Der rosafarbene Sandstrand von Horseshoe Bay an Bermudas Südküste

Territorium · Nord- und Mittelamerika

Bermuda

Bermuda ist ein britisches Überseegebiet im Nordatlantik, rund 1’035 km östlich der US-Küste von North Carolina, mit rosafarbenen Sandstränden, Korallenriffen und der 1612 gegründeten Stadt St. George's als UNESCO-Welterbe. Auf nur 53.2 km² leben rund 64’000 Menschen, viele davon in der Finanzbranche der Hauptstadt Hamilton. Reisende erreichen die Insel mit Direktflügen aus der US-Ostküste, aus Kanada oder, nonstop aus Europa, ab London.

Foto: Steven Biak Ling auf Unsplash

Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Hauptstadt
Hamilton (854 Einwohner 2016, seit 1815 Hauptstadt)
Amtssprache
Englisch
Währung
Bermuda-Dollar (BMD), 1:1 an den US-Dollar gebunden, beide zirkulieren gleichwertig
Zeitzone
UTC−4 (Atlantic Standard Time), in der Sommerzeit UTC−3
Internationaler Flughafen
L. F. Wade International Airport (BDA) in St. George's Parish, Terminal seit 2020
Ideale Reisedauer
mindestens 3 Tage für einen ersten Eindruck
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober am wärmsten, Hurrikansaison Juni bis November
Einreise CH/DE/AT
kein Visum, Bermuda Arrival Card Pflicht, Aufenthalt bis 180 Tage je 12 Monate (Stand September 2026)
Steckdosen
Typ A/B wie in den USA, 120 V, 60 Hz
Notruf
911
Impfungen
keine Pflichtimpfung; Hepatitis A und, je nach Reise, Hepatitis B empfohlen
Trinkgeld
in Restaurants oft 15–17 % Service-Charge bereits auf der Rechnung

Warum nach Bermuda reisen?

Kurz gesagt

Bermuda liegt weit im Nordatlantik und wirkt britisch, karibisch und amerikanisch zugleich: rosafarbene Strände wie Horseshoe Bay, Korallenriffe mit Schiffswracks zum Schnorcheln und die 1612 gegründete Stadt St. George's, seit 2000 UNESCO-Welterbe. Direktflüge aus der US-Ostküste dauern oft unter zwei Stunden, aus London rund sieben.

Die Insel ist mit 53.2 km² kleiner als die meisten Städte, dafür dicht an Geschichte: 23 Festungsanlagen aus vier Jahrhunderten schützten einst den Hafen von St. George's, während die heutige Hauptstadt Hamilton als globales Zentrum für Rückversicherungen gilt.

Wer Ruhe sucht, findet geschützte Buchten im Südwesten; wer aktiv sein will, taucht zu den Wracks der «Constellation» und der «Montana» oder wandert auf dem stillgelegten Bahntrassee, dem Railway Trail, quer über die Insel.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Go To Bermuda

Wie ist Bermuda?

Kurz gesagt

Bermuda besteht aus rund 180 kleinen Koralleninseln, von denen die grössten durch Brücken und Dämme verbunden sind, zusammen 53.2 km² für etwa 64’000 Einwohner. Amtssprache ist Englisch, und der Alltag mischt britische Institutionen wie Cricket mit karibisch-afrikanisch geprägter Kultur.

Die Insel gliedert sich in neun Verwaltungsbezirke, «Parishes», von Sandys im Westen bis St. George's im Osten. Weil kein Punkt weit vom Wasser entfernt liegt, prägen Häfen, Buchten und Riffe fast jeden Ort.

Auffällig sind die weissen, gestuften Dächer aus Kalksteinplatten: Weil Bermuda weder Flüsse noch nutzbares Grundwasser hat, sammeln praktisch alle Gebäude Regenwasser vom Dach als wichtigste Süsswasserquelle – eine Bauweise, die bis heute verwendet wird und die Insel auch aus der Luft an ihren gleichmässig weissen Dächern erkennbar macht.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia

Was bedeutet es, dass Bermuda ein britisches Überseegebiet ist?

Kurz gesagt

Bermuda ist das älteste britische Überseegebiet und regelt seine inneren Angelegenheiten seit der Verfassung von 1968 weitgehend selbst; ein von London ernannter Gouverneur vertritt die Krone, während London für Aussenpolitik, Verteidigung und Sicherheit zuständig bleibt. Bermudas Parlament tagte erstmals 1620 und gehört zu den ältesten der Welt.

Für Reisende heisst das: Bermuda ist nicht Teil des Vereinigten Königreichs selbst, hat eine eigene Einwanderungsbehörde, eine eigene Währung und eigene Einreiseregeln, die von den britischen getrennt gelten. Wer über London anreist, betritt zusätzlich das Vereinigte Königreich und braucht dafür in der Regel eine eigene Einreiseerlaubnis, auch bei reinem Transit.

Ebenso gelten für Bermuda eigene Regeln, wenn die Anreise über die USA oder Kanada läuft: Wer dort zwischenlandet, durchquert die Grenzkontrolle dieser Länder, unabhängig von den Bestimmungen für Bermuda selbst.

Quellen: Wikipedia · Go To Bermuda · bermuda-inseln.net

Welche Orte lohnen sich auf Bermuda?

Kurz gesagt

Hamilton ist Hauptstadt und Finanzzentrum mit Front Street am Hafen, St. George's im Osten die 1612 gegründete Gründungsstadt und UNESCO-Welterbe. Im Westen liegt das Royal Naval Dockyard, einst «Gibraltar of the West» genannt und heute Bermudas grösster Kreuzfahrthafen mit dem National Museum of Bermuda.

Front Street am Hafen von Hamilton mit pastellfarbenen Fassaden
Foto: Kinø auf Unsplash

Hamilton

Hamilton wurde 1793 eingemeindet und löste St. George's 1815 als Hauptstadt ab; 2016 zählte die eigentliche Stadt nur 854 Einwohner, während tagsüber rund 40 % aller Berufstätigen Bermudas hier arbeiten. An der Front Street reihen sich Geschäfte und Restaurants am Wasser, dazu kommen die City Hall, die 1911 geweihte Cathedral of the Most Holy Trinity und Fort Hamilton mit Blick über die Stadt.

St. George's

St. George's entstand 1612 nach dem Schiffbruch der «Sea Venture» von 1609 und gilt als älteste erhaltene englische Siedlung der Neuen Welt; bis 1815 war es Hauptstadt. Seit 2000 stehen die Altstadt und 23 zugehörige Festungen als UNESCO-Welterbe unter Schutz, darunter St. Peter's Church von 1612, die älteste protestantische Kirche der Neuen Welt, und das State House, Sitz des Parlaments von 1620 bis 1815.

Royal Naval Dockyard

Ab den 1790er-Jahren baute die britische Marine auf Ireland Island im äussersten Westen ihre grösste Basis ausserhalb Grossbritanniens, fast 150 Jahre lang als «Gibraltar of the West» bekannt. 1814 starteten von hier über 5’000 Soldaten zum Angriff auf Washington und Baltimore. Nach dem Abzug der Marine 1951 entstand aus der Festung The Keep das National Museum of Bermuda, dazu kommen Geschäfte, Restaurants und der grösste Kreuzfahrtterminal der Insel.

Südküste und Sandys

Zwischen Hamilton und dem Dockyard liegen an der Südküste die Parishes Warwick, Southampton und Paget mit den bekanntesten Stränden der Insel, darunter Horseshoe Bay. Der äusserste Westen um Sandys Parish, dessen Cricket-Club Somerset beim Cup Match gegen St. George's antritt, ist ruhiger und ländlicher geprägt als das dichter bebaute Hamilton.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Go To Bermuda

Wann ist die beste Reisezeit für Bermuda?

Kurz gesagt

Am wärmsten und trockensten ist es von Mai bis Oktober, mit Wassertemperaturen, die zum Baden und Schnorcheln einladen. Von Juni bis November dauert die atlantische Hurrikansaison, wie das BMEIA erläutert; die grösste Sturmgefahr besteht meist zwischen August und Oktober.

Hamilton und St. George's: mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte (°C) und Monatsniederschlag (mm)

HamiltonJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C212121222527303029272422
Tiefstwert °C161616172022252524221917
Niederschlag mm1151181097298988112511312384111
St. George'sJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C212121222527303029272422
Tiefstwert °C161616172022252524221917
Niederschlag mm1091181037393987412311111483107

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station NAVAL ATLANTIC METEROLOGY & OCEANOGRAPHY FACILITY (12 km, 6 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station NAVAL ATLANTIC METEROLOGY & OCEANOGRAPHY FACILITY (2 km, 6 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Die Stationswerte zeigen ein mildes, subtropisches Klima ohne ausgeprägte Trockenzeit: Niederschlag fällt das ganze Jahr über, am meisten meist im Spätsommer und Herbst. Die wärmsten Monate August und September liegen tagsüber regelmässig über 29 °C, die kühlsten Monate Januar bis März bleiben tagsüber bei rund 21 °C – ein Bermuda-Winter fällt damit mild aus.

Wer Wert auf ruhigere, günstigere Nebensaison legt, reist im Frühling oder späten Herbst; für Wassersport und Strandwetter bleibt der Sommer die verlässlichste Wahl, auch wenn dann die Hurrikansaison bereits läuft.

Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Was braucht man für die Einreise nach Bermuda?

Kurz gesagt

Schweizer, deutsche und österreichische Staatsangehörige brauchen für touristische Aufenthalte bis 180 Tage je 12 Monate kein Visum, aber einen gültigen Reisepass, ein Rückflug- oder Weiterreiseticket und die online auszufüllende Bermuda Arrival Card. Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln (Stand September 2026).

Die Arrival Card ist für alle Flug- und Privatyacht-Ankünfte Pflicht, kostenlos und in wenigen Minuten online ausgefüllt; Kreuzfahrtgäste sind davon ausgenommen. Weil praktisch alle Flüge nach Bermuda über die USA, Kanada oder das Vereinigte Königreich führen, brauchen Reisende dafür zusätzlich die jeweils gültigen Einreise- oder Transitdokumente dieser Länder, etwa ESTA für die USA oder eine ETA für einen Umstieg in London – unabhängig von den Bestimmungen für Bermuda selbst.

Für alle anderen Staatsangehörigkeiten können abweichende Regeln gelten. Massgeblich sind allein die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA sowie der Bermuda Immigration Division.

Quellen: Auswärtiges Amt · Go To Bermuda · bermuda-inseln.net

Welche Impfungen und Gesundheitsvorsorge braucht man für Bermuda?

Kurz gesagt

Vorgeschrieben ist keine Impfung. Healthytravel.ch empfiehlt die Schweizer Basisimpfungen und je nach Reise Hepatitis A, die CDC rät zusätzlich zu Hepatitis B bei längeren oder engeren Kontakten vor Ort. Das BMEIA weist auf vereinzelte Zika-, Chikungunya- und Dengue-Fälle in britischen Karibikgebieten hin und empfiehlt Insektenschutz.

Da kein Sozialversicherungsabkommen mit der Schweiz oder Österreich besteht, muss man Behandlungen vor Ort meist selbst vorstrecken; eine Reiseversicherung mit Deckung für Krankentransport wird von BMEIA ausdrücklich empfohlen.

Insektenschutzmittel mit ausreichend DEET-Anteil hilft gegen Mücken und Zecken; wie überall gilt Vorsicht bei Kontakt mit streunenden Hunden oder Fledermäusen.

Quellen: HealthyTravel, Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin · CDC Travelers' Health · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

Wie sicher ist Bermuda?

Kurz gesagt

Das BMEIA nennt für die britischen Überseegebiete vereinzelte Einbrüche, Taschendiebstähle und selten auch bewaffnete Überfälle als Risiko; die aktuelle Lage ist bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA zu prüfen. Die grösste Gefahr sind Hurrikane zwischen Juni und November, für die das Auswärtige Amt zur Beobachtung des «National Hurricane Center» rät.

Ausserhalb dieser saisonalen Wetterrisiken gilt Bermuda als vergleichsweise ruhiges Reiseziel; übliche Vorsicht bei Wertsachen am Strand und in der Nacht in Hamilton reicht meist aus. Reisende sollten sich zu Beginn einer Reise nach lokalen Warnungen der Bermuda Weather Service erkundigen, wenn ein Sturm angekündigt ist.

Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Auswärtiges Amt

Wie kommt man nach Bermuda?

Kurz gesagt

Der einzige Flughafen ist der L. F. Wade International Airport (BDA) in St. George's Parish; über 20 Direktverbindungen aus den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich bedienen ihn. Eine Fährverbindung vom Festland gibt es nicht, dafür regelmässige Kreuzfahrtschiffe nach Hamilton, St. George's und zum Royal Naval Dockyard.

Aus Nordamerika

Von New York (JFK), Newark und Boston dauert der Flug rund 90 Minuten bis unter 2 Stunden, unter anderem mit American Airlines, Delta, JetBlue, United und BermudAir. Aus Atlanta, Charlotte, Miami und Orlando sind es unter 3 Stunden, aus Toronto, Montréal und Halifax ebenfalls unter 3 Stunden mit Air Canada und BermudAir.

Aus Europa

British Airways fliegt als einzige Airline nonstop aus Europa, täglich ab London-Heathrow, mit rund 7 Stunden Flugzeit; ausserhalb der Sommersaison reduziert sich die Frequenz auf fünf Flüge pro Woche. Wer aus anderen europäischen Städten kommt, verbindet meist über London oder einen nordamerikanischen Hub.

Aus Lateinamerika und übrigen Weltregionen

Direktflüge aus Lateinamerika, Asien oder Ozeanien gibt es nicht; Reisende aus diesen Regionen verbinden über einen der nordamerikanischen Hubs oder London.

Innerhalb Bermudas

Öffentliche Busse und Fähren verbinden Hamilton, St. George's, das Dockyard und die Strände im Süden; weil sich Bermuda von Ost nach West über nur rund 35 km erstreckt, kommt man ohne Mietwagen aus, den Besucher ohnehin nicht mieten können. Erlaubt sind stattdessen Elektro-Rollerscooter und Taxis.

Quellen: Wikipedia · Go To Bermuda · bermuda-inseln.net

Welche Währung gilt, und wie bezahlt man auf Bermuda?

Kurz gesagt

Bezahlt wird mit dem Bermuda-Dollar (BMD), der seit 1972 fest 1:1 an den US-Dollar gebunden ist; US-Banknoten und -Münzen werden überall gleichwertig akzeptiert. Karten sind in den meisten Geschäften und Restaurants üblich, Geldautomaten gibt es in Hamilton, St. George's und beim Dockyard.

Weil nur Banken Bermuda-Dollar offiziell in andere Währungen umtauschen, dazu gegen eine Gebühr von 1.25 % plus mögliche weitere Kosten, gibt man übrig gebliebene Bermuda-Dollar am besten noch auf der Insel aus oder bezahlt von Anfang an möglichst mit US-Dollar oder Karte.

Trinkgeld ist in vielen Restaurants bereits als Service-Charge von 15 bis 17 % auf der Rechnung enthalten; ein Blick auf die Rechnung schützt vor doppeltem Trinkgeld.

Quellen: Wikipedia · Go To Bermuda

Wo übernachtet man auf Bermuda?

Kurz gesagt

Das Angebot reicht von grossen Resorthotels an der Südküste über kleinere Boutique-Hotels in Hamilton und St. George's bis zu «Cottage Colonies» mit einzelnen Häuschen um ein Haupthaus. Wegen der geringen Grösse der Insel liegt jede Unterkunft höchstens eine halbe Stunde von Stränden, Hamilton und dem Dockyard entfernt.

Zusätzlich vermitteln Ferienwohnungs-Plattformen Gästezimmer und kleine Apartments in Privathäusern, oft günstiger als die grossen Resorts. In der Hauptsaison von Mai bis Oktober und rund um das Cup-Match-Wochenende Ende Juli lohnt sich frühes Buchen.

Quellen: Go To Bermuda

Was isst man auf Bermuda?

Kurz gesagt

Nationalgericht ist der Bermuda Fish Chowder, eine kräftige Fischsuppe, die erst am Tisch mit schwarzem Rum und scharfer Sherry-Pepper-Sauce abgeschmeckt wird. Dazu kommen frittierter Wahoo auf Rosinenbrot, Cassava Pie zu Weihnachten und die Cocktails Dark 'n' Stormy und Rum Swizzle.

Die Küche vereint britische, portugiesische, afrikanische, karibische und indigen-amerikanische Einflüsse mit frischem Fisch wie Wahoo, Thunfisch und Rockfish sowie saisonaler Languste. Sonntags ist ein traditionelles Kabeljau-Frühstück verbreitet, am Karfreitag Fischfrikadellen mit Hot Cross Buns.

Bermuda-Zwiebeln, Loquats (Wollmispeln) und wilder Piment prägen die saisonale Küche zusätzlich; der Dark 'n' Stormy mit Gosling's Rum gilt vielen Bermudern als das inoffizielle Nationalgetränk der Insel.

Quellen: Go To Bermuda

Wie leben die Menschen auf Bermuda?

Kurz gesagt

Rund 64’000 Menschen leben auf Bermuda, viele mit afrikanischen, britischen und portugiesischen Wurzeln. Höhepunkt des Jahres ist Cup Match Ende Juli oder Anfang August: ein zweitägiger Feiertag mit Cricket-Rivalitätsspiel zwischen St. George's im Osten und Somerset im Westen, verbunden mit dem Emancipation Day und dem Mary-Prince-Tag.

Cup Match geht auf das erste Spiel von 1902 zurück, die Feiertage wurden 1947 eingeführt; sie erinnern an das Ende der Sklaverei in Bermuda 1834 und an Mary Prince, deren 1831 veröffentlichte Autobiografie die britische Abolitionsbewegung stärkte.

Gombey-Tänzer in bunten, gefiederten Kostümen treten traditionell am Boxing Day und Neujahr durch die Nachbarschaften und bei Paraden wie dem Bermuda Day auf; ihre Tänze verbinden westafrikanische, karibische und indigene Einflüsse zu einer eigenständigen Kunstform.

Quellen: Go To Bermuda · Wikipedia

Was kann man auf Bermuda erleben?

Kurz gesagt

Im Mittelpunkt stehen Strand und Riff: rosafarbener Sand an Horseshoe Bay, Schnorcheltouren zu den Wracks der «Constellation» und der «Montana» sowie die Kalksteinhöhlen der Crystal & Fantasy Caves. Dazu kommen Wandern auf dem Railway Trail, Segeln und Golf auf einer der Golfplatz-dichtesten Inseln der Welt.

Die Riffe rund um Bermuda gelten als die nördlichsten Korallenriffe der Welt und haben über die Jahrhunderte zahlreiche Schiffe auf Grund laufen lassen; entsprechend dicht liegen Wracks zum Schnorcheln und Tauchen, viele davon nur wenige Meter unter der Oberfläche.

Horseshoe Bay im Süden verdankt seine rosa Färbung mikroskopisch kleinen, roten Einzellern (Foraminiferen), die sich mit dem weissen Korallensand mischen; am auffälligsten ist der Farbton direkt am Wasser bei Ebbe.

  • Crystal & Fantasy Caves: Tropfsteinhöhlen mit unterirdischen Seen im Hamilton Parish.
  • Railway Trail: rund 34 km auf dem stillgelegten Bahntrassee quer über die Insel, in Teilstücken zu Fuss oder mit dem Rad.
  • Segeln und Bootstouren: ab Hamilton Harbour oder St. George's Harbour, teils mit Stopp an unbewohnten Riff-Inseln.
  • Golf: mehrere Plätze auf kleinem Raum, darunter Bahnen mit Blick auf den Atlantik.

Quellen: Go To Bermuda · Wikipedia · Go To Bermuda

Wie reist man auf Bermuda rücksichtsvoll?

Kurz gesagt

Weil Bermuda kein natürliches Süsswasser-Reservoir hat und jedes Haus Regenwasser vom eigenen Dach sammelt, ist sparsamer Umgang mit Wasser in Hotels und Ferienwohnungen mehr als eine Geste. Die Riffe rund um die Insel sind empfindlich, deshalb gilt beim Schnorcheln und Tauchen: nicht berühren, nicht stehen bleiben, keine Souvenirs aus Korallen oder Muscheln mitnehmen.

Weil Mietwagen für Besucher nicht erlaubt sind, ist der öffentliche Verkehr mit Bus und Fähre ohnehin die übliche und zugleich sparsamste Fortbewegung. Wer die Küste besucht, hält sich an markierte Wege, um die knappe, teils endemische Vegetation der Dünen zu schonen.

Quellen: Wikipedia · Go To Bermuda

Womit lässt sich Bermuda kombinieren?

Kurz gesagt

Bermuda liegt abseits der Karibik, dafür nah an der US-Ostküste: New York, Boston oder Miami lassen sich unkompliziert vor- oder nachschalten, weil dieselben Fluggesellschaften beide Strecken bedienen. Ab London bietet sich eine Kombination mit ein paar Tagen im Vereinigten Königreich an.

Weil viele Reisende mit dem Kreuzfahrtschiff ab New York, Boston oder Fort Lauderdale kommen, lässt sich Bermuda auch als einzelner Stopp auf einer längeren Atlantik-Kreuzfahrt erleben statt als eigenständiges Reiseziel.

Quellen: Go To Bermuda

Für wen eignet sich Bermuda, für wen weniger?

Kurz gesagt

Bermuda passt zu Reisenden, die auf kleinem Raum Strand, Geschichte und Wassersport verbinden wollen und einen britisch geprägten, ruhigen Umgangston schätzen. Weniger geeignet ist die Insel für alle, die günstige Ferien, ein grosses Nachtleben oder ausgedehnte Rundreisen mit wechselnden Etappen suchen.

  • Passt gut: Taucherinnen und Schnorchler, Geschichtsinteressierte mit Blick auf St. George's und das Dockyard, Golfspieler, Reisende, die einen kurzen, gut planbaren Trip von der US-Ostküste oder London aus suchen.
  • Passt weniger: Reisende mit knappem Budget, weil Bermuda zu den teureren Zielen der Region zählt; alle, die grosse Distanzen und viele Orte in einer Reise sehen wollen, weil die Insel nur rund 35 km lang ist; Nachtschwärmer, die ein grosses Ausgehviertel erwarten.

Quellen: Go To Bermuda

Gut zu kombinieren

Klarheit vor der Reise

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Bermuda.

Braucht man für Bermuda ein Visum?

Nein, Schweizer, deutsche und österreichische Staatsangehörige reisen für touristische Zwecke ohne Visum ein und dürfen sich bis zu 180 Tage je 12 Monate aufhalten. Nötig sind ein gültiger Reisepass, ein Rückreiseticket und die Bermuda Arrival Card.

Was ist die Bermuda Arrival Card?

Ein kostenloses Online-Formular mit persönlichen Daten, Flugnummer und Unterkunftsadresse, das alle Flug- und Privatyacht-Ankünfte vor oder bei der Einreise ausfüllen. Kreuzfahrtgäste sind davon befreit.

Braucht man für die Anreise über die USA ein ESTA?

Ja, wer über die USA umsteigt, braucht dafür ein gültiges ESTA, auch bei reinem Transit ohne Verlassen des Flughafens. Das gilt unabhängig von den Einreisebestimmungen für Bermuda selbst.

Kann man auf Bermuda einen Mietwagen fahren?

Nein, Besucher dürfen auf Bermuda keine Autos mieten. Erlaubt sind Elektro-Rollerscooter, dazu kommen Busse, Fähren und Taxis.

Welche Währung gilt auf Bermuda?

Der Bermuda-Dollar (BMD), fest im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gebunden. US-Banknoten und -Münzen werden überall gleichwertig akzeptiert.

Wann ist Hurrikansaison auf Bermuda?

Von Juni bis November, mit dem grössten Risiko meist zwischen August und Oktober. Das Auswärtige Amt empfiehlt, das «National Hurricane Center» zu beobachten und Anweisungen der Behörden zu folgen.

Ist das Bermuda-Dreieck gefährlich für Reisende?

Nein. Laut der US-Ozeanbehörde NOAA gibt es keinen Beleg dafür, dass im sogenannten Bermuda-Dreieck häufiger Schiffe oder Flugzeuge verschwinden als in anderen stark befahrenen Meeresgebieten.

Wie lange dauert der Flug von New York nach Bermuda?

Rund 90 Minuten bis knapp 2 Stunden, je nach Fluggesellschaft und Flughafen in New York.

Ist Bermuda Teil der Karibik?

Nein, geografisch liegt Bermuda weit im Nordatlantik, rund 1’035 km östlich von North Carolina, deutlich nördlich der karibischen Inseln. Klima und Kultur weisen aber karibische Einflüsse auf.

Gibt es auf Bermuda Handyempfang und WLAN?

Ja, das Mobilfunknetz deckt die ganze, kleine Insel ab, und die meisten Hotels sowie viele Cafés bieten WLAN an.

Muss man auf Bermuda Trinkgeld geben?

Oft ist in Restaurants bereits eine Service-Charge von 15 bis 17 % auf der Rechnung enthalten; ein Blick auf die Rechnung verhindert doppeltes Trinkgeld.

Welche Steckdosen braucht man auf Bermuda?

Bermuda nutzt wie die USA und Kanada Typ A/B bei 120 V und 60 Hz; Reisende aus der Schweiz, Deutschland und Österreich brauchen einen Adapter.

Wie kommt man vom Flughafen nach Hamilton?

Der Flughafen liegt in St. George's Parish im Osten der Insel; nach Hamilton fahren Taxis und Busse, die Strecke dauert je nach Verkehr rund 30 bis 45 Minuten.

Kann man auf Bermuda gut schnorcheln, ohne zu tauchen?

Ja, viele Wracks und Riffe liegen nur wenige Meter unter der Oberfläche und sind auch für Schnorchlerinnen und Schnorchler ohne Tauchschein gut erreichbar, etwa bei Tobacco Bay oder rund um das Dockyard.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 20. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Get to Bermuda from London, the US & Canada, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  2. Passports, Immigration & Customs, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  3. Bermuda Arrival Card, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  4. Bermuda's Top Beach: Horseshoe Bay, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  5. Bermuda Food, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  6. Cup Match: Bermuda's Biggest Celebration, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  7. What to See & Do in Bermuda in 3 Days, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  8. The History of Bermuda's Royal Naval Dockyard, Go To Bermuda, abgerufen 20. September 2026
  9. L.F. Wade International Airport, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  10. Bermuda, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  11. Bermudian Dollar, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  12. Historic Town of St George and Related Fortifications, Bermuda, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  13. Politics of Bermuda, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  14. Hamilton, Bermuda, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  15. Architecture of Bermuda, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  16. Britische Überseegebiete, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, abgerufen 20. September 2026
  17. Vereinigtes Königreich: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  18. Bermuda: Reisemedizinische Empfehlungen, HealthyTravel, Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin, abgerufen 20. September 2026
  19. Bermuda (U.K.): Traveler View, CDC Travelers' Health, abgerufen 20. September 2026
  20. What is the Bermuda Triangle?, NOAA Ocean Service, abgerufen 20. September 2026
  21. Anreise nach Bermuda: Flug, Kreuzfahrt, Einreise, bermuda-inseln.net, abgerufen 20. September 2026

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