Die beiden Pitons von Saint Lucia erheben sich über der Karibikküste

Weltregion

Karibik

Von Kuba bis Trinidad und von den ABC-Inseln bis zu den Bahamas: Die Karibik vereint rund 30 Staaten und Gebiete auf mehr als 700 Inseln. Diese Seite ordnet vier Teilräume, vergleicht Reisezeit, Hurrikanrisiko, Einreise und Kosten und führt zu den einzelnen Länderseiten.

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Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Hurrikansaison
1. Juni bis 30. November, Höhepunkt um den 10. September
Hurrikan-Intensität
Jede Saison können einzelne Inseln von Hurrikanen bis Kategorie 5 getroffen werden, am häufigsten im September und Oktober
Sargassum
Höhepunkt meist im Juni; die Menge schwankt von Jahr zu Jahr stark, betroffen sind vor allem Ost- und Südküsten
Kreuzfahrten
rund 43 % aller weltweiten Kreuzfahrt-Kapazität 2025 entfielen auf die Karibik
Besucherrekord Dominikanische Republik
11.6 Mio. Ankünfte 2025
Versorgung und Zahlung in Kuba
störungsanfälliges Stromnetz, unzuverlässige Kartenzahlung; Bargeld in US-Dollar oder Euro mitführen
Internationale Flughäfen (Auswahl)
Havanna (HAV), Santo Domingo (SDQ), Punta Cana (PUJ), Montego Bay (MBJ), San Juan (SJU), Grand Cayman (GCM), Nassau (NAS), Bridgetown (BGI)
UNESCO-Welterbestätten in dieser Auswahl
7: Havanna und Trinidad (Kuba), Santo Domingo, San Juan, Bridgetown, die Pitons (St. Lucia), Willemstad (Curaçao)
Einreise CH/DE/AT
für Ferien in den meisten Zielen dieser Seite ohne Visum; Kuba verlangt ein Online-Visum (Stand September 2026)
Zeitzonen
UTC−5 (u. a. Jamaika, Kuba im Winter) bis UTC−4 (u. a. Dominikanische Republik, Puerto Rico); Kuba stellt die Uhr um, die meisten Ziele nicht
ABC-Inseln
Aruba und Curaçao liegen ausserhalb des Hurrikangürtels, nahe der venezolanischen Küste
Währungen
von US-Dollar (Puerto Rico, Turks- und Caicosinseln) über den an den US-Dollar gekoppelten Ostkaribischen Dollar bis zum kollabierten kubanischen Peso

Was macht die Karibik als Reiseziel aus?

Kurz gesagt

Die Karibik ist keine Einheit, sondern rund 30 Staaten und Gebiete auf mehr als 700 Inseln, von der spanischsprachigen Dominikanischen Republik über das französische Martinique bis zu den britischen Cayman Islands. Diese Seite ordnet vier Teilräume – Grosse Antillen, Kleine Antillen, ABC-Inseln und den Lucayischen Archipel (Bahamas und Turks- und Caicosinseln) – und vergleicht Reisezeit, Einreise, Kosten und Routen.

Politisch ist die Region ein Flickenteppich: souveräne Staaten wie Kuba, Jamaika oder Barbados stehen neben Überseegebieten wie Guadeloupe und Martinique (Frankreich), Puerto Rico und den US-Jungferninseln (USA) sowie den Cayman Islands und Turks- und Caicosinseln (Vereinigtes Königreich). Für Reisende heisst das: unterschiedliche Einreiseregeln, Währungen und Amtssprachen auf engem Raum.

Diese Seite behandelt die 15 Ziele der ersten Ausbauwelle: die Grossen Antillen Kuba, Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico und Cayman Islands; die Kleinen Antillen Antigua und Barbuda, Barbados, Guadeloupe, Martinique, St. Lucia sowie Trinidad und Tobago; die ABC-Inseln Aruba und Curaçao; und den Lucayischen Archipel mit Bahamas sowie Turks- und Caicosinseln. Jedes Ziel hat eine eigene Seite mit Details.

Gemeinsam ist den meisten Zielen die Hurrikansaison von Juni bis November, warmes bis heisses Klima ganzjährig und eine Wirtschaft, die stark von Kreuzfahrt- und Strandtourismus lebt: 2025 entfielen laut Cruise Lines International Association rund 43 % der weltweiten Kreuzfahrt-Kapazität auf die Karibik. Wie stark ein Ziel vom Tourismus abhängt, zeigt die Dominikanische Republik, die 2025 mit 11.6 Mio. Ankünften das grösste Besucheraufkommen der Region meldete.

Die Unterschiede sind trotzdem gross: Die ABC-Inseln liegen ausserhalb des Hurrikangürtels nahe der venezolanischen Küste, während Kuba und Jamaika regelmässig im Zugbereich starker Hurrikane liegen. Wer eine Karibikreise plant, sollte darum zuerst das Teilziel wählen und erst danach die Reisezeit festlegen.

Quellen: Cruise Hive (mit Zahlen aus dem CLIA State of the Cruise Industry Report 2026) · Caribbean Journal · National Hurricane Center (NOAA) · Bonaire.com

Wie unterscheiden sich die vier Teilräume der Karibik?

Kurz gesagt

Die Grossen Antillen bieten die grössten Länder und die meiste Kultur- und Städtereise-Substanz, die Kleinen Antillen kleinere, oft vulkanische Inseln mit französischer, britischer oder unabhängiger Verwaltung, die ABC-Inseln liegen ausserhalb des Hurrikangürtels, und der Lucayische Archipel aus Bahamas und Turks- und Caicosinseln lebt von flachen Sandbänken und kurzen Wegen von Nordamerika aus. Für Ferien braucht man in den meisten Zielen kein Visum, ausser in Kuba (Stand September 2026).

Die vier Teilräume im Vergleich (Auswahl der Welle-1-Ziele, Stand September 2026)
TeilraumBeispielzieleCharakterHurrikanrisikoSicherheit laut Aussenministerien
Grosse AntillenKuba, Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Cayman Islandsgrösste Inseln, Kolonialstädte, All-Inclusive-Küstenhoch, Juni bis Novembersehr unterschiedlich: Kuba mit strukturellen Versorgungsproblemen, Cayman Islands ohne besondere Hinweise
Kleine AntillenAntigua und Barbuda, Barbados, Guadeloupe, Martinique, St. Lucia, Trinidad und Tobagovulkanische Inselketten, Segel- und Tauchrevierehoch, Juni bis Novembergrösstenteils ruhig, punktuelle Kriminalitätshinweise
ABC-InselnAruba, Curaçaotrocken, ausserhalb des Hurrikangürtels, ganzjährig reisbarsehr geringEDA/AA/BMEIA nennen keine besonderen Warnungen
Lucayischer ArchipelBahamas, Turks- und Caicosinselnflache Sandbänke, kurze Distanz zu Florida, Kreuzfahrt-Drehscheibehoch, Juni bis Novembergrösstenteils ruhig ausserhalb weniger Stadtteile von Nassau

Bei der Einreise sind sich EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA für 14 der 15 Ziele einig: Für Ferien braucht es kein Visum, ein für die Aufenthaltsdauer gültiger Pass reicht, oft ergänzt durch ein elektronisches Formular vor der Einreise. Die Ausnahme ist Kuba, wo ein Online-Visum über eVisaCuba und eine Vorab-Registrierung über D'Viajeros vorgeschrieben sind.

Bei der Sicherheit liegen die Ziele weit auseinander. Cayman Islands und die ABC-Inseln haben kaum Hinweise, während das Auswärtige Amt für die Dominikanische Republik, Jamaika und Kuba eine landesweit sehr hohe Kriminalitätsrate nennt. Kuba ist ein Sonderfall: Stromausfälle und eine eingeschränkte medizinische Versorgung sind dort ein strukturelles Problem; die aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA vor der Buchung prüfen.

Kurzfassungen; massgeblich sind die aktuellen Reisehinweise von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA für das jeweilige Zielland.

Quellen: Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · Bonaire.com · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman)

Wann ist die beste Reisezeit für die Karibik?

Kurz gesagt

Die Hurrikansaison dauert laut National Hurricane Center vom 1. Juni bis 30. November, mit dem statistischen Höhepunkt um den 10. September; die meiste Aktivität liegt zwischen Mitte August und Mitte Oktober. Ausserhalb dieses Fensters, etwa von Dezember bis April, ist praktisch die ganze Karibik trocken und sonnig; die ABC-Inseln liegen ganzjährig ausserhalb des Hurrikangürtels.

Hurrikansaison: Einzelne Hurrikane erreichen Kategorie 5 mit über 250 km/h Windgeschwindigkeit und können eine Insel für Wochen bis Monate beeinträchtigen, auch wenn die meisten Saisons ohne Treffer an einem bestimmten Ziel verlaufen. Das National Hurricane Center veröffentlicht für jeden Sturm Warnungen und Abschlussberichte.

Wer in der Hurrikansaison reist, sollte eine Reiseversicherung mit Annullierungs- und Rückreiseschutz abschliessen und Wetterwarnungen des National Hurricane Center verfolgen. Ausserhalb aktiver Sturmtage ist auch Sommer und Herbst in vielen Zielen gut bereisbar, meist günstiger und weniger ausgebucht.

Trocken- und Regenzeit: In den Grossen und Kleinen Antillen sowie im Lucayischen Archipel ist Dezember bis April die trockenere, kühlere Reisezeit mit Tageshöchstwerten meist zwischen 26 und 30 °C; Mai bis November ist feuchter und wärmer. Die Nordküsten (etwa Puerto Ricos oder Jamaikas) empfangen ganzjährig mehr Niederschlag als die Südküsten im Windschatten der Berge.

Grosse Antillen: Havanna, Montego Bay, Punta Cana und San Juan

HavannaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C272829313132333332302927
Tiefstwert °C161717192123232323211917
Niederschlag mm302923336410883108102874530
Montego BayJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C303131323333343433333231
Tiefstwert °C222223242425252525252423
Niederschlag mm4434475715015010914619021713150
Punta CanaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292929303131323232323030
Tiefstwert °C212121222324252424232322
Niederschlag mm382626467550556774687946
San JuanJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292930313132323233323130
Tiefstwert °C222223232425262626252423
Niederschlag mm514561771299010013016216113764

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station JOSE MARTI INTL (17 km, 64 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station SANGSTER INTL (4 km, 1 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station PUNTA CANA INTL (4 km, 14 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station LUIS MUNOZ MARIN INTERNATIONAL AP (6 km, 3 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Kleine Antillen: Von Antigua bis Trinidad ist das Klima gleichmässiger warm, mit einer etwas ausgeprägteren Regenzeit von Juni bis November. Trinidad liegt am südlichen Rand des Hurrikangürtels und wird seltener direkt getroffen als die nördlicheren Inseln.

Kleine Antillen: St. John's, Bridgetown, Castries und Port of Spain

St. John'sJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C282929293031313131313029
Tiefstwert °C232223232425252525252423
Niederschlag mm41293552919211413514317613270
BridgetownJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C303030313131313132313130
Tiefstwert °C242424252626262626262525
Niederschlag mm34191928517274959813210749
CastriesJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292930313131313232323130
Tiefstwert °C232323242525252525252424
Niederschlag mm6844489710213615417918218915985
Port of SpainJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C313132333332323333333231
Tiefstwert °C212222232424242324242322
Niederschlag mm100615256117222202202141176213178

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station V C BIRD INTL (6 km, 19 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station GRANTLEY ADAMS INTERNATIONAL AIRPORT (14 km, 52 m), auf 1 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station GEORGE F L CHARLES AIRPORT (1 km, 2 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station PIARCO INTL AP (21 km, 12 m), auf 66 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

ABC-Inseln: Aruba und Curaçao sind mit unter 500 mm Jahresniederschlag deutlich trockener als der Rest der Karibik und praktisch ganzjährig bereisbar, weil sie ausserhalb des eigentlichen Hurrikangürtels liegen. Der Lucayische Archipel (Bahamas, Turks- und Caicosinseln) liegt dagegen mitten im Sturmgebiet, ist aber wegen der Nähe zu Florida ein beliebtes Kurzreiseziel für nordamerikanische Gäste.

Oranjestad, Willemstad, Nassau und Providenciales

OranjestadJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C313131323233333433333231
Tiefstwert °C252525262727272727272625
Niederschlag mm291510112121262751949060
WillemstadJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C303031313232323333323130
Tiefstwert °C242525262627272727262525
Niederschlag mm4122101318222726458211764
NassauJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C272828303132333333312928
Tiefstwert °C191920222325262625242220
Niederschlag mm383340611271621301541641196840
ProvidencialesJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C272828293031323232312928
Tiefstwert °C232323242527272727262524
Niederschlag mm272021266645314868835832

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station QUEEN BEATRIX INTERNATIONAL AIRPORT (3 km, 18 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station HATO INTERNATIONAL AIRPORT (10 km, 9 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station NASSAU INTL / LYNDEN PINDLING INTL (14 km, 5 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station PROVIDENCIALES (1 km, 5 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Sargassum: Von Frühling bis Herbst, mit Höhepunkt im Juni, treibt brauner Sargassum-Tang an viele Ost- und Südküsten der Karibik, besonders in der Dominikanischen Republik, auf Puerto Rico und in Teilen Jamaikas. Die Menge schwankt laut NASA-Satellitendaten von Jahr zu Jahr stark; verrottender Tang riecht nach faulen Eiern und kann Strandabschnitte tagelang unattraktiv machen, betrifft aber selten alle Strände eines Ziels gleichzeitig.

Quellen: National Hurricane Center (NOAA) · National Hurricane Center (NOAA) · NASA Earth Observatory · Bonaire.com

Welche Ziele gehören zu welchem Teilraum der Karibik?

Kurz gesagt

Die Grossen Antillen (Kuba, Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Cayman Islands) bieten die grössten Länder und die meiste Kolonialarchitektur. Die Kleinen Antillen reichen von Antigua bis Trinidad, die ABC-Inseln (Aruba, Curaçao) liegen ausserhalb des Hurrikangürtels, und der Lucayische Archipel (Bahamas, Turks- und Caicosinseln) verbindet flache Sandinseln mit kurzen Wegen von Florida aus.

Grosse Antillen: Kuba, Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Cayman Islands

Kuba ist mit Havanna, dessen Altstadt seit 1982 UNESCO-Welterbe ist, und der Kolonialstadt Trinidad (Welterbe seit 1988) kulturell das dichteste Ziel der Grossen Antillen. Strukturell problematisch sind das störungsanfällige Stromnetz, die eingeschränkte medizinische Versorgung und unzuverlässige Kartenzahlung; die aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA prüfen.

Jamaika liegt im Zugbereich der Atlantikhurrikane; die grossen Ferienorte Montego Bay, Ocho Rios, Negril und Kingston sind nach Stürmen in der Regel innerhalb von Wochen wieder geöffnet, einzelne Küstenabschnitte und Hotels brauchen länger. Wer in der Hurrikansaison reist, prüft vor der Buchung den Zustand der gewählten Unterkunft.

Die Dominikanische Republik meldete 2025 mit 11.6 Mio. Besuchern einen Rekord, davon 7.88 Mio. auf dem Luftweg und rund 2.8 Mio. per Kreuzfahrtschiff. Die Kolonialstadt von Santo Domingo ist seit 1990 UNESCO-Welterbe und gilt als älteste durchgehend bewohnte europäische Gründung Amerikas. Das Auswärtige Amt warnt vor bewaffneten Überfällen, oft durch Motorradfahrer, und vor einer der weltweit höchsten Verkehrstodesraten.

Puerto Rico ist ein Aussengebiet der USA: Schweizer, deutsche und österreichische Gäste reisen mit demselben ESTA-Verfahren wie in die USA ein, das laut US-Zollbehörde CBP mindestens 72 Stunden vor Abflug beantragt werden muss und rund zwei Jahre gültig bleibt. La Fortaleza und die Festungsanlagen von Old San Juan sind seit 1983 UNESCO-Welterbe, und der Ausflug per Fähre auf die Nachbarinseln Vieques und Culebra ist ohne Mietwagen möglich.

Die Cayman Islands sind ein britisches Überseegebiet ohne besondere Sicherheitshinweise von EDA, Auswärtigem Amt oder BMEIA; Schweizer, deutsche und österreichische Gäste reisen laut der Regierungstourismusseite visumfrei ein, brauchen aber ein Rückflugticket. Die Inselgruppe ist für den Seven Mile Beach auf Grand Cayman und für Tauchreviere wie die Steilwände vor dem Riff bekannt.

Kleine Antillen: Antigua und Barbuda, Barbados, Guadeloupe, Martinique, St. Lucia, Trinidad und Tobago

Antigua und Barbuda zahlt in Ostkaribischen Dollar (seit 1976 fest an den US-Dollar gekoppelt, 2.70 EC$ je USD) und empfängt Langstreckengäste über den V. C. Bird International Airport (ANU) bei der Hauptstadt St. John's. Barbados ist mit der 2011 zum UNESCO-Welterbe erklärten Garnison von Bridgetown und dem Flughafen Grantley Adams (BGI, rund 2.4 Mio. Passagiere jährlich) eine der am besten angebundenen Kleinen Antillen.

Guadeloupe und Martinique sind französische Übersee-Départements: Landeswährung ist der Euro, Ein- und Ausreise laufen wie innerhalb der EU. Auf Guadeloupe ist der Vulkan La Soufrière das Wanderziel, auf Martinique die Montagne Pelée, deren Ausbruch am 8. Mai 1902 die Stadt Saint-Pierre zerstörte und rund 30'000 Menschen das Leben kostete.

St. Lucia ist für die Pitons bekannt, zwei erloschene Vulkankegel (Gros Piton 798 m, Petit Piton 743 m), die seit 2004 als Pitons Management Area UNESCO-Welterbe sind; die Insel hat zwei internationale Flughäfen, George F. L. Charles (SLU) bei der Hauptstadt Castries und Hewanorra (UVF) im Süden. Trinidad und Tobago liegt am südlichen Rand des Hurrikangürtels, zahlt in Trinidad-und-Tobago-Dollar und ist für den Karneval im Februar oder März bekannt; der Hauptflughafen Piarco (POS) liegt bei der Hauptstadt Port of Spain.

ABC-Inseln: Aruba und Curaçao

Aruba und Curaçao liegen nahe der venezolanischen Küste ausserhalb des eigentlichen Hurrikangürtels und sind darum ganzjährig bereisbar. Aruba zahlt im Aruba-Florin und setzt stark auf grosse Hotelanlagen und Casinos; Curaçaos Hauptstadt Willemstad ist mit ihren farbigen Handelshäusern seit 1997 UNESCO-Welterbe. Curaçao führte am 31. März 2025 den Caribbean Guilder als neue Währung ein und löste damit den alten Niederländisch-Antillen-Gulden ab.

Lucayischer Archipel: Bahamas, Turks- und Caicosinseln

Die Bahamas bestehen aus mehr als 700 Inseln; die Hauptstadt Nassau wird über den Lynden Pindling International Airport (NAS) angeflogen, der Bahama-Dollar ist im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt und beide Währungen gelten gleichberechtigt. Die Turks- und Caicosinseln nutzen direkt den US-Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel; die meisten internationalen Flüge landen auf Providenciales (PLS) nahe dem mehrfach zum weltbesten Strand gewählten Grace Bay.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · National Hurricane Center (NOAA) · AFAR · Travel And Tour World · Caribbean Journal · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt · U.S. Customs and Border Protection · UNESCO World Heritage Centre · Puerto Rico Ferry (Puerto Rico Maritime Transport Authority) · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman) · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · Bonaire.com · Turks and Caicos Islands Tourist Board (Visit TCI)

Welche Reisearten passen zu welchem Ziel in der Karibik?

Kurz gesagt

Badeferien im All-Inclusive-Resort sind die Domäne der Dominikanischen Republik, von Cancún-nahen Jamaika-Stränden und Aruba; Kreuzfahrten fahren praktisch jeden der grossen Häfen an, von Nassau bis Bridgetown. Für Kultur- und Städtereisen eignen sich Kuba, Puerto Rico und Curaçao, für Tauchen die Cayman Islands, und Familien mit Kindern finden in Turks- und Caicos flache, ruhige Strände.

Badeferien und All-Inclusive

Die Dominikanische Republik ist mit Punta Cana das grösste All-Inclusive-Ziel der Karibik und meldete 2025 rund 11.6 Mio. Ankünfte. Auch Negril und Montego Bay auf Jamaika, weite Teile Arubas und Cancún-ähnliche Resortzonen auf Providenciales (Turks- und Caicosinseln) leben von diesem Modell: Flug, Hotel und Verpflegung sind meist im Paketpreis enthalten, Ausflüge werden separat gebucht.

Kreuzfahrt

Rund 43 % der weltweiten Kreuzfahrtkapazität entfielen 2025 auf die Karibik; grosse Häfen liegen in Nassau (Bahamas), Bridgetown (Barbados), George Town (Grand Cayman), Willemstad (Curaçao) und mehreren Städten der Dominikanischen Republik. Wer per Schiff reist, sieht mehrere Inseln in kurzer Zeit, verbringt aber oft nur wenige Stunden an Land – für Ziele wie Kuba oder Trinidad und Tobago, die mehr Zeit verdienen, eignet sich eher eine Landreise.

Kultur- und Städtereisen

Kuba mit dem UNESCO-Welterbe Havanna und Trinidad, die Kolonialstadt Santo Domingo und Old San Juan auf Puerto Rico bieten die dichteste Kolonialarchitektur der Region. Willemstad auf Curaçao ergänzt das mit niederländischer Handelsgeschichte. Eine Kubareise ist aufwendiger zu planen als andere Karibikreisen: Stromausfälle, eingeschränkte Kartenzahlung und ein störungsanfälliger Flugbetrieb verlangen mehr Pufferzeit und Bargeldreserven.

Tauchen und Schnorcheln

Die Cayman Islands gelten mit Steilwänden vor Grand Cayman und dem Fischreichtum vor Little Cayman als eines der bekanntesten Tauchziele der Karibik. Auch Bonaire (ausserhalb dieser Seite) und die Riffe vor Turks- und Caicos sind für Sichtweiten bis über 30 m bekannt; die trockene, ganzjährig ruhige See der ABC-Inseln erlaubt Tauchen praktisch unabhängig von der Saison.

Aktiv- und Naturreisen

Die Pitons von St. Lucia, seit 2004 UNESCO-Welterbe, sind ein klassisches Wanderziel, ebenso die Vulkane La Soufrière (Guadeloupe) und Montagne Pelée (Martinique). Trinidad und Tobago ist für Vogelbeobachtung bekannt, unter anderem im Regenwald des Nordostens von Trinidad.

Flitterwochen und Hochzeiten

Kleine, ruhige Inseln wie Barbuda, St. Lucia oder die Turks- und Caicosinseln werben gezielt um Flitterwochenpaare; Grace Bay auf Providenciales wurde mehrfach zum weltbesten Strand gewählt. Wer Ruhe vor Kreuzfahrtgästen sucht, meidet Tage mit mehreren angekündigten Schiffen im Hafen.

Familienferien

Flache Sandstrände ohne starke Strömung, wie sie die Bahamas, Turks- und Caicos oder die Nordküste der Dominikanischen Republik bieten, eignen sich besonders für Familien mit kleinen Kindern. Grosse Resortanlagen in Punta Cana und Montego Bay bieten zudem Kinderbetreuung und Familienzimmer als Standard.

Quellen: Caribbean Journal · Cruise Hive (mit Zahlen aus dem CLIA State of the Cruise Industry Report 2026) · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt

Wie kombiniert man mehrere Karibikziele in einer Reise?

Kurz gesagt

Innerhalb der Grossen Antillen verbindet die Fähre Ferries del Caribe Santo Domingo mit San Juan; sonst läuft der Weg zwischen den Inselgruppen praktisch immer über Regionalflüge, weil ein durchgehendes Fährnetz zwischen den Staaten fehlt. Innerhalb eines Landes wie Puerto Rico oder der Dominikanischen Republik sind kurze Inlandflüge oder, bei Puerto Rico, öffentliche Fähren nach Vieques und Culebra üblich.

Dominikanische Republik und Puerto Rico: die einzige durchgehende Fährverbindung

Die Reederei Ferries del Caribe verbindet Santo Domingo (Terminal San Souci) mit San Juan (Muelle Panamericano II); Reisende ohne Fahrzeug sollten laut Buchungsseite mindestens drei Stunden vor Abfahrt am Terminal sein, mit Fahrzeug sechs Stunden. Die Route ist damit eine der wenigen Möglichkeiten, zwei Länder der Grossen Antillen auf dem Seeweg statt per Flugzeug zu verbinden.

Innerhalb Puerto Ricos: San Juan, Vieques und Culebra

Ab San Juan verkehrt zudem eine 12-minütige Fähre nach Cataño auf der anderen Seite der Bucht. Von Ceiba an der Ostküste bringt die Puerto Rico Ferry Reisende in rund einer Stunde nach Vieques und in rund eineinhalb Stunden nach Culebra – beide Inseln lassen sich so ohne Mietwagen oder Charterflug anschliessen und eignen sich als ruhiger Ausklang einer San-Juan-Reise.

Kuba mit Cancún oder Miami kombinieren

Für Kuba lohnt sich besonders sorgfältige Planung: Treibstoffversorgung und Flugbetrieb sind störungsanfällig, Verbindungen werden von Airlines häufig angepasst, und europäische Direktflüge sind nicht die Regel. Wer Kuba anschliessen will, prüft zuerst die aktuelle Verbindung über ein Drehkreuz wie Madrid oder Cancún.

Kreuzfahrt als Verbindungsmittel

Wer mehrere Kleine Antillen in einer Reise sehen will, tut das meist per Kreuzfahrt statt per Linienflug: Direkte Flugverbindungen zwischen den einzelnen Inselstaaten sind selten und oft nur über San Juan, Miami oder ein anderes Drehkreuz möglich. Klassische östliche Karibik-Routen verbinden zum Beispiel San Juan, St. Lucia, Barbados und Antigua in sieben bis zehn Tagen.

ABC-Inseln als eigener Kreis

Aruba und Curaçao lassen sich wegen der kurzen Distanz und ähnlichem Klima gut in einer Reise verbinden; beide liegen ausserhalb des Hurrikangürtels und sind so auch von Juni bis November eine Option, wenn andere Teile der Karibik in der Sturmsaison liegen.

Zwischen den einzelnen Staaten der Kleinen Antillen gibt es kein durchgehendes öffentliches Fährnetz; Verbindungen ändern sich häufig. Vor jeder Buchung die aktuelle Fährgesellschaft oder Fluggesellschaft direkt prüfen.

Quellen: Ferries del Caribe · Puerto Rico Ferry (Puerto Rico Maritime Transport Authority) · Auswärtiges Amt · Cruise Hive (mit Zahlen aus dem CLIA State of the Cruise Industry Report 2026) · Bonaire.com

Wie fliegt man in die Karibik?

Kurz gesagt

Die wichtigsten Langstrecken-Tore sind Havanna (HAV), Santo Domingo (SDQ) und Punta Cana (PUJ), San Juan (SJU), Montego Bay (MBJ), Nassau (NAS) sowie mehrere Ziele der Kleinen Antillen. Aus Europa führen Nonstop-Flüge vor allem ab Madrid, Frankfurt, Amsterdam, London und Paris in die Karibik, aus Nordamerika ist Miami das mit Abstand grösste Drehkreuz.

Nonstop-Verbindungen ausgewählter Karibik-Flughäfen (Auswahl, Stand September 2026)
Ankunftsflughafenaus Europaaus NordamerikaHinweis
Havanna (HAV)Madrid, FrankfurtMiami (rund 42 Nonstop-Flüge pro Woche)27 Flughäfen weltweit mit Direktflug nach Havanna
Santo Domingo (SDQ)Rom, MadridNew York, Miami, Panama-Stadt50 Nonstop-Ziele in 33 Ländern
Punta Cana (PUJ)Madrid, Barcelona, Frankfurt, München, Zürich, LissabonNew York-JFK, Atlanta, Miami95 Nonstop-Ziele in 30 Ländern
Montego Bay (MBJ)London, Frankfurt, Mailand, Düsseldorf, AmsterdamMiami, Charlotte, Chicago, Dallas-Fort Worth, New York, Philadelphia53 Nonstop-Ziele in 16 Ländern
San Juan (SJU)MadridNew York, Boston, Fort Lauderdale, Orlando, Philadelphia61 Nonstop-Ziele in 13 Ländern; einzige Nonstop-Europaverbindung nach Madrid
Grand Cayman (GCM)keineAtlanta, New York-JFK, Minneapolis, Detroit, Los Angeles29 Nonstop-Ziele in 7 Ländern

Aus Europa ist Madrid das mit Abstand am dichtesten verbundene Drehkreuz für die spanischsprachige Karibik; nach Punta Cana fliegt man zudem nonstop ab Frankfurt, München und Zürich. In die Kleinen Antillen führen oft nur wenige europäische Nonstop-Verbindungen, etwa nach Barbados oder Antigua; meist ist ein Umstieg über London, Amsterdam, Paris oder Miami nötig.

Kuba ist ein Sonderfall: Treibstoffversorgung und Flugbetrieb sind störungsanfällig, und Airlines passen ihre Verbindungen dort häufig an. Vor jeder Buchung sollte man die aktuelle Fluglage prüfen.

Innerhalb der Karibik verkehren zahlreiche kleine Regionalfluggesellschaften zwischen den Inseln, oft nur mit wenigen Flügen pro Woche. Wer mehrere Kleine Antillen verbinden will, bucht solche Anschlüsse am besten frühzeitig, weil die Kapazität begrenzt ist.

Quellen: FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · Auswärtiges Amt

Was gilt für Einreise, Impfungen und Mückenschutz in der Karibik?

Kurz gesagt

Schweizer, deutsche und österreichische Gäste brauchen für Ferien in fast allen Zielen dieser Seite kein Visum, meist reicht ein bis zur Ausreise gültiger Reisepass; Puerto Rico verlangt wie die übrigen USA eine ESTA-Genehmigung. Die grosse Ausnahme ist Kuba mit Online-Visum und Vorab-Registrierung (Stand September 2026); für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln, massgeblich sind die Botschaften und Einwanderungsbehörden der Zielländer.

Einreise für Ferien, Auswahl (Stand September 2026)
ZielVisum CH/DE/ATBesonderheit
KubaOnline-Visum eVisaCubaVorab-Registrierung D'Viajeros 48 h vor Abflug; aktuelle Reisehinweise von EDA, AA und BMEIA prüfen
Dominikanische Republikvisumfrei bis 30 Tageeinheitliches elektronisches Formular (E-Ticket) für Ein- und Ausreise
Jamaikavisumfrei bis 90 Tageelektronische Vorab-Registrierung über PICA: Enter Jamaica
Puerto RicoESTA (wie übrige USA)mindestens 72 h vor Abflug beantragen, rund zwei Jahre gültig
Cayman IslandsvisumfreiRückflugticket erforderlich, meist 30 Tage Aufenthalt

Deutschen genügt in keinem der genannten Ziele der Personalausweis; ein Reisepass ist Pflicht. Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln, massgeblich ist die jeweilige Botschaft oder Einwanderungsbehörde des Ziellandes.

Mückenübertragene Krankheiten

healthytravel.ch nennt für die Dominikanische Republik ein aktives Zika-Übertragungsgebiet und rät Schwangeren sowie Frauen mit Kinderwunsch von einer Reise ab; ein Dengue-Impfstoff (Qdenga) ist seit Juli 2024 in der Schweiz registriert. Die Karibik ist zudem Verbreitungsgebiet von Dengue, Zika und Chikungunya; empfohlen wird konsequenter Mückenschutz tagsüber.

Hurrikan und Reiseversicherung

Weil die Hurrikansaison von Juni bis November viele Reisen in diesem Zeitraum betrifft, empfiehlt sich eine Reiseversicherung, die Annullierung und vorzeitige Rückreise bei einer Sturmwarnung abdeckt. Bei einer amtlichen Reisewarnung übernehmen Versicherungen Stornokosten oft nur, wenn die Reise vor der Warnung gebucht wurde; das im Einzelfall vor Abschluss prüfen.

Kubas Sonderfall

Für Kuba kommen mehrere strukturelle Themen zusammen: ein störungsanfälliges Stromnetz, eine eingeschränkte medizinische Versorgung und ein Zahlungsverkehr, auf den man sich mit internationalen Karten nicht verlassen kann. Reisende sollten ausreichend Bargeld in US-Dollar oder Euro mitführen und die aktuellen Hinweise von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA unmittelbar vor der Reise erneut prüfen.

Quellen: Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · U.S. Customs and Border Protection · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman) · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · Centers for Disease Control and Prevention (CDC)

Was kostet eine Reise in die Karibik, und welche Währungen gelten?

Kurz gesagt

Die Karibik hat kein einheitliches Preisniveau: Puerto Rico und die Turks- und Caicosinseln rechnen direkt in US-Dollar, mehrere Kleine Antillen im fest gekoppelten Ostkaribischen Dollar, die ABC-Inseln im Aruba-Florin oder im neuen Caribbean Guilder, und Kuba hat eine Doppelwährung mit stark entwertetem Peso. US-Dollar wird ausserhalb Kubas fast überall zusätzlich akzeptiert.

Währungen ausgewählter Karibikziele (Stand September 2026)
ZielWährungKopplung an US-Dollar
KubaKubanischer Peso (CUP), zusätzlich MLC-Kartenkeine feste Kopplung; der freie Kurs liegt weit über dem offiziellen Kurs
Dominikanische RepublikDominikanischer Peso (DOP)keine feste Kopplung
JamaikaJamaika-Dollar (JMD)keine feste Kopplung
Puerto RicoUS-Dollar (USD)ist die Landeswährung
Cayman IslandsCayman-Dollar (KYD)fest gekoppelt, 1 KYD = 1.20 USD seit 1974
BahamasBahama-Dollar (BSD)fest 1:1 gekoppelt, beide Währungen gleichberechtigt im Umlauf
Turks- und CaicosinselnUS-Dollar (USD)ist die Landeswährung
Antigua und Barbuda, Barbados, St. Lucia u. a.Ostkaribischer Dollar (XCD)fest gekoppelt, 2.70 XCD = 1 USD seit 1976 (Barbados-Dollar 2:1)
Guadeloupe, MartiniqueEuro (EUR)keine Kopplung an den US-Dollar
ArubaAruba-Florin (AWG)fest an den US-Dollar gekoppelt
CuraçaoCaribbean Guilder (XCG), seit 31.3.2025an den US-Dollar gekoppelt

Kuba ist ein Sonderfall: Seit der gescheiterten Währungsreform «Tarea Ordenamiento» 2021 hat der Peso auf dem informellen Markt stark an Wert verloren. Weil Visa- und Mastercard-Zahlungen nicht zuverlässig funktionieren, sind Reisende auf Bargeld in US-Dollar oder Euro sowie auf lokale MLC-Karten angewiesen.

In den meisten anderen Zielen wird US-Dollar neben der Landeswährung breit akzeptiert, besonders in Hotels und für organisierte Ausflüge; für kleinere Käufe lohnt sich trotzdem lokales Bargeld, weil der Umtauschkurs an der Hotelkasse oft schlechter ist als bei einer Bank.

Quellen: CiberCuba · Auswärtiges Amt · Wikipedia · Bonaire.com

Welche Sprachen, Musik und Feste prägen die Karibik?

Kurz gesagt

Spanisch ist Amtssprache in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, Englisch in Jamaika, den Cayman Islands, Barbados, Trinidad und Tobago sowie den Bahamas, Französisch in Guadeloupe und Martinique, Niederländisch neben Papiamento auf Aruba und Curaçao. Musikalisch prägen Reggae und Dancehall (Jamaika), Son und Salsa (Kuba), Merengue und Bachata (Dominikanische Republik) sowie Soca und Calypso (Trinidad und Tobago) die Region.

Der bekannteste Karnevalstermin der Region ist der von Trinidad und Tobago im Februar oder März, mit Soca-Musik, Steel-Pan-Orchestern und farbenprächtigen Umzügen in Port of Spain. Kuba hat mit Son und Salsa, die Dominikanische Republik mit Merengue und Bachata eigene, weltweit bekannte Tanzmusikstile hervorgebracht.

Jamaika prägte mit Reggae, Ska und später Dancehall die karibische Popmusik weltweit; Kingston gilt als kulturelles Zentrum der Insel mit Museen und Studios zur Musikgeschichte. Auf den französischen Inseln Guadeloupe und Martinique leben kreolische Sprache und Musik (Zouk, Gwoka) neben dem offiziellen Französisch weiter.

Religiös prägen der Katholizismus (in den spanisch- und französischsprachigen Zielen) und verschiedene protestantische Kirchen (in den ehemals britischen Territorien) das Bild, häufig mit afrokaribischen Einflüssen etwa in der kubanischen Santería.

Kulturell besonders dicht sind die UNESCO-Welterbestätten der Region: Havanna und Trinidad in Kuba, die Kolonialstadt Santo Domingo, Old San Juan mit La Fortaleza, die Garnison von Bridgetown auf Barbados und die Altstadt von Willemstad auf Curaçao zeigen fünf Jahrhunderte europäischer Kolonialgeschichte auf engem Raum.

Auf Papiamento sprechenden Inseln wie Aruba und Curaçao trifft afrikanisches, spanisches, portugiesisches und niederländisches Erbe in einer eigenen Kreolsprache zusammen, die im Alltag neben dem Niederländischen und Englischen verbreitet ist.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre

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Klarheit vor der Reise

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Karibik.

Wann ist Hurrikansaison in der Karibik?

Vom 1. Juni bis 30. November, mit statistischem Höhepunkt um den 10. September und der meisten Aktivität zwischen Mitte August und Mitte Oktober. Ausserhalb dieses Fensters ist die Karibik praktisch durchgehend sonnig und trocken.

Welche Karibikziele liegen ausserhalb des Hurrikangürtels?

Aruba und Curaçao (die ABC-Inseln) liegen nahe der venezolanischen Küste ausserhalb des eigentlichen Hurrikangürtels und sind darum ganzjährig gut bereisbar, auch von Juni bis November.

Braucht man für eine Karibikreise ein Visum?

Für Ferien in den meisten Zielen dieser Seite nicht: Ein bis zur Ausreise gültiger Pass genügt, oft ergänzt durch ein elektronisches Vorab-Formular. Die Ausnahme ist Kuba, das ein Online-Visum verlangt; Puerto Rico braucht wie die übrigen USA eine ESTA-Genehmigung.

Ist eine Reise nach Kuba empfehlenswert?

Kuba ist anspruchsvoller als andere Karibikziele: Das Stromnetz ist störungsanfällig, die medizinische Versorgung eingeschränkt und Kartenzahlung unzuverlässig. Die aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA vor der Buchung prüfen und ausreichend Bargeld mitführen.

Wie stark können Karibik-Hurrikane werden?

Die stärksten Atlantikhurrikane erreichen Kategorie 5 mit Windgeschwindigkeiten über 250 km/h und können einzelne Inseln schwer treffen. Das National Hurricane Center gibt für jeden Sturm Warnungen aus; in der Saison gehört eine Reiseversicherung mit Rückreiseschutz zur Planung.

Ist Jamaika nach einem Hurrikan schnell wieder bereisbar?

In der Regel ja. Die grossen Ferienorte Montego Bay, Ocho Rios, Negril und Kingston öffnen nach Stürmen meist innerhalb von Wochen wieder, einzelne Küstenabschnitte und Hotels brauchen länger. Vor der Buchung den Zustand der gewählten Unterkunft beim Anbieter erfragen.

Was ist Sargassum, und wo tritt es auf?

Sargassum ist eine braune Tangart, die in grossen Matten aus dem Atlantik an viele Ost- und Südküsten der Karibik treibt, besonders von Frühling bis Herbst mit Höhepunkt im Juni. Die Menge schwankt laut NASA-Satellitendaten von Jahr zu Jahr stark; betroffen sind vor allem die Dominikanische Republik, Puerto Rico und Teile Jamaikas.

Wie kommt man von der Dominikanischen Republik nach Puerto Rico, ohne zu fliegen?

Die Reederei Ferries del Caribe verbindet Santo Domingo mit San Juan auf dem Seeweg. Reisende ohne Fahrzeug sollten mindestens drei Stunden vor Abfahrt am Terminal sein.

Wie kommt man von San Juan nach Vieques oder Culebra?

Ab Ceiba an Puerto Ricos Ostküste fährt die öffentliche Puerto Rico Ferry in rund einer Stunde nach Vieques und in rund eineinhalb Stunden nach Culebra, ganz ohne Mietwagen oder Charterflug.

Welche Sprachen spricht man in der Karibik?

Spanisch in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, Englisch in Jamaika, auf den Cayman Islands, Barbados sowie Trinidad und Tobago, Französisch auf Guadeloupe und Martinique, und Niederländisch neben Papiamento auf Aruba und Curaçao.

Welche Währung braucht man in der Karibik?

Das hängt stark vom Ziel ab: Puerto Rico und die Turks- und Caicosinseln nutzen direkt US-Dollar, mehrere Kleine Antillen den fest gekoppelten Ostkaribischen Dollar, Guadeloupe und Martinique den Euro. US-Dollar wird ausserhalb Kubas fast überall zusätzlich akzeptiert.

Kann man in Kuba mit Kreditkarte bezahlen?

Nicht zuverlässig. Visa- und Mastercard-Zahlungen funktionieren in Kuba laut Auswärtigem Amt nur eingeschränkt oder gar nicht. Reisende sollten Bargeld in US-Dollar oder Euro mitführen.

Welche Karibikziele sind UNESCO-Welterbe?

Unter den 15 Zielen dieser Seite sind es sieben Stätten: Havanna (1982) und Trinidad (1988) in Kuba, die Kolonialstadt Santo Domingo (1990), Old San Juan mit La Fortaleza (1983), die Garnison von Bridgetown auf Barbados (2011), die Pitons von St. Lucia (2004) und die Altstadt von Willemstad auf Curaçao (1997).

Wie viel Zeit braucht man, um mehrere Grosse Antillen zu verbinden?

Für Kuba und die Dominikanische Republik oder für die Dominikanische Republik und Puerto Rico sind zwei bis drei Wochen realistisch, weil beide Länder eigenständige Regionen mit mehreren Etappen bieten. Ein reiner Zwischenstopp lohnt sich wegen der begrenzten Flug- und Fährverbindungen kaum.

Ist Reisen in die Karibik während der Hurrikansaison günstiger?

Meist ja: Zwischen Juni und November sind Flüge und Hotels in vielen Zielen günstiger und weniger ausgebucht als in der Hochsaison von Dezember bis April. Eine Reiseversicherung mit Annullierungs- und Rückreiseschutz ist in dieser Zeit besonders empfehlenswert.

Welche Impfungen empfiehlt healthytravel.ch für die Karibik?

Für die Dominikanische Republik nennt healthytravel.ch ein aktives Zika-Übertragungsgebiet und rät Schwangeren von der Reise ab; ein Dengue-Impfstoff (Qdenga) ist seit Juli 2024 in der Schweiz registriert. Empfohlen wird generell konsequenter Mückenschutz tagsüber.

Braucht man für Puerto Rico ein US-Visum?

Nein, aber eine ESTA-Genehmigung, weil Puerto Rico ein Aussengebiet der USA ist. Diese muss laut US-Zollbehörde CBP mindestens 72 Stunden vor Abflug online beantragt werden und ist rund zwei Jahre gültig.

Welche Karibikziele eignen sich am besten für Tauchen?

Die Cayman Islands gelten mit Steilwänden vor Grand Cayman als eines der bekanntesten Tauchziele der Region. Auch die Riffe vor Turks- und Caicos und die ganzjährig ruhige See der ABC-Inseln sind bei Tauchern beliebt.

Wie unterscheiden sich Kleine und Grosse Antillen?

Die Grossen Antillen (Kuba, Jamaika, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Cayman Islands) sind flächenmässig grösser und kulturell dichter, die Kleinen Antillen bestehen aus kleineren, oft vulkanischen Inseln mit unterschiedlicher Verwaltung, von unabhängigen Staaten bis zu französischen Übersee-Départements.

Wie viele Menschen bereisten die Karibik 2025 per Kreuzfahrt?

Genaue Zahlen nur je Ziel: Global erreichte die Kreuzfahrtbranche 2025 37.2 Mio. Passagiere, wovon rund 43 % der weltweiten Kreuzfahrtkapazität auf die Karibik entfielen.

Was kostet die Einreise nach Kuba?

Das Online-Visum eVisaCuba und die Vorab-Registrierung D'Viajeros sind separat zu beantragen; genaue Gebühren ändern sich, massgeblich sind die aktuellen Angaben der kubanischen Vertretung. Zusätzlich verlangen EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA einen mindestens sechs Monate gültigen Pass.

Sind die Cayman Islands teurer als andere Karibikziele?

Tendenziell ja, auch weil der Cayman-Dollar seit 1974 fest an den US-Dollar gekoppelt ist (1 KYD = 1.20 USD) und das Land als Offshore-Finanzplatz ein hohes allgemeines Preisniveau hat.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 20. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Tropical Cyclone Climatology, National Hurricane Center (NOAA), abgerufen 20. September 2026
  2. Tropical Cyclone Report: Hurricane Melissa (AL132025), National Hurricane Center (NOAA), abgerufen 20. September 2026
  3. Sizing Up the Sargassum Belt, NASA Earth Observatory, abgerufen 20. September 2026
  4. Cruise Industry Surges to Record 37.2 Million Travelers as Global Demand Booms, Cruise Hive (mit Zahlen aus dem CLIA State of the Cruise Industry Report 2026), abgerufen 20. September 2026
  5. Dominikanische Republik: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  6. Reisehinweise für Dominikanische Republik, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  7. Reiseinformation Dominikanische Republik, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  8. Kuba: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  9. Reiseinformation Kuba, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  10. Reisehinweise für Kuba, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  11. Jamaika: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  12. Reisehinweise für Jamaika, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  13. Reiseinformation Jamaika, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  14. Frequently Asked Questions about the Visa Waiver Program (VWP) and ESTA, U.S. Customs and Border Protection, abgerufen 20. September 2026
  15. Old Havana and its Fortification System, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  16. Colonial City of Santo Domingo, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  17. Trinidad and the Valley de los Ingenios, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  18. La Fortaleza and San Juan National Historic Site in Puerto Rico, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  19. Historic Bridgetown and its Garrison, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  20. Pitons Management Area, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  21. Historic Area of Willemstad, Inner City and Harbour, Curaçao, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
  22. Flights to Havana (HAV), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  23. Flights to Punta Cana (PUJ), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  24. Flights from Montego Bay (MBJ), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  25. Flights from San Juan (SJU), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  26. Flights from Grand Cayman (GCM), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  27. Flights from Santo Domingo (SDQ), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
  28. Dominikanische Republik: Reisemedizinische Empfehlungen, healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin, abgerufen 20. September 2026
  29. Travel Health Notices, Centers for Disease Control and Prevention (CDC), abgerufen 20. September 2026
  30. Areas at Risk for Chikungunya, Centers for Disease Control and Prevention (CDC), abgerufen 20. September 2026
  31. Buchungsportal Santo Domingo – San Juan, Ferries del Caribe, abgerufen 20. September 2026
  32. Routes & Schedules, Puerto Rico Ferry (Puerto Rico Maritime Transport Authority), abgerufen 20. September 2026
  33. Entry Requirements, Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman), abgerufen 20. September 2026
  34. Visit Jamaica, Jamaica Tourist Board, abgerufen 20. September 2026
  35. Dominican Republic Tops 10 Million Visitors Through November, Setting Up a Record 2025, Caribbean Journal, abgerufen 20. September 2026
  36. Jamaica Tourism Is Rebounding After Hurricane Melissa, AFAR, abgerufen 20. September 2026
  37. Jamaica's Tourism Resilient After Hurricane Melissa, Travel And Tour World, abgerufen 20. September 2026
  38. Evolución de la tasa de cambio: a qué precio se venden hoy dólares, euros y MLC en Cuba, CiberCuba, abgerufen 20. September 2026
  39. Cayman Islands dollar, Wikipedia, abgerufen 20. September 2026
  40. Time Zone & Clock Changes in Havana, Cuba, timeanddate.com, abgerufen 20. September 2026
  41. ABC Islands: Aruba, Bonaire and Curaçao Compared, Bonaire.com, abgerufen 20. September 2026
  42. Money, Currency, and ATMs in Turks and Caicos, Turks and Caicos Islands Tourist Board (Visit TCI), abgerufen 20. September 2026
  43. Jamaica Tourism Surges Back After Melissa With 1 Million Visitors, The Traveler, abgerufen 20. September 2026

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