Die Baobab-Allee bei Morondava im Abendlicht

Land · Afrika

Madagaskar

Madagaskar ist mit 592’796 km² die viertgrösste Insel der Welt und wegen ihrer rund 160 Millionen Jahre langen Trennung vom afrikanischen Festland Lebensraum von Lemuren, Baobabs und hunderten Arten, die es sonst nirgends gibt. Die Route führt meist vom Hochland um die Hauptstadt Antananarivo über die Route Nationale 7 in den trockenen Süden oder per Flug an die Nordwestküste zur Insel Nosy Be. Schlechte Strassen, lange Fahrzeiten und ein Malariarisiko ausserhalb der Hauptstadt prägen die Reiseplanung ebenso wie die Lemuren-Nationalparks.

Foto: Dmitrii Zhodzishskii auf Unsplash

Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Hauptstadt
Antananarivo
Amtssprachen
Malagasy und Französisch
Währung
Malagasy-Ariary (MGA)
Zeitzone
UTC+3 (East Africa Time), keine Sommerzeit
Internationale Flughäfen
Antananarivo–Ivato (TNR), Nosy Be–Fascene (NOS)
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober (kühle Trockenzeit); Zyklonsaison November bis April, vor allem Ostküste und Norden
Einreise CH/DE/AT
Visum bei Ankunft bis 90 Tage (30–50 Euro gestaffelt) oder e-Visa vorab, Stand September 2026
Reisepass
Bei Einreise mindestens 6 Monate gültig
Malaria
Prophylaxe ausserhalb Antananarivos empfohlen, in der Hauptstadt Übertragung selten
Stecker und Spannung
220/380 V, 50 Hz; Steckertyp C und E
Notruf
117 Polizei, 118 Feuerwehr, 124 Ambulanz

Was erwartet Reisende in Madagaskar?

Kurz gesagt

Madagaskar liegt seit rund 160 Millionen Jahren getrennt vom afrikanischen Festland; dadurch sind über 90 % der heimischen Tier- und Pflanzenarten nirgendwo sonst zu finden, von mehr als 100 Lemurenarten bis zu den Baobabs im Westen. Die Insel ist mit 592’796 km² die viertgrösste der Welt, touristisch aber dünn erschlossen: Reisen kombinieren meist zwei bis drei Regionen, verbunden durch lange Fahrten oder Inlandflüge.

Eine klassische Route beginnt in der Hauptstadt Antananarivo im zentralen Hochland, führt auf der Route Nationale 7 südwärts über Antsirabe, Ranomafana und Isalo bis Toliara an der Südwestküste, oder per Inlandflug in den Andasibe-Mantadia-Nationalpark im Osten, rund drei Autostunden von der Hauptstadt entfernt. Wer die Nordwestküste sucht, fliegt von Antananarivo weiter nach Nosy Be.

Diese Seite fasst Regionen, Reisezeit, Einreise (Stand September 2026), Gesundheit — inklusive der Malaria-Prophylaxe, die auf dem Festland ausserhalb Antananarivos empfohlen wird — und die Hinweise von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA zusammen.

Quellen: Wikipedia

Wie ist Madagaskar als Reiseland?

Kurz gesagt

Madagaskar ist touristisch weniger erschlossen als andere Ziele im Indischen Ozean: Strassen sind laut Wikipedia oft schlecht asphaltiert und Inlandflüge teuer, weshalb Fahrten zwischen den Regionen häufig einen ganzen Tag dauern. Dafür bietet keine andere Reise in der Region eine vergleichbare Dichte an Lemuren, Chamäleons und Baobabs auf einer einzigen Insel.

Die Insel gliedert sich grob in vier Reiseregionen: das zentrale Hochland um Antananarivo mit Reisterrassen und dem Königshügel Ambohimanga, den trockenen Süden entlang der Route Nationale 7 mit Sandstein-Canyons und Baobab-Wäldern, den feuchten Regenwald-Osten mit den Lemuren-Reservaten von Andasibe, sowie die Nordwestküste um Nosy Be mit Tauchgründen und vorgelagerten Inseln.

Über 90 % der heimischen Wirbeltiere kommen laut Wikipedia ausschliesslich auf Madagaskar vor: mehr als 100 beschriebene Lemurenarten, dazu Chamäleons, Baobabs und mit dem Indri der grösste lebende Lemur. Die IUCN zählt Lemuren zu den am stärksten gefährdeten Säugetiergruppen der Welt.

Amtssprachen sind Malagasy und Französisch; ausserhalb der grossen Städte und Lodges wird wenig Englisch gesprochen. Fahrzeiten zwischen den Regionen sind laut Wikipedia deutlich länger, als die Landkarte vermuten lässt, weil viele Überlandstrassen nur einspurig und in schlechtem Zustand sind.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia

Welche Regionen von Madagaskar lohnen sich?

Kurz gesagt

Die meistbesuchten Ziele sind die Hauptstadt Antananarivo mit dem Königshügel Ambohimanga, der Süden entlang der Route Nationale 7 mit dem 815 km² grossen Isalo-Nationalpark und den Baobab-Wäldern bei Morondava, der Regenwald-Osten um Andasibe mit dem Indri, und die 320 km² grosse Nordwestinsel Nosy Be mit ihren vorgelagerten Tauchgründen.

Antananarivo und das Hochland

Antananarivo, meist «Tana» genannt, liegt auf rund 1’276 m über Meer im zentralen Hochland und ist Ankunftsort fast jeder Madagaskar-Reise. Der Rova, der ehemalige Königspalast der Merina-Dynastie, thront über der Altstadt; rund 24 km nordöstlich liegt der Königshügel Ambohimanga, seit 2001 UNESCO-Weltkulturerbe als besterhaltenes Monument des vorkolonialen Merina-Königreichs und weiterhin Pilgerort.

Von Antananarivo führt die Route Nationale 7 südwärts durch Handwerkerstädte wie Ambatolampy, Antsirabe und Ambositra; sie ist die touristische Hauptachse des Landes und verbindet Hochland, Regenwald und Trockensüden auf einer einzigen, aber langen Fahrt.

Der Süden: Route Nationale 7 und Isalo

Der Isalo-Nationalpark, 1962 gegründet und 815.40 km² gross, liegt zwischen 510 und 1’268 m über Meer und zeigt eine vom Wind zerfurchte Sandsteinlandschaft mit bis zu 200 m tiefen Canyons. Sechs Lemurenarten leben hier, darunter Kattas und Verreaux-Sifakas; nächstgelegener Ort ist Ranohira.

Weiter westlich, zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina, steht die Baobab-Allee: rund 20 bis 25 bis zu 30 m hohe Affenbrotbäume der Art Adansonia grandidieri entlang eines 260 m langen Strassenabschnitts, seit Juli 2015 als Naturdenkmal geschützt. Der Ranomafana-Nationalpark im Südosten, seit seiner Gründung 1991 Teil des UNESCO-Welterbes «Regenwälder der Atsinanana», schützt auf über 40’000 ha zwölf Lemurenarten, darunter den erst 1986 entdeckten Goldenen Bambuslemur.

Der Osten: Andasibe und der Indri

Der Andasibe-Mantadia-Nationalpark liegt rund 150 km östlich von Antananarivo, in etwa drei Autostunden auf asphaltierter Strasse erreichbar. Sein Kernstück, die Analamazoatra-Reserve, ist die zugänglichste Lemuren-Region des Landes und beherbergt elf Arten, darunter den Indri, mit knapp einem Meter Körperlänge der grösste lebende Lemur, dessen Ruf kilometerweit durch den Regenwald trägt.

Der Nationalpark und die umliegenden Schutzgebiete gehören zum UNESCO-Welterbe «Regenwälder der Atsinanana», das aus 13 Teilflächen in sechs Nationalparks besteht (Marojejy, Masoala, Zahamena, Ranomafana, Andringitra, Andohahela). Seit 2010 steht es wegen illegalen Holzeinschlags auf der Liste der gefährdeten Welterbestätten.

Nordwestküste: Nosy Be und vorgelagerte Inseln

Nosy Be, 320 km² gross und mit rund 109’000 Einwohnern die meistbesuchte Insel Madagaskars, liegt vor der Nordwestküste und wird von Antananarivo aus angeflogen. Der Hauptort Hell-Ville (Andoany) ist zugleich Fährhafen zum Festland bei Ankify; die Lokobe-Reserve zeigt auf kleiner Fläche Regenwald mit Lemuren und Chamäleons.

Vorgelagerte Inseln wie Nosy Komba, Nosy Tanikely und Nosy Sakatia sind Ziele für Tages-Bootsausflüge zum Schnorcheln und Tauchen; in den Gewässern um Nosy Be kommen auch die seltenen Omura-Wale vor. Die Regenzeit dauert von Oktober bis Anfang Mai, die Trockenzeit von Mai bis Oktober ist für Insel-Ausflüge zuverlässiger.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia

Wann ist die beste Reisezeit für Madagaskar?

Kurz gesagt

Madagaskar hat zwei Jahreszeiten: eine warme Regenzeit von November bis April und eine kühlere Trockenzeit von Mai bis Oktober, die für die meisten Reisen empfehlenswert ist. Zyklone treffen laut Wikipedia vor allem die Ostküste und den Norden zwischen November und April, während der Südwesten um Toliara mit rund 330 mm Jahresniederschlag ganzjährig trocken bleibt.

AntananarivoJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C282828272523222326292929
Tiefstwert °C171717161311101011141617
Niederschlag mm475379304159868485584796222388
Nosy BeJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C323232333231313132333332
Tiefstwert °C242424242221202021232424
Niederschlag mm3092472358331131081327101237

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station IVATO (10 km, 1280 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station FASCENE (6 km, 11 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Antananarivo im Hochland ist zwischen Mai und September kühl, nachts sinken die Tiefstwerte auf rund 9 bis 11 °C; die Regenmonate November bis März bringen die höchsten Niederschläge, im Januar rund 475 mm. Nosy Be an der Nordwestküste bleibt ganzjährig warm mit Höchstwerten um 30 bis 33 °C, doch von Juni bis September fällt kaum Regen (unter 15 mm im Juli und August), während November bis März über 200 mm im Monat bringen.

Zyklone erreichen Madagaskar laut Wikipedia hauptsächlich aus Richtung der Maskarenen und treffen am häufigsten die Ostküste; der Zyklon Gafilo im März 2004 war mit 237 Toten der stärkste je im südwestlichen Indischen Ozean gemessene tropische Wirbelsturm, der Zyklon Geralda forderte im Februar 1994 rund 70 Todesopfer.

Die Route Nationale 7 in den Süden ist ganzjährig befahrbar, wird in der Regenzeit aber durch Erdrutsche und überflutete Abschnitte verlangsamt. Wer Lemuren mit Jungtieren beobachten will, profitiert vom Beginn der Regenzeit im November und Dezember.

Quellen: Wikipedia

Was braucht man für die Einreise nach Madagaskar?

Kurz gesagt

Schweizer, Deutsche und Österreicher brauchen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage ein Visum, das bei Ankunft an den internationalen Flughäfen ausgestellt oder vorab online als e-Visa beantragt werden kann. Die Gebühr steigt gestaffelt von 30 Euro für 15 Tage bis 50 Euro für 90 Tage; der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

  • Visum bei Ankunft: an den internationalen Flughäfen, unter anderem Antananarivo–Ivato und Nosy Be–Fascene, gegen gestaffelte Gebühr: 30 Euro für 15 Tage, 35 Euro für 16 bis 30 Tage, 40 Euro für 31 bis 60 Tage, 50 Euro für 61 bis 90 Tage.
  • e-Visa: online über das offizielle Portal evisamada-mg.com zwischen einer Woche und sechs Monaten vor Abreise beantragen; die Ausstellung erfolgt meist innerhalb von 72 Stunden, das Dokument wird bei Einreise gegen den Visumsstempel eingetauscht.
  • Längere Aufenthalte: über 90 Tage nur mit einem vorab bei einer madagassischen Botschaft beantragten Visum, das bei geplanter Verlängerung im Land als «transformable» beantragt werden sollte.
  • Andere Staatsangehörigkeiten: für sie gelten eigene Regeln; massgeblich ist die madagassische Einwanderungsbehörde oder die zuständige Botschaft.

Ein Rück- oder Weiterflugticket wird bei der Einreise verlangt. Massgeblich für den jeweiligen Reisezeitpunkt sind die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt, BMEIA und der madagassischen Einwanderungsbehörde.

Quellen: Auswärtiges Amt · Regierung von Madagaskar · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA)

Welche Impfungen und welche Malaria-Prophylaxe braucht man für Madagaskar?

Kurz gesagt

Anders als auf Mauritius und den Seychellen besteht auf dem madagassischen Festland laut CDC ein Malariarisiko in fast allen Regionen; einzig in der Hauptstadt Antananarivo ist die Übertragung selten. healthytravel.ch empfiehlt Hepatitis A, Tollwut und eine Polio-Auffrischung für alle Reisenden, dazu je nach Reiseroute eine ärztlich verordnete Malaria-Prophylaxe.

Das CDC führt für Madagaskar ein Malariarisiko «praktisch überall, ausser in Antananarivo, wo die Übertragung selten ist»; für Reisen ausserhalb der Hauptstadt kommen Medikamente wie Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin oder Tafenoquin infrage, die vor der Reise ärztlich verordnet werden müssen. In Antananarivo selbst genügt laut CDC konsequenter Mückenschutz.

  • Empfohlene Impfungen: Hepatitis A und Tollwut für alle Reisenden, Polio-Auffrischung, dazu je nach Reisestil Hepatitis B und Typhus.
  • Gelbfieber: keine Pflichtimpfung bei Direktanreise aus Europa, aber vorgeschrieben bei Einreise innerhalb von sechs Tagen nach einem Aufenthalt in einem Gelbfieber-Risikoland.
  • Chikungunya und Dengue: beide Viren kommen auf der Insel vor und treten zeitweise epidemisch auf; ganztägiger Mückenschutz ist deshalb auch ausserhalb der Malariazeit sinnvoll.
  • Weitere Risiken: Aktuelle Ausbrüche (etwa Mpox) werden von healthytravel.ch gemeldet; Kontakt mit Personen mit unklarem Hautausschlag ist zu vermeiden. Die Pest ist zwischen September und April endemisch, das Risiko für Reisende laut healthytravel.ch aber sehr gering.

Die medizinische Versorgung ist ausserhalb Antananarivos begrenzt; das Auswärtige Amt weist auf lange Anfahrtswege zu Kliniken und auf ein fehlendes Sozialversicherungsabkommen hin. Eine Reise- und Rückholversicherung ist deshalb ratsam.

Quellen: Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Auswärtiges Amt

Wie sicher ist Madagaskar für Reisende?

Kurz gesagt

Strukturell hoch ist das Risiko von Entführungen und bewaffneten Raubüberfällen in Antananarivo, auch am Tag. Reisen abseits der Hauptrouten und Fahrten bei Dunkelheit sind laut EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA möglichst zu vermeiden.

Das Auswärtige Amt rät ausdrücklich vom Besuch einzelner Orte ab, darunter der Battery Beach nördlich von Toliara, das Ufer des Tsiribihina-Flusses und der Pic Saint-Louis, wegen hoher Kriminalitätsbelastung. Das BMEIA warnt zusätzlich vor bewaffneten Überfällen auf Überlandstrassen bei Nacht und empfiehlt, Fahrzeugtüren und -fenster stets verschlossen zu halten.

Politische Spannungen können in den Städten, besonders in Antananarivo, zu Protesten mit Ausschreitungen, Plünderungen und Ausgangssperren führen. Versammlungen sollten Reisende meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA prüfen.

Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA

Wie reist man nach Madagaskar und im Land herum?

Kurz gesagt

Internationale Flüge landen meist am Flughafen Antananarivo–Ivato (TNR); Nosy Be–Fascene (NOS) im Nordwesten hat eigene internationale Verbindungen. Nonstopflüge aus Europa gibt es nicht — die Anreise führt über Drehkreuze wie Nairobi, Addis Abeba, Dubai oder Istanbul, sowie über die Nachbarinsel Réunion.

Verbindungen nach und innerhalb Madagaskars
StreckeVerkehrsmittelHinweis
Nairobi – AntananarivoFlug (Kenya Airways)direkte Verbindung
Addis Abeba – Antananarivo/Nosy BeFlug (Ethiopian Airlines)direkte Verbindung ab beiden Flughäfen
Réunion (Saint-Denis) – Antananarivo/Nosy BeFlug (Air Austral, Corsair)direkte Verbindung
Antananarivo – Nosy BeInlandflugmehrmals täglich, mehrere Airlines
Antananarivo – Toliara (Route Nationale 7)Auto/Busmehrtägige Fahrt mit Zwischenstopps
Nosy Be – Festland (Ankify)Fährekurze Überfahrt, Anschluss ans Strassennetz

Aus Europa bestehen keine Nonstopflüge nach Madagaskar; üblich sind Umstiege in Nairobi (Kenya Airways), Addis Abeba (Ethiopian Airlines), Dubai (Emirates) oder Istanbul (Turkish Airlines) sowie ab der Nachbarinsel Réunion mit Air Austral oder Corsair. Air Madagascar, Ethiopian Airlines, Air Austral, Air Mauritius und Kenya Airways verbinden Antananarivo mehrmals täglich mit Nosy Be.

Im Land selbst dominieren für längere Strecken Inlandflüge, da laut Wikipedia viele Überlandstrassen schlecht asphaltiert sind und Fahrten mehrere Tage dauern können. Die Route Nationale 7 zwischen Antananarivo und Toliara ist die touristische Hauptachse und wird meist mit Fahrer und Mietwagen befahren; öffentliche Sammeltaxis (Taxi-brousse) sind langsamer und weniger komfortabel.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia

Welches Geld braucht man in Madagaskar und wie bezahlt man?

Kurz gesagt

Landeswährung ist der Malagasy-Ariary (MGA); für 100 Euro erhielt man im September 2026 rund 502’800 Ariary. Kartenzahlung ist ausserhalb von Antananarivo und grösseren Hotels selten möglich, weshalb Bargeld in Ariary für die meisten Ausgaben nötig ist.

Geldautomaten gibt es vor allem in Antananarivo, Nosy Be und einigen grösseren Städten entlang der Route Nationale 7; im ländlichen Raum fehlen sie meist. Grössere Scheine sollten schon in der Stadt gewechselt werden, da abseits der Hauptrouten oft nur kleine Beträge gewechselt werden können.

In Hotels und Restaurants der touristischen Zentren wird teilweise Euro oder US-Dollar in bar akzeptiert, das Wechselgeld erfolgt dann aber meist in Ariary. Beim Abheben und Bezahlen mit Karte lohnt sich die Abrechnung in Ariary statt einer angebotenen Umrechnung in eine andere Währung.

Ein Trinkgeld ist nicht verpflichtend, wird bei Fahrern, Guides und im Restaurant aber erwartet, wenn der Service überzeugt hat; üblich sind kleinere Beträge in bar am Ende der Leistung.

Quellen: Xe.com

Wo übernachtet man in Madagaskar am besten?

Kurz gesagt

In Antananarivo liegen die meisten Hotels im Zentrum oder in den Hügelvierteln mit Blick auf den Anosy-See; entlang der Route Nationale 7 übernachtet man in kleinen Lodges bei den Nationalparks, auf Nosy Be reicht das Angebot von einfachen Gästehäusern bis zu Strandresorts.

Ausserhalb der Hauptstadt und Nosy Bes ist das Hotelangebot dünner und einfacher als in anderen Zielen des Indischen Ozeans; viele Lodges bei den Nationalparks sind auf Naturbeobachtung statt auf Komfort ausgelegt, mit Generatorstrom und begrenztem Warmwasser. Wer die Route Nationale 7 fährt, bucht Unterkünfte am besten vorab, da die Auswahl in kleineren Orten wie Ranohira begrenzt ist.

Auf Nosy Be konzentrieren sich die grösseren Resorts an den Stränden nahe Hell-Ville und Ambatoloaka; wer Ruhe sucht, weicht auf die vorgelagerten Inseln Nosy Komba oder Nosy Sakatia aus.

Was isst man in Madagaskar?

Kurz gesagt

Reis ist die Grundlage fast jeder Mahlzeit und wird mit Beilagen (Loaka) aus Zebu-Rind, Hühnchen, Fisch oder Bohnen serviert, oft mit der Chilisauce Sakay gewürzt. Die Küche verbindet madagassische, französische, indische und arabische Einflüsse; Vanille und Nelken zählen zu den wichtigsten Exportgütern des Landes.

Romazava, ein Eintopf aus Zebu-Fleisch und Blattgemüse, und Ravitoto, gestampfte Maniokblätter mit Schweine- oder Zebufleisch, gehören zu den bekanntesten Nationalgerichten. An der Küste dominieren Fisch und Meeresfrüchte, im Hochland eher Reis mit Fleisch- oder Bohnengerichten.

Madagaskar produziert einen Grossteil der weltweiten Vanille, meist aus der Region Sava im Nordosten; auf Märkten und in Gewürzläden ist sie günstig und ein verbreitetes Reisemitbringsel. Leitungswasser sollte man nicht trinken, abgefülltes Wasser ist in Städten erhältlich, auf dem Land nicht immer.

Welche Kultur und welche Bräuche prägen Madagaskar?

Kurz gesagt

Madagaskars Kultur verbindet austronesische, afrikanische und arabische Wurzeln; das Konzept Fady bezeichnet lokale Tabus, die von Ort zu Ort verschieden sein können. Die Famadihana, eine mehrjährig wiederholte Umbettung der Ahnenknochen mit Musik und Tanz, gehört zu den bekanntesten Ritualen der Hochland-Ethnie Merina.

Rund 18 Ethnien prägen das Land, von den Merina und Betsileo im Hochland bis zu den Sakalava an der Westküste; Amtssprachen sind Malagasy und Französisch. Der Ahnenkult ist tief verwurzelt, viele Familien pflegen aufwendige Grabtraditionen und beachten Fady-Regeln zu Orten, Tieren oder Verhalten, die Reisende vor Ort am besten von einem Guide erklären lassen.

Christliche und traditionelle Glaubensvorstellungen bestehen häufig nebeneinander. Bei Besuchen heiliger Orte wie Ambohimanga sind zurückhaltende Kleidung und Respekt vor lokalen Ritualen üblich; das Fotografieren von Gräbern oder religiösen Handlungen sollte man vorher erfragen.

Welche Erlebnisse lohnen sich in Madagaskar?

Kurz gesagt

Zu den Höhepunkten zählen Lemuren-Wanderungen in Isalo, Ranomafana und Andasibe, der Sonnenuntergang an der Baobab-Allee bei Morondava und Tauch- oder Schnorchelausflüge um Nosy Be. Wer mehr Zeit hat, ergänzt die Kalksteinformationen der Tsingy de Bemaraha oder die Wal-Beobachtung vor der Ostküste.

Lemuren und Nationalparks

Der Indri im Andasibe-Mantadia-Nationalpark ruft morgens kilometerweit durch den Regenwald; geführte Wanderungen dauern meist zwei bis drei Stunden. Im Isalo-Nationalpark verbinden Tageswanderungen die Sandstein-Canyons mit natürlichen Pools und Kattas, im Ranomafana-Nationalpark stehen der Goldene Bambuslemur und weitere elf Lemurenarten im Fokus.

Baobab-Allee und Westen

Die Baobab-Allee bei Morondava zeigt rund 20 bis 25 bis zu 30 m hohe Affenbrotbäume entlang eines 260 m langen Strassenabschnitts, am eindrücklichsten bei Sonnenauf- oder -untergang. Die Tsingy de Bemaraha, ein UNESCO-Weltnaturerbe mit scharfkantigen Kalksteinnadeln, liegt eine weitere Fahrt von Morondava entfernt und erfordert festes Schuhwerk und Klettersteig-Passagen.

Küste und Wasser

Vor Nosy Be und den umliegenden Inseln Nosy Komba und Nosy Tanikely lassen sich Riffe schnorcheln und tauchen; die Trockenzeit von Mai bis Oktober bietet die klarste Sicht. Vor der Ostküste, bei Sainte-Marie, ziehen zwischen Juli und September Buckelwale zum Kalben durch die Gewässer.

Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia

Wie reist man in Madagaskar verantwortungsvoll?

Kurz gesagt

Die «Regenwälder der Atsinanana», sechs Nationalparks mit Lemuren-Lebensraum, stehen seit 2010 wegen illegalen Holzeinschlags auf der UNESCO-Liste der gefährdeten Welterbestätten. Eintrittsgebühren der Nationalparks und lokale Guides finanzieren direkt den Schutz von Wald und Wildtieren, weshalb ihre Buchung vor Ort sinnvoll ist.

  • Lokale, staatlich geprüfte Guides in den Nationalparks buchen statt informeller Anbieter; ihre Gebühren fliessen in den Parkunterhalt.
  • Kein Anfassen oder Anfüttern von Lemuren, auch wenn manche Tiere an Menschen gewöhnt sind.
  • Bei Baobab- und Tsingy-Besuchen auf markierten Wegen bleiben, um Wurzeln und Kalksteinformationen nicht zu beschädigen.
  • Vanille, Gewürze und Handwerk direkt bei Produzenten statt bei Zwischenhändlern kaufen, wenn Herkunft und Fairness erkennbar sind.

Quellen: Wikipedia

Mit welchen Ländern lässt sich Madagaskar kombinieren?

Kurz gesagt

Am naheliegendsten ist die französische Insel Réunion mit direkten Flugverbindungen ab Antananarivo und Nosy Be sowie eigener Vulkanlandschaft. Auch Mauritius ist mit Air Mauritius direkt verbunden — beide Inseln lassen sich deutlich einfacher bereisen als Madagaskar selbst.

Réunion und Mauritius bieten ein Kontrastprogramm zur madagassischen Wildnis: gut ausgebaute Strassen, planbare Fahrzeiten und ein dichteres Hotelangebot. Wer stattdessen afrikanisches Festland ergänzen will, nutzt die Drehkreuze Nairobi oder Addis Abeba für einen Abstecher auf Safari.

Für wen eignet sich Madagaskar, für wen weniger?

Kurz gesagt

Madagaskar passt zu naturinteressierten Reisenden, die Lemuren, Baobabs und Regenwälder erleben wollen und dafür lange Fahrten sowie einfache Unterkünfte in Kauf nehmen. Wer verlässliche Infrastruktur, kurze Wege oder einen reinen Strandurlaub sucht, ist auf Mauritius oder den Seychellen besser aufgehoben.

Fotografen, biologisch Interessierte und Wanderer profitieren von der grossen Artenvielfalt auf engem Raum; wer flexibel bleibt und Verzögerungen einplant, kommt mit den teils schlechten Strassen gut zurecht.

Weniger geeignet ist Madagaskar für Reisende mit wenig Zeit, für Familien mit kleinen Kindern auf langen Autofahrten oder für alle, die auf durchgehend gute medizinische Versorgung angewiesen sind; die aktuelle Sicherheitslage in Antananarivo verlangt zudem zusätzliche Vorsicht.

Gut zu kombinieren

Klarheit vor der Reise

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Madagaskar.

Brauchen Schweizer ein Visum für Madagaskar?

Ja, für touristische Aufenthalte bis 90 Tage entweder als Visum bei Ankunft am internationalen Flughafen oder als vorab online beantragtes e-Visa. Die Gebühr ist gestaffelt und reicht von 30 Euro für 15 Tage bis 50 Euro für 90 Tage. Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Wie beantragt man das e-Visa für Madagaskar?

Online über das offizielle Portal evisamada-mg.com, zwischen einer Woche und sechs Monaten vor der Abreise. Die Bearbeitung dauert meist bis zu 72 Stunden, danach erhält man eine elektronische Reiseerlaubnis als PDF. Bei der Einreise wird sie gegen den Visumsstempel im Pass eingetauscht.

Gibt es in Madagaskar Malaria?

Ja, laut CDC besteht auf dem Festland praktisch überall ein Malariarisiko, ausser in der Hauptstadt Antananarivo, wo die Übertragung selten ist. Für Reisen ausserhalb Antananarivos wird eine ärztlich verordnete Malaria-Prophylaxe empfohlen. Das unterscheidet Madagaskar deutlich von Mauritius und den Seychellen, wo kein Malariarisiko besteht.

Braucht man in Antananarivo auch eine Malaria-Prophylaxe?

Nicht zwingend: Das CDC stuft die Übertragung in der Hauptstadt als selten ein, konsequenter Mückenschutz gilt dort als ausreichend. Wer von Antananarivo aus weiter in ländliche Regionen oder an die Küste reist, sollte die Prophylaxe aber auf die gesamte Route abstimmen. Die endgültige Entscheidung gehört in ein reisemedizinisches Gespräch vor der Abreise.

Ist Madagaskar sicher für Reisende?

Strukturell hoch ist das Risiko von Entführungen und bewaffneten Raubüberfällen in Antananarivo; die aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA prüfen. Fahrten bei Dunkelheit und einzelne als riskant eingestufte Orte wie der Battery Beach bei Toliara sollten gemieden werden. Ausserhalb dieser Brennpunkte bewegen sich die meisten organisierten Reisen im normalen Rahmen für ein Land mit einfacher Infrastruktur.

Gibt es Nonstopflüge aus Europa nach Madagaskar?

Nein, es gibt keine direkten Verbindungen aus Europa. Übliche Umstiege sind Nairobi mit Kenya Airways, Addis Abeba mit Ethiopian Airlines, Dubai mit Emirates oder Istanbul mit Turkish Airlines, ausserdem die Nachbarinsel Réunion mit Air Austral oder Corsair.

Wie kommt man von Antananarivo nach Nosy Be?

Am schnellsten per Inlandflug, der mehrmals täglich von mehreren Airlines angeboten wird, darunter Air Madagascar, Ethiopian Airlines und Air Austral. Eine Anfahrt über die Strasse mit anschliessender Fähre ab Ankify ist möglich, dauert aber wegen der Strassenverhältnisse deutlich länger.

Wann ist die beste Reisezeit für Madagaskar?

Die kühlere Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt landesweit als angenehmste Reisezeit. Von November bis April ist es wärmer und feuchter, mit dem höchsten Zyklonrisiko an Ostküste und Norden. Der trockene Südwesten um Toliara bleibt praktisch das ganze Jahr über niederschlagsarm.

Wann ist Zyklonsaison in Madagaskar?

Zwischen November und April, mit den stärksten Auswirkungen an der Ostküste. Der Zyklon Gafilo im März 2004 gilt als der stärkste je im südwestlichen Indischen Ozean registrierte tropische Wirbelsturm. Wer in dieser Zeit reist, sollte Reiseversicherung und Flexibilität im Programm einplanen.

Was sieht man auf der Route Nationale 7?

Die Strasse verbindet Antananarivo mit Toliara und führt durch Handwerkerstädte wie Antsirabe und Ambositra, den Ranomafana-Regenwald und den Isalo-Nationalpark mit seinen Sandstein-Canyons. Sie ist die touristische Hauptachse Madagaskars und wird meist mit Fahrer über mehrere Tage befahren.

Wie viele Lemurenarten gibt es und wo sieht man sie am besten?

Weltweit sind rund 100 Lemurenarten beschrieben, alle ausschliesslich auf Madagaskar heimisch. Der Andasibe-Mantadia-Nationalpark mit dem Indri, der Ranomafana-Nationalpark mit dem Goldenen Bambuslemur und der Isalo-Nationalpark mit Kattas gehören zu den zugänglichsten Beobachtungsorten.

Was ist die Baobab-Allee und wo liegt sie?

Ein rund 260 m langer Strassenabschnitt zwischen Morondava und Belon’i Tsiribihina im Westen Madagaskars mit rund 20 bis 25 bis zu 30 m hohen Affenbrotbäumen der Art Adansonia grandidieri. Der Ort wurde 2015 zum Naturdenkmal erklärt und ist bei Sonnenauf- und -untergang am eindrücklichsten.

Was ist Nosy Be und wie erreicht man die Insel?

Nosy Be ist mit 320 km² Madagaskars meistbesuchte Insel, vor der Nordwestküste gelegen und für Strände, Tauchgründe und vorgelagerte Inseln bekannt. Sie wird über den Flughafen Fascene (NOS) per Inlandflug ab Antananarivo erreicht; alternativ per Strasse zum Festlandhafen Ankify und von dort mit der Fähre.

Welche Impfungen werden für Madagaskar empfohlen?

healthytravel.ch empfiehlt Hepatitis A und Tollwut für alle Reisenden sowie eine Polio-Auffrischung, dazu je nach Reisestil Hepatitis B und Typhus. Eine Gelbfieberimpfung ist nur bei Einreise aus einem Risikoland innerhalb von sechs Tagen vorgeschrieben. Zusätzlich wird konsequenter Mückenschutz gegen Malaria, Dengue und Chikungunya empfohlen.

Welche Währung gilt in Madagaskar und wie bezahlt man?

Der Malagasy-Ariary (MGA); für 100 Euro erhielt man im September 2026 rund 502’800 Ariary. Kartenzahlung ist meist nur in grösseren Hotels und in Antananarivo möglich, ausserhalb braucht man Bargeld in Ariary.

Was bedeutet Fady in Madagaskar?

Fady sind lokale Tabus, die sich auf Orte, Tiere, Tage oder Verhalten beziehen und von Region zu Region unterschiedlich sind. Sie sind Teil des tief verwurzelten Ahnenkults und werden von der lokalen Bevölkerung ernst genommen. Ein Guide erklärt vor Ort, welche Fady an einem bestimmten Ort gelten.

Lässt sich Madagaskar mit Mauritius oder Réunion kombinieren?

Ja, beide Inseln sind ab Antananarivo beziehungsweise Nosy Be direkt angeflogen, Réunion unter anderem mit Air Austral, Mauritius mit Air Mauritius. Sie bieten dabei ein deutliches Kontrastprogramm mit besser ausgebauter Infrastruktur und kürzeren Fahrzeiten.

Warum sind die Fahrzeiten in Madagaskar so lange?

Viele Überlandstrassen sind laut Wikipedia schlecht asphaltiert oder unbefestigt, wodurch selbst kurze Distanzen mehrere Stunden dauern können. Inlandflüge sind deshalb für weitere Strecken oft die praktischere, aber teurere Alternative zur Fahrt mit Fahrer oder Sammeltaxi.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 27. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Reiseinformation Madagaskar, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 27. September 2026
  2. Madagaskar: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 27. September 2026
  3. Reisehinweise für Madagaskar, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 27. September 2026
  4. Madagascar: Traveler View, Centers for Disease Control and Prevention (CDC), abgerufen 27. September 2026
  5. Madagaskar: Reisemedizinische Empfehlungen, healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin, abgerufen 27. September 2026
  6. eVisa Madagascar — offizielles Portal, Regierung von Madagaskar, abgerufen 27. September 2026
  7. Madagascar, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  8. Climate of Madagascar, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  9. Avenue of the Baobabs, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  10. Isalo National Park, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  11. Andasibe-Mantadia National Park, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  12. Rainforests of the Atsinanana, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  13. Royal Hill of Ambohimanga, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  14. Nosy Be, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  15. Lemur, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  16. EUR/MGA Wechselkurs, Xe.com, abgerufen 27. September 2026
  17. List of emergency telephone numbers, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026
  18. Mains electricity by country, Wikipedia, abgerufen 27. September 2026

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