Was für ein Reiseziel sind die Grenadinen?
Die Grenadinen sind eine rund 65 km lange Kette aus etwa 30 kleinen Inseln zwischen St. Vincent im Norden und Grenada im Süden, von denen neun bewohnt und touristisch zugänglich sind. Statt einer einzelnen Insel reist man hier meist eine Route aus mehreren Stopps, verbunden per Fähre, Kleinflugzeug oder Segelboot.
Die grösseren Inseln – Bequia, Mustique, Canouan, Mayreau, Union Island, Palm Island und Petit St Vincent – gehören zum Staat St. Vincent und die Grenadinen, dessen Hauptinsel St. Vincent selbst rund 15 km weiter nördlich liegt. Carriacou und Petite Martinique am südlichen Ende der Kette zählen dagegen zu Grenada und werden auf dieser Seite nur am Rand behandelt.
Zwischen den Inseln liegen zahllose unbewohnte Riffe und Sandbänke, darunter die Tobago Cays, ein seit Jahrzehnten geschütztes Meeresgebiet mit Meeresschildkröten und einem vorgelagerten Riff. Für Segler gelten die Grenadinen wegen kurzer Distanzen und geschützter Ankerplätze als eines der einsteigerfreundlichsten Reviere der Karibik.
Wie fühlt sich eine Reise durch die Grenadinen an?
Jede Insel hat ihren eigenen Charakter: Bequia ist entspannt und seglerisch geprägt, Mustique diskret und luxuriös, Union Island jung und wassersportlich, Mayreau winzig und nur per Boot erreichbar. Gemeinsam ist allen ein sehr viel langsameres Tempo als auf den grösseren Karibikinseln.
Bequia, mit gut 5'000 Einwohnern die grösste der Gruppe, wirkt wie eine klassische karibische Hafenstadt im Kleinformat: Werften, Fischerboote und Yachten liegen dicht an dicht in der Admiralty Bay vor Port Elizabeth.
Mustique dagegen ist eine private, streng kontrollierte Insel mit wenigen Dutzend Villen, die seit Jahrzehnten von Prominenten und europäischem Adel als Rückzugsort genutzt wird. Union Island wiederum zieht mit beständigem Wind vor allem Kitesurfer und Segler an, während das winzige Mayreau ohne eigenen Flug- oder Fährhafen nur per Boot von den Nachbarinseln aus erreichbar ist.
Quellen: Wikipedia
Zu welchen Ländern gehören die Grenadinen?
Die Grenadinen sind zwischen zwei Staaten geteilt: Der Norden mit Bequia, Mustique, Canouan, Mayreau, Union Island, Palm Island und Petit St Vincent gehört zu St. Vincent und die Grenadinen, der Süden mit Carriacou und Petite Martinique zu Grenada. Beide Länder verwalten ihren Teil eigenständig, mit getrennten Einwanderungsbehörden.
Für die auf dieser Seite beschriebenen Inseln ist St. Vincent und die Grenadinen der massgebliche Staat; Einreise, Zeitzone und Landeswährung entsprechen deshalb vollständig denen des Gesamtstaats, dessen Details die Landesseite St. Vincent und die Grenadinen beschreibt. Union Island besitzt als südlichste grössere Insel einen eigenen offiziellen Einreisehafen für Yachten und Kleinflugzeuge.
Wer stattdessen Carriacou oder Petite Martinique besuchen will, reist formal in ein anderes Land ein und braucht eine eigene, wenn auch meist unkomplizierte Grenzabfertigung, häufig direkt ab Union Island oder Grenada. Boote, die zwischen den beiden Staaten wechseln, müssen sich jeweils bei der zuständigen Zoll- und Einwanderungsbehörde ein- und ausklarieren.
Quellen: Wikipedia · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA
Welche Inseln lohnen sich in den Grenadinen?
Bequia ist meist erster Stopp und guter Ausgangspunkt, die Tobago Cays das Naturhighlight jeder Route. Mustique, Canouan, Mayreau sowie Palm Island und Petit St Vincent decken das Spektrum von diskretem Luxus bis winzigen Ankerbuchten ab.
Bequia
Die grösste Grenadinen-Insel lebt bis heute von einer Walfangtradition aus dem 19. Jahrhundert, die die Internationale Walfangkommission als indigene Subsistenzjagd mit einer Quote von vier Grosswalen pro Jahr seit 2013 anerkennt. Port Elizabeth an der Admiralty Bay ist Fährhafen, Werftstandort und gesellschaftliches Zentrum zugleich.
Mustique
Die private Insel gehört einer Eigentümergesellschaft und ist für Tagesgäste nur eingeschränkt zugänglich; wer nicht in einer der wenigen Villen übernachtet, besucht sie meist im Rahmen eines geführten Ausflugs mit Zeit für Basil's Bar an der Britannia Bay.
Canouan
Deutlich ruhiger als Mustique, aber ebenfalls stark auf gehobenen Tourismus ausgerichtet, mit einem grossen Golfresort und einigen der saubersten Strände der Inselkette.
Union Island und Mayreau
Union Island mit dem Hafenort Clifton ist der praktische Knotenpunkt der südlichen Grenadinen: eigener Flughafen, Fähranschluss und Ausgangspunkt für Tagestouren zu den Tobago Cays. Das benachbarte, autofreie Mayreau erreicht man nur per Boot; die Salt Whistle Bay an der Nordspitze zählt zu den meistfotografierten Stränden der Karibik.
Palm Island und Petit St Vincent
Beide Inseln sind vollständig privat vermarktete Resortinseln am südlichsten Rand des Staatsgebiets, mit eigenem Bootstransfer ab Union Island. Petit St Vincent, keine 1 km² gross, hat sogar eine eigene, von den übrigen Grenadinen abweichende Stromversorgung mit 110 statt 230 Volt.
Tobago Cays
Die unbewohnten Tobago Cays bestehen aus fünf kleinen Cays rund um eine geschützte, sandbodige Lagune, umschlossen vom rund 4 km langen Horseshoe Reef. Der Meeresschutzpark ist nur per Boot erreichbar und bekannt für Schnorchelbegegnungen mit Meeresschildkröten in einer eigens dafür ausgewiesenen Schwimmzone.
Quellen: Wikipedia · International Whaling Commission · The Tobago Cays · Wikipedia
Wann ist die beste Reisezeit für die Grenadinen?
Die trockeneren Monate Januar bis April gelten als angenehmste Reisezeit mit dem wenigsten Niederschlag und stabilen Passatwinden für Segeltouren. Von Juni bis November dauert die atlantische Hurrikansaison, wobei die südlichen Grenadinen traditionell am Rand des Hauptrisikogebiets liegen.
Für die Grenadinen selbst liegen keine eigenen Wetterstationen mit ausreichender Datenqualität vor; die Insel folgt aber dem allgemeinen Muster der südlichen Kleinen Antillen mit einer deutlich feuchteren zweiten Jahreshälfte. Die stabilsten Passatwinde für Segelrouten zwischen den Inseln wehen meist zwischen Dezember und April, bei gleichzeitig geringerer Luftfeuchtigkeit.
Die atlantische Hurrikansaison läuft nach NOAA/NHC offiziell vom 1. Juni bis 30. November, mit dem höchsten Risiko zwischen August und Oktober. Die südliche Lage nahe Grenada bietet keinen vollständigen Schutz, wie schwere Stürme in der Vergangenheit gezeigt haben; wer in dieser Zeit segelt, verfolgt Wetterwarnungen entsprechend engmaschig.
Für Charterboote bedeutet die Nebensaison zwischen Juni und November zugleich deutlich niedrigere Preise und leerere Ankerplätze in den Tobago Cays, was viele erfahrene Segler bewusst in Kauf nehmen, solange sie die Wetterlage im Blick behalten.
Quellen: NOAA National Hurricane Center
Was braucht man für die Einreise in die Grenadinen?
Für die Grenadinen gelten dieselben Regeln wie für den Gesamtstaat St. Vincent und die Grenadinen: Schweizer, Deutsche und Österreicher benötigen für touristische Aufenthalte bis sechs Monate kein Visum, ein gültiger Pass sowie ein Rückflug- oder Weiterreiseticket genügen.
- Visum: für Schweizer, Deutsche und Österreicher bei Aufenthalten bis 6 Monate nicht erforderlich; Details zu anderen Staatsangehörigkeiten stehen auf der Landesseite St. Vincent und die Grenadinen.
- Einreisehäfen innerhalb der Grenadinen: Reisende mit eigenem Boot oder Kleinflugzeug klarieren meist über Union Island ein, das einen eigenen offiziellen Grenzposten besitzt; wer über St. Vincent anreist, erledigt die Einreise bereits am Argyle International Airport.
- Minderjährige: sollten laut Auswärtigem Amt eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen, wenn sie ohne diese reisen.
- Andere Staatsangehörigkeiten: benötigen teils ein eigenes Visum; massgeblich ist die Auskunft der zuständigen Vertretung des jeweiligen Ziellandes vor der Reise.
Massgeblich sind die amtlichen Stellen: EDA, Auswärtiges Amt, BMEIA.
Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA · Auswärtiges Amt · Wikipedia
Welche Impfungen und Gesundheitsrisiken gibt es in den Grenadinen?
Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben, ausser einem Gelbfieber-Nachweis bei Ankunft aus einem Risikoland. Healthytravel.ch empfiehlt Hepatitis A für alle und Hepatitis B für Kinder, Jugendliche und Risikogruppen; Dengue, Chikungunya und Zika kommen über Mückenstiche vor.
- Hepatitis A und B: von healthytravel.ch und der CDC allen Reisenden beziehungsweise Kindern, Jugendlichen und Risikogruppen empfohlen.
- Gelbfieber: nur bei Einreise aus einem Land mit Übertragungsrisiko verlangt, mit Ausnahme für Kinder unter einem Jahr und Transitpassagiere.
- Mückenschutz: Dengue, Chikungunya und Zika treten verbreitet auf; ganztägiger Schutz vor Tagesmücken gilt als wichtigste Massnahme.
- Medizinische Versorgung: auf den kleineren Grenadinen-Inseln sehr eingeschränkt, ernstere Fälle werden meist nach St. Vincent oder Barbados verlegt.
Wegen der teils langen Wege zur nächsten grösseren Klinik empfiehlt sich für Segel- und Tauchreisen durch die Grenadinen eine Reiseversicherung mit Rückholschutz.
Quellen: healthytravel.ch (Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen- und Reisemedizin) · CDC Travelers' Health
Wie sicher sind die Grenadinen?
Weder das Auswärtige Amt noch das BMEIA führen für St. Vincent und die Grenadinen eine erhöhte Sicherheitsstufe, allgemeine Vorsicht bei Wertsachen wird aber wie in der gesamten Karibik empfohlen. Die grössten Naturgefahren sind Hurrikane sowie, auf St. Vincent selbst, ein aktiver Vulkan.
Auf den kleinen, touristisch geprägten Grenadinen-Inseln ist Kriminalität gegen Reisende selten, Boote und Ankerplätze sollten trotzdem nachts gesichert werden. Aktuelle Lage: EDA, Auswärtiges Amt, BMEIA.
Quellen: Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA
Wie reist man in die Grenadinen an?
Internationale Flüge landen auf Argyle International (SVD) auf St. Vincent oder auf Maurice Bishop International (GND) auf Grenada; von dort geht es per Kleinflugzeug oder Fähre weiter zu den einzelnen Inseln. Union Island, Canouan und Mustique besitzen eigene Regionalflughäfen für Anschlussflüge.
| Ab | Ziel | Hinweis |
|---|---|---|
| Argyle International (SVD), St. Vincent | Bequia, Canouan, Union Island, Mustique | mehrmals täglich mit Kleinflugzeugen der Grenadine Air Alliance (SVG Air/Mustique Airways) |
| Kingstown (St. Vincent) | Bequia, Canouan, Mayreau, Union Island | öffentliche Fähren mehrmals wöchentlich, südliche Route langsamer als die nach Bequia |
| Union Island | Carriacou, Grenada | kurze Bootsstrecke ins Nachbarland mit eigener Grenzabfertigung |
Nonstopflüge aus Europa gibt es nicht; von dort reist man über einen nordamerikanischen oder karibischen Umsteigeort wie Barbados nach St. Vincent oder Grenada. Für Segler sind die Grenadinen zudem über Charterbasen auf St. Vincent, Grenada oder in den nördlichen Kleinen Antillen erreichbar.
Zwischen St. Vincent und Bequia verkehren die häufigsten Fähren, teils mehrmals täglich und in rund einer Stunde. Die südlicheren Inseln Canouan, Mayreau und Union Island werden seltener, meist an sechs Tagen pro Woche, von Kingstown aus angefahren; wer schneller reisen will, bucht stattdessen einen kurzen Regionalflug.
Quellen: Discover SVG (St. Vincent and the Grenadines Tourism Authority) · Wikipedia · Wikipedia
Was kostet eine Reise in die Grenadinen?
Offizielle Währung ist der an den US-Dollar gekoppelte Ostkaribische Dollar (XCD). Die Preisspanne zwischen den Inseln ist ungewöhnlich gross: Bequia und Union Island sind vergleichsweise günstig, Mustique, Canouan und Petit St Vincent gehören dagegen zu den teuersten Zielen der gesamten Karibik.
| Insel | Preisniveau |
|---|---|
| Bequia, Union Island | moderat, viele lokale Guesthouses und Restaurants |
| Canouan | gehoben, geprägt vom grossen Golfresort |
| Mustique, Petit St Vincent, Palm Island | sehr hoch, exklusive Villen- und Resortvermietung |
| Tobago Cays | separate Parkgebühr pro Person und Tag für Boote und Landgäste |
Bargeld in Ostkaribischen Dollar lohnt sich für kleinere Inseln und Boote ohne Kartenterminal, in den grösseren Orten wie Port Elizabeth oder Clifton werden Kreditkarten zunehmend akzeptiert. Der US-Dollar wird an vielen Orten ergänzend angenommen, meist zu einem für Gäste weniger günstigen Kurs als der offizielle.
Quellen: World Standards
Wo übernachtet man in den Grenadinen?
Bequia und Union Island bieten die grösste Bandbreite von einfachen Gästehäusern bis Boutique-Hotels, während Mustique, Palm Island und Petit St Vincent fast ausschliesslich exklusive Villen und All-inclusive-Resorts vermieten. Ein grosser Teil der Reisenden übernachtet zudem direkt auf dem eigenen Charterboot.
Wer eine Inselhopping-Route plant, kombiniert meist eine günstigere Basis auf Bequia oder Union Island mit ein bis zwei Nächten auf einer der exklusiveren Inseln. Mayreau hat trotz seiner geringen Grösse einige kleine Unterkünfte oberhalb der Salt Whistle Bay, die autofreie Insel bleibt aber grundsätzlich sehr ruhig.
Was isst man in den Grenadinen?
Frischer Fisch und Langusten prägen die Küche, ergänzt um karibische Klassiker wie Reis mit Bohnen und Callaloo. Auf Bequia erinnert die traditionelle Walfangkultur bis heute vereinzelt an der Speisekarte an ihre Herkunft, allerdings streng im Rahmen der jährlichen IWC-Quote von vier Tieren.
In Port Elizabeth und Clifton reihen sich einfache, familiengeführte Fischlokale entlang der Uferpromenaden, während die Resortinseln Mustique, Canouan und Petit St Vincent eher internationale Küche mit karibischem Einschlag servieren. Rum-Punsch und lokal gebrautes Bier gehören überall zu den verbreiteten Getränken.
Quellen: International Whaling Commission
Welche Kultur prägt die Grenadinen?
Bequia besitzt eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Walfangtradition, die als indigene Subsistenzjagd bis heute erlaubt ist, sowie eine lange Bootsbautradition mit traditionellem Modellbootbau. Höhepunkt im Jahreskalender ist die Bequia Easter Regatta mit Segelrennen zwischen den Inseln.
Die Walfänger von Bequia jagen mit offenen Ruderbooten und Handharpunen nach überlieferter Methode, ein Verfahren, das die Internationale Walfangkommission seit Jahrzehnten als kulturelle Ausnahme innerhalb des globalen Walfangverbots anerkennt. Die jährliche Quote von vier Tieren wurde seit ihrer Einführung 2013 wegen Wetter und der aufwendigen traditionellen Technik nur einmal ausgeschöpft.
Musikalisch dominieren Calypso, Soca und Steelband-Klänge, besonders während der Osterregatta und kleinerer lokaler Feste auf den einzelnen Inseln. Die enge Verbindung zum Meer zeigt sich zusätzlich im traditionellen Bootsbau, der auf Bequia bis heute als Handwerk gepflegt wird.
Quellen: International Whaling Commission
Was kann man in den Grenadinen erleben?
Zu den Höhepunkten zählen Schnorcheln mit Meeresschildkröten in den Tobago Cays, Segeln zwischen den Inseln, Kitesurfen vor Union Island und ein Abend in Basil's Bar auf Mustique. Auch ein Spaziergang durch die Werften von Port Elizabeth gehört für viele Reisende dazu.
- Tobago Cays Marine Park: Schnorcheln an fünf unbewohnten Cays mit Meeresschildkröten und einem rund 4 km langen Riff, nur per Boot erreichbar.
- Segeln und Bareboat-Charter: kurze Distanzen und geschützte Ankerplätze machen die Grenadinen zu einem der einsteigerfreundlichsten Reviere der Karibik.
- Kitesurfen und Windsurfen: beständiger Wind vor Union Island zieht Wassersportler aus der ganzen Karibik an.
- Basil's Bar auf Mustique: legendäre Strandbar an der Britannia Bay, seit Jahrzehnten Treffpunkt von Gästen und Inselbewohnern.
- Modellbootbau in Bequia: traditionelle Werkstätten fertigen massstabsgetreue Nachbauten historischer Segelschiffe.
Quellen: The Tobago Cays · Wikipedia
Wie reist man in den Grenadinen verantwortungsvoll?
In den Tobago Cays gilt: nur in der ausgewiesenen Schwimmzone mit Meeresschildkröten schnorcheln, keine Bojen umfahren und Mooring-Bojen statt freiem Ankern nutzen. Die Parkgebühr für Boote und Landgäste fliesst direkt in den Unterhalt des Meeresschutzgebiets.
Weil viele der kleineren Inseln kaum eigene Wasserquellen besitzen und stark auf Regenwasser und Entsalzung angewiesen sind, lohnt sich ein sparsamer Umgang mit Süsswasser besonders auf Booten und in kleineren Unterkünften. Lokale Guides und Bootsführer statt reiner Selbstversorgung zu buchen, unterstützt zudem direkt die kleinen Inselgemeinden abseits der grossen Resorts.
Quellen: The Tobago Cays
Womit lassen sich die Grenadinen kombinieren?
Am naheliegendsten ist eine Kombination mit St. Vincent selbst, dessen Hauptstadt Kingstown und der Vulkan La Soufrière einen guten Kontrastpunkt zu den kleinen Inseln bilden. Wer weiterreist, verbindet die Grenadinen über Union Island zusätzlich mit Carriacou und Grenada.
Segler verlängern ihre Route häufig direkt bis nach Grenada, was allerdings eine eigene Ein- und Ausklarierung bei dessen Grenzbehörde erfordert. Über Barbados als grösseres Drehkreuz lässt sich zusätzlich eine weitere Insel der östlichen Karibik anschliessen, bevor es weiter zu den Grenadinen geht.
Quellen: Wikipedia
Für wen eignen sich die Grenadinen, für wen weniger?
Die Grenadinen passen besonders zu Seglerinnen und Seglern, Tauchern und Reisenden, die Insel-Hopping abseits grosser Resorts suchen, ebenso zu Gästen, die auf Mustique oder Petit St Vincent besonders viel Diskretion und Luxus wünschen. Weniger geeignet sind sie für alle, die eine einfache, direkte Anreise oder ein grosses Nachtleben erwarten.
Gut aufgehoben sind erfahrene wie unerfahrene Segler, die die kurzen Distanzen und geschützten Ankerplätze schätzen, sowie Taucher und Schnorchler wegen der Tobago Cays. Wer stattdessen ein einzelnes, leicht erreichbares Ziel ohne mehrere Umstiege sucht, ist mit einer grösseren Karibikinsel wie Barbados oder St. Lucia besser bedient.