden im Alltag nicht angenommen.
Quellen: Wikipedia
Wo übernachtet man auf Ascension?
Ascension hat keine Hotelkette, sondern einige Gästezimmer und Ferienwohnungen in Georgetown und Two Boats Village, die meist über persönliche Kontakte oder die Verwaltung vermittelt werden. Weil die Unterkunft schon für die Visumsbeantragung nachgewiesen werden muss, organisiert man sie vor der Buchung des Flugs.
Die kleine Zahl an Betten bedeutet: In den Monaten mit hoher Nachfrage rund um die Schildkrötensaison oder Wechsel des Militärpersonals sind Zimmer schnell ausgebucht. Selbstversorgung ist üblich, da die Insel kein grosses Gastronomieangebot hat.
Quellen: Wikipedia
Was isst man auf Ascension?
Die Küche stützt sich auf frisch gefangenen Fisch wie Wahoo, Thunfisch und Barrakuda sowie auf Importe, die mit dem monatlichen Flug oder dem seltenen Versorgungsschiff ankommen. Frisches Gemüse ist unregelmässig verfügbar, weil fast alles eingeführt werden muss.
Georgetown hat einige kleine Kantinen und Bars, die vor allem das Militär- und Verwaltungspersonal bedienen; ein grosses Restaurantangebot gibt es nicht. Hochseeangler bringen ihren Fang oft direkt in die Küche der eigenen Unterkunft.
Quellen: Wikipedia
Wie leben die Menschen auf Ascension?
Rund 800 Menschen leben auf Ascension, praktisch alle als Vertragsangestellte aus St. Helena, Grossbritannien oder den USA; eine eigene, historisch gewachsene Bevölkerung gibt es nicht. Der Alltag richtet sich nach den Arbeitsverträgen bei Militär, Verwaltung oder den Kommunikationsanlagen.
Namensgebend war der portugiesische Seefahrer João da Nova, der die unbewohnte Insel am Christi-Himmelfahrts-Tag (Ascension Day) 1501 entdeckte. Weil es weder Süsswasserquellen noch eine indigene Bevölkerung gab, blieb sie jahrhundertelang unbesiedelt, bis die Royal Navy 1815 den ersten dauerhaften Posten einrichtete, um die Verbannung Napoleons auf St. Helena abzusichern.
Heute prägen St.-Helenier, Briten und Amerikaner gemeinsam das Inselleben; Kirche, Schule und ein kleines Vereinsleben in Two Boats Village halten die Gemeinschaft zusammen, ohne dass jemand hier geboren und aufgewachsen ist.
Quellen: Wikipedia
Was kann man auf Ascension erleben?
Im Zentrum steht die Beobachtung nistender Grüner Meeresschildkröten von November bis Mai, ergänzt durch Wanderungen auf Green Mountain, Schnorcheln in Comfortless Cove und Hochseefischen auf Wahoo und Thunfisch. Dazu kommen Spuren der Raumfahrt- und Militärgeschichte, von Wideawake Airfield bis zu stillgelegten NASA-Anlagen.
Nachtführungen zu den Nistplätzen zeigen, wie ein bis zu 300 kg schweres Weibchen sein Nest gräbt, ohne die Tiere mit Licht zu stören. Am Tag ziehen frisch geschlüpfte Jungtiere den Weg zurück ins Meer.
Auf Green Mountain führen markierte Pfade durch den künstlich angelegten Wolkenwald zum Gipfelkreuz; unterwegs liegen Reste britischer Befestigungen aus dem 19. Jahrhundert. Wer angelt, findet vor der Küste ganzjährig Wahoo, Gelbflossenthun und Barrakuda.
- Schildkröten-Nachtwanderung: Long Beach oder English Bay, November bis Mai, am besten mit Führung.
- Green Mountain: Wanderung durch Wolkenwald bis zum Gipfelkreuz auf 859 m.
- Comfortless Cove: Schnorcheln in der einzigen sicheren Badebucht der Insel.
- Hochseefischen: ganzjährig auf Wahoo, Thunfisch und Barrakuda ab Georgetown.
- Sternenhimmel: kaum Lichtverschmutzung ausserhalb Georgetowns, gute Sicht auf den Südhimmel.
Wegen der geringen Lichtverschmutzung ausserhalb der Siedlungen zeigt sich der Südhimmel über den Lavafeldern besonders klar; ein Fernglas reicht, um deutlich mehr Sterne zu sehen als in dicht besiedelten Regionen. Wanderer, die von Georgetown zu den erloschenen Vulkankratern rund um Two Boats Village gehen, kombinieren so Geologie, Militärgeschichte und Naturbeobachtung an einem Tag.
Quellen: Wikipedia
Wie reist man auf Ascension rücksichtsvoll?
An den Nistplätzen der Grünen Meeresschildkröte gilt: kein Kunstlicht und kein Blitzlicht direkt am Nest, ausreichend Abstand und keine Berührung der Tiere. Die Insel ist seit 2019 Teil eines grossen Meeresschutzgebiets, in dem Fischerei und Aktivitäten reguliert sind.
Militärische Sperrzonen und Fotografierverbote rund um Wideawake Airfield und die Bodenantennen sind strikt einzuhalten. Weil auf Ascension nahezu alles importiert werden muss, ist ein sparsamer Umgang mit Wasser und Vorräten üblich und wird von Gastgebern erwartet.
Quellen: Wikipedia
Womit lässt sich Ascension kombinieren?
Am naheliegendsten ist die Kombination mit St. Helena, verbunden durch denselben monatlichen Linienflug von Airlink; für beide Inseln braucht man je eine eigene Einreisegenehmigung. Eine Weiterreise zu anderen Zielen ist von Ascension aus praktisch nicht möglich, da kein anderer ziviler Flug die Insel bedient.
Wer eine Reise plant, baut deshalb Ascension als Zwischenstopp auf dem Weg zu oder von St. Helena ein, nicht als eigenständiges Reiseziel mit weiteren Anschlüssen. Reisen über Südafrika sind nur indirekt über den St.-Helena-Flughafen möglich, nie direkt nach Ascension.
Quellen: Wikipedia
Für wen eignet sich Ascension, für wen weniger?
Ascension passt zu Reisenden, die Meeresschildkröten, Militär- und Raumfahrtgeschichte oder abgelegene Vulkanlandschaften suchen und Wochen im Voraus planen können. Weniger geeignet ist die Insel für Badeferien, spontane Reisen und alle, die auf ein grosses Freizeit- oder Gastronomieangebot angewiesen sind.
- Passt gut: Naturfotografen zur Schildkrötensaison, Militär- und Raumfahrtinteressierte, Hochseeangler, Reisende mit langem Planungshorizont für Visum und Flug.
- Passt weniger: Spontanreisende, denn das Visum braucht mindestens 14 Tage Vorlauf und der Flug fliegt nur einmal im Monat; Badeurlauber, denn es gibt nur eine gefahrlose Bucht.
Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Wikipedia