Der schneebedeckte Aconcagua in den argentinischen Anden

Weltregion

Südamerika

Südamerika reicht von der Karibikküste Kolumbiens bis nach Feuerland und von der Atacama am Pazifik bis an die Atlantikküste Brasiliens. Diese Seite stellt elf Länder und acht Inseln und Regionen nebeneinander, ordnet Reisezeiten, Routen, Einreise und Kosten und führt zu den einzelnen Länderseiten.

Foto: Nicolas Prieto auf Unsplash

Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Grösstes Land
Brasilien, rund 8.5 Mio. km² und gut 203 Mio. Einwohner (Zensus 2022)
Amazonas-Regenwald
rund 5.5 Mio. km² in neun Ländern, 58.4 % davon in Brasilien
Internationale Drehkreuze
São Paulo (GRU), Bogotá (BOG), Lima (LIM), Buenos Aires (EZE), Santiago de Chile (SCL); GRU allein mit Nonstop-Flügen zu 118 Zielen in 30 Ländern
Einreise CH/DE/AT
für Ferien in allen elf Ländern ohne Visum; Suriname verlangt eine Entry Fee (Stand September 2026)
Zeitzonen
Galápagos UTC−6, ecuadorianisches Festland UTC−5, beide ohne Sommerzeit
Saison in Torres del Paine
Oktober bis April
Höhenkrankheit
möglich ab rund 2’500 m, unabhängig von Alter und Fitness
Gelbfieber-Pflicht
Französisch-Guayana verlangt den Impfnachweis ab 1 Jahr
Antarktis
90 % der Antarktis-Reisen legen in Ushuaia an
Venezuela
Strukturell angespannte Sicherheitslage; hier bewusst nicht behandelt

Was umfasst Südamerika als Reiseziel?

Kurz gesagt

Diese Seite behandelt elf Länder: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Suriname und Uruguay. Dazu kommen acht Inseln und Regionen: Französisch-Guayana, die Falklandinseln, Galápagos, die Osterinsel, Fernando de Noronha, Patagonien, Feuerland und das Amazonasgebiet, dessen Regenwald allein rund 5.5 Mio. km² in neun Ländern bedeckt.

Im Westen ziehen sich die Anden von Kolumbien bis Feuerland, mit Städten in grosser Höhe: Bogotá auf rund 2’600 m, Quito auf 2’850 m, La Paz auf rund 3’600 m. Östlich liegt das Tiefland mit Amazonas, Pantanal und Chaco, im Süden folgen Steppe, Seen und Gletscher.

Die Wege sind lang: Chile misst über 4’300 km von Nord nach Süd, Argentinien rund 3’800 km. Fast jede Rundreise braucht deshalb Inlandflüge. Südlich des Äquators sind zudem die Jahreszeiten vertauscht, in Argentinien dauert der Sommer vom 21. Dezember bis 20. März.

Warum Venezuela hier fehlt

Venezuela ist bewusst nicht Teil dieser Seite. Die aktuelle Einstufung steht beim EDA, beim Auswärtigen Amt und beim BMEIA; die Grenzregionen zu Kolumbien, Brasilien und Guyana gelten dabei als besonders riskant.

Genannt werden hohe Kriminalität, politische Spannungen und Engpässe bei Treibstoff, Wasser und Strom; die Schweizer Botschaft in Caracas kann laut EDA je nach Lage kaum bei einer Ausreise helfen. Solange die Aussenministerien von Reisen dorthin abraten, plant TalkTravel keine Reisen dorthin.

Verbindlich sind stets die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt, BMEIA und den Vertretungen der Zielländer.

Quellen: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Wikipedia · Colombia Travel (ProColombia) · Quito Turismo (Visit Quito) · Auswärtiges Amt · Wikipedia · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística

Wie unterscheiden sich die Länder Südamerikas?

Kurz gesagt

Die elf Länder unterscheiden sich in Höhe, Klima, Aufwand und Sicherheitslage deutlich. Ein Visum für Ferien braucht man in keinem, doch Suriname verlangt eine Entry Fee, Argentinien eine Krankenversicherung, Kolumbien und Bolivien Online-Formulare. Das EDA nennt Chile, Uruguay, Brasilien, Guyana und Suriname grundsätzlich sicher; in Teilen Boliviens, Ecuadors, Perus und Kolumbiens gelten dauerhaft erhöhte Risiken wie Grenz- und Konfliktgebiete.

Die elf Länder im Vergleich; Einreise Stand September 2026, Sicherheit als struktureller Überblick
LandCharakterBeste MonateZeitbedarf laut QuellenEinreise CH/DE/ATStrukturelle Risiken
ArgentinienBuenos Aires, Iguazú, Anden, GletscherPatagonien Dez.–März, Norden Juni–Sept.2 bis 3 Wochenohne Visum, Krankenversicherung Pflichthohe Kriminalität in Grossstädten
BolivienAltiplano, Salar de Uyuni, KolonialstädteMai–Okt. (Trockenzeit)eine Woche reicht kaum: Höhenanpassung und Transfersohne Visum, Online-Registrierung SIGEMIGProteste und Strassensperren, Höhenkrankheit, Kriminalität in Grossstädten
BrasilienKüstenstädte, Iguaçu, Pantanal, AmazonasSüdosten Mai–Sept., Nordosten Sept.–Feb.meist zwei bis drei Grossräume mit Inlandflügenohne Visum bis 90 Tage, Pass 6 Monate gültigKriminalität in Grossstädten sehr hoch
ChileAtacama, Santiago, Weintäler, Seen, Torres del PaineMitte und Süden Dez.–März4 bis 12 Tage je Zone, Nord bis Süd mindestens 1 Monatohne Visum bis 90 Tagegrundsätzlich sicher; Erdbeben- und Vulkangebiet
EcuadorVulkane, Quito, Amazonas, GalápagosHochland Juni–Sept., Galápagos ganzjährigQuito mit Umgebung mindestens 1 Wocheohne Visum, Pass 6 Monate gültigKriminalität an der Küste (Guayaquil, Durán), Grenze zu Kolumbien; Erdbeben- und Vulkangebiet
GuyanaRegenwald, Kaieteur-Fälle, Savanne, EnglischKüste Mitte Jan.–Mai und Mitte Juli–Mitte Nov.Kaieteur als Tagesflug, Landesinneres per Kleinflugzeugohne Visum, Online-Formulargrundsätzlich sicher
KolumbienAndenstädte, Kaffeeregion, KaribikküsteDez.–März und Juli–Aug., Karibik Dez.–AprilCiudad-Perdida-Treck allein 4 bis 5 Tageohne Visum, Check-MIG vor Ein- und Ausreiseregional sehr verschieden; Konfliktregionen u. a. Arauca, Cauca, Nariño, Putumayo
ParaguayJesuitenreduktionen, Chaco, Guaraní-KulturMai–Sept.10 bis 14 Tageohne Visum bis 90 TageGrenzgebiet zu Brasilien, Concepción, San Pedro und Amambay
PeruKüstenwüste, Inka-Stätten, Titicacasee, RegenwaldAnden Mai–Okt., Küste Dez.–Märzerste 1 bis 2 Nächte tiefer im Heiligen Talohne Visum bis 90 TageKonfliktgebiet VRAEM, Grenze zu Kolumbien
SurinameHolz-Altstadt, Regenwald, FlussdörferAug.–Nov. und Feb.–März relativ trockenNonstop ab Amsterdam nur rund fünfmal pro WocheEntry Fee 50 EUR plus 8 EUR, ICF-Formulargrundsätzlich sicher
UruguayMontevideo, Colonia, Atlantikküste, WeidelandDez.–März (Strand), Juli–Okt. (Wale)kurze Wege: Colonia 177 km von Montevideoohne Visum, 90 Tagegrundsätzlich sicher

Die Spalte fasst nur die dauerhaften Risiken zusammen, die EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA beschreiben; die aktuelle Einstufung steht auf deren Länderseiten.

Quellen: Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Argentina.gob.ar, Información Legislativa · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Chile Travel (Sernatur) · Chile Travel (Sernatur) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Quito Turismo (Visit Quito) · Quito Turismo (Visit Quito) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA · Guyana Tourism Authority · Protected Areas Commission Guyana · Guyana Police Force · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA · Colombia Travel (ProColombia) · Instituto Colombiano de Antropología e Historia ICANH · Migración Colombia · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Agencia de Información Paraguaya (IP) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · VFS Global im Auftrag des Aussenministeriums der Republik Suriname · Suriname Immigration and Customs, ICF Unit · FlightConnections · Bradt Guides · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten · Ministerio del Interior, Uruguay · Buquebus · Ministerio de Turismo, Uruguay

Wann ist die beste Reisezeit für Südamerika?

Kurz gesagt

Eine Reisezeit für den ganzen Kontinent gibt es nicht. Im Hochland von Peru und Bolivien sind Mai bis Oktober trocken, Patagonien hat von Oktober bis April Saison, und Kolumbiens Karibikküste ist von Dezember bis April am sonnigsten. Buenos Aires und Iguazú sind im Frühling und Herbst angenehm, Uruguays Strände von Dezember bis März.

Anden: trocken im Südwinter

In Peru und Bolivien fällt der meiste Regen zwischen November und April, von Mai bis Oktober folgen sonnige Tage und kalte Nächte. Nahe am Äquator verläuft das Jahr anders: Kolumbiens Andenraum kennt zwei Regenzeiten, in Quito sind Juli und August am trockensten.

Andenstädte: Cusco, Bogotá, Quito und La Paz

CuscoJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C201920202020212121212220
Tiefstwert °C888632125778
Niederschlag mm129127964494118186372137
BogotáJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C202020201919191919191920
Tiefstwert °C78910109988898
Niederschlag mm4471132209207162134108103186165103
QuitoJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C212020202121212222212121
Tiefstwert °C899888878888
Niederschlag mm139143176177122583425387690100
La PazJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C181818191918181920202119
Tiefstwert °C77641-1-1-12457
Niederschlag mm13611479351391622244844107

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station TENIENTE ALEJANDRO VELASCO ASTETE INTL (3 km, 3310 m), auf 3399 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station EL DORADO INTL (8 km, 2548 m), auf 2640 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station IZOBAMBA (21 km, 3058 m), auf 2850 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station EL ALTO INTL (5 km, 4062 m), auf 3640 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Die trockenen Monate sind auch die vollsten: In der Hochsaison gilt auf Machu Picchu ein erhöhtes Tageskontingent von 5’600 Personen. Den Spiegeleffekt am Salar de Uyuni gibt es dagegen nur in der Regenzeit von Dezember bis April.

Städte im Süden: Sommer von Dezember bis März

Santiago hat trockene Sommer und Regen fast nur im Winter, in Buenos Aires und Montevideo regnet es in allen Monaten, der Juli ist am kühlsten. Rio de Janeiro bleibt warm, erhält aber von November bis März am meisten Regen, mit laut Auswärtigem Amt regelmässigen Überschwemmungen.

Rio de Janeiro, Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Rio de JaneiroJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C313130282726262627282830
Tiefstwert °C242424232120191921212223
Niederschlag mm2081521731017149454269108220232
Buenos AiresJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C302926231917161720222629
Tiefstwert °C2121191612981012141719
Niederschlag mm10412112398745472718310910194
MontevideoJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C282725221816151719212427
Tiefstwert °C202017151187911131518
Niederschlag mm10210611811484989289961039686
Santiago de ChileJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C313129252117171921242830
Tiefstwert °C14131296435781012
Niederschlag mm88101244634740151297

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station SANTOS DUMONT (1 km, 3 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station AEROPARQUE JORGE NEWBERY (6 km, 6 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station PRADO (7 km, 16 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station QUINTA NORMAL (2 km, 520 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Patagonien, Feuerland und Falklandinseln: Oktober bis April

Im Süden zählt der kurze Sommer: Torres del Paine hat von Oktober bis April Saison, am vollsten ist es im Januar und Februar. Warm wird es kaum, Ushuaia erreicht im Januar im Mittel keine 15 °C, und in Torres del Paine bringt der Wind Böen bis 110 km/h.

Im Südwinter gilt auf dem W eine Guidepflicht; der Volunteer Point auf den Falklandinseln ist nur von November bis März offen.

Der tiefe Süden: El Calafate, Puerto Natales, Ushuaia und Stanley

El CalafateJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C202018141076812151719
Tiefstwert °C8750-2-4-4-3-1257
Niederschlag mm716275717168616351545768
Puerto Natales (Torres del Paine)JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C17171512855710121415
Tiefstwert °C1110852-0-0136810
Niederschlag mm11998110110971018586778295108
UshuaiaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C1415131085569111314
Tiefstwert °C665320-001345
Niederschlag mm787065675358514644446273
StanleyJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C13131297545791112
Tiefstwert °C1098643233588
Niederschlag mm595565685852555246424654

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station EL CALAFATE AERO (17 km, 199 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station TENIENTE JULIO GALLARDO (7 km, 66 m), auf 10 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station USHUAIA MALVINAS ARGENTINAS (5 km, 22 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station STANLEY (5 km, 23 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Amazonas, Karibik und Guayanas: Regen und Pegel

Im Tiefland entscheidet der Wasserstand: In Manaus steht der Rio Negro im Juni am höchsten, im Oktober und November am tiefsten. Hochwasser öffnet Seitenarme für Boote, Niedrigwasser macht Waldpfade begehbar.

An Kolumbiens Karibikküste fällt von Januar bis März kaum Regen, von Juni bis Dezember ist Wirbelsturmsaison. In Georgetown sind Mai bis Juli am nassesten, in Französisch-Guayana gelten September und Oktober als sonnigste Monate.

Tiefland und Karibik: Manaus, Iquitos, Cartagena und Georgetown

ManausJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C313131313131323334343331
Tiefstwert °C242424242424242525252524
Niederschlag mm224236268262205119765068103135213
IquitosJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C323232323131313333333332
Tiefstwert °C232323232322222222232323
Niederschlag mm301251367305278218167157189286291298
CartagenaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C323232323333333333323232
Tiefstwert °C242425262626262626252525
Niederschlag mm23106017813516016018224218156
GeorgetownJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C303030313030313232323130
Tiefstwert °C242425252524242525252525
Niederschlag mm18111794144315314302193102103181257

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station CAMPO PONTA PELADA (5 km, 81 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station CORONEL FRANCISCO SECADA VIGNETTA INTL (7 km, 93 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station RAFAEL NUNEZ (7 km, 1 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station GEORGETOWN (1 km, 2 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Wohin wann: Kalender nach Reiseart

Wohin wann in Südamerika, nach Reiseart
ReiseartJanuar bis MärzApril bis JuniJuli bis SeptemberOktober bis Dezember
Anden Peru und BolivienRegenzeit, Inka-Trail im Februar zuab Mai trockentrocken, HochsaisonOktober trocken, dann Regen
Kolumbien und Karibiktrockener, Karibik sonnigApril und Mai nassJuli und August trockenerOktober und November nass
Patagonien und FeuerlandHochsaisonApril ruhiger, dann WinterWinter, Parks eingeschränktSaison ab Oktober
Nordosten Brasilienstrocken bis FebruarRegenzeitab September trockentrocken
PantanalRegenzeit, weite Teile überflutetab April trockenerTrockenzeit, Waldbrände möglichab November Regenzeit
Galápagoswarm, ruhige SeeAlbatrosse ab Aprilkühler, Tölpel-Balz, Walehöherer Wellengang
WaleOrcas in Valdés ab FebruarSüdkaper in Valdés ab JuniSüdkaper, BuckelwaleValdés bis Dezember
Antarktis ab UshuaiaSaisonletzte Fahrten im Aprilkeine SaisonSaison ab Oktober

Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · PromPerú (peru.travel) · Auswärtiges Amt · Colombia Travel (ProColombia) · Quito Turismo (Visit Quito) · Ministerio de Cultura del Perú · Ministerio de Cultura del Perú · Wikipedia · Chile Travel (Sernatur) · Turismo Buenos Aires, Gobierno de la Ciudad · Uruguay Natural – Ministerio de Turismo · Auswärtiges Amt · Pases Parques (offizieller Ticketverkauf) · Las Torres Patagonia · Las Torres Patagonia · Corporación Nacional Forestal (CONAF) · Falkland Islands Tourist Board · Serviço Geológico do Brasil (SGB) · Auswärtiges Amt · Guyana Tourism Authority · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística · Wikipedia · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Charles Darwin Foundation · Galapagos Conservation Trust · Galapagos Conservation Trust · Galapagos Conservation Trust · Chubut Patagonia, Ministerio de Turismo del Chubut · Administración Península Valdés · Ministerio de Turismo, Uruguay · Ministerio de Turismo del Ecuador (ecuador.travel) · Colombia Travel (ProColombia) · Secretaría de Turismo Ushuaia

Welche Länder und Regionen gehören zu Südamerika, und was bieten sie?

Kurz gesagt

Die Ziele lassen sich in fünf Gruppen ordnen: die Andenländer Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbien; der Süden mit Chile, Argentinien, Patagonien, Feuerland, Uruguay und Paraguay; Brasilien mit dem Amazonas; die drei Guayanas und die Inseln im Pazifik und Atlantik. Jedes Ziel hat eine eigene Seite.

Anden

Peru verbindet Lima mit Cusco auf rund 3’400 m, dem Heiligen Tal und Machu Picchu, das nur ein Tageskontingent einlässt (Stand 2026: 4’500 Personen, in der Hochsaison 5’600). Dazu kommen Arequipa, der Titicacasee auf 3’810 m und der Regenwald.

In Bolivien schläft man oft über 3’500 m, in La Paz auf rund 3’600 m, in Potosí auf rund 4’070 m. Ziele sind der Salar de Uyuni, mit 10’582 km² die grösste Salzfläche der Erde, die Isla del Sol und Sucre; Blockaden und Strassensperren können die Planung beeinflussen.

Ecuador bündelt Anden, Amazonas und Galápagos auf kleinem Raum: Quito liegt auf 2’850 m, an der «Avenida de los Volcanes» stehen mehr als 70 Vulkane und Berge. Bezahlt wird in US-Dollar. Die Küstenprovinzen gelten wegen der Kriminalität als besonders riskant.

Kolumbien liegt an zwei Meeren: Bogotá auf rund 2’600 m, die Kaffeekulturlandschaft um Salento, seit 2011 Welterbe, und Cartagena an der Karibik. Arauca, Cauca, Nariño und Putumayo gelten als Konfliktregionen und sind kein Reiseziel.

Der Süden

Chile ist über 4’300 km lang, im Schnitt aber nur 177 km breit: die Atacama im Norden, Santiago und die Weintäler in der Mitte, Seen, Chiloé und die Carretera Austral im Süden. Das Preisniveau nennt das Auswärtige Amt für Südamerika relativ hoch.

Argentinien reicht über rund 3’800 km von Iguazú bis Ushuaia; Buenos Aires, Mendoza, Bariloche und die Gletscher von Los Glaciares verbindet man per Inlandflug. Seit dem Dekret 366/2025 brauchen Gäste eine Krankenversicherung.

Patagonien teilen sich Argentinien und Chile, mit Steppe und der Península Valdés im Osten, Fjorden und Eisfeldern im Westen. Zwischen Schutzgebieten wie Torres del Paine und Los Glaciares liegen oft Stunden Fahrt.

Feuerland, die grösste Insel Südamerikas, liegt jenseits der Magellanstrasse. Im argentinischen Ushuaia starten Schiffe auf den Beagle-Kanal und in die Antarktis, im chilenischen Teil leben Königspinguine an der Bahía Inútil.

Uruguay bietet kurze Wege: Montevideo, das 1680 von Portugiesen gegründete Colonia del Sacramento, Punta del Este und die Dünen von Cabo Polonio. Die Fähre ab Buenos Aires braucht nach Colonia 1 h 15 min.

In Paraguay ist Guaraní neben Spanisch Amtssprache, rund zwei Drittel der Menschen sprechen es zu Hause. Bei Encarnación stehen die Jesuitenreduktionen Trinidad und Jesús, im Chaco liegen die Kolonien der Mennoniten; malariafrei ist das Land laut WHO seit 2018.

Brasilien und Amazonas

In Brasilien wählt man meist zwei oder drei Grossräume: die Küste von Rio de Janeiro bis Salvador, die Iguaçu-Fälle, das Pantanal oder den Amazonas um Manaus. Der Flughafen São Paulo-Guarulhos (GRU) ist mit Nonstop-Flügen zu 118 Zielen in 30 Ländern verbunden, von Toronto und Lissabon bis Doha und Johannesburg.

Den Amazonas erreicht man über einen Einstieg: Manaus, Iquitos, Puerto Maldonado, Leticia, Coca, Lago Agrio oder Rurrenabaque. Anreise, Tierwelt und Malariarisiko unterscheiden sich je nach Ort deutlich.

Die Guayanas

Guyana ist das einzige Land des Festlands mit Englisch als Amtssprache. Rund 90 % der Menschen leben an der Küste; zu den Kaieteur-Fällen mit 226 m freiem Fall, nach Iwokrama und in die Rupununi fliegt man meist mit Kleinflugzeugen.

Suriname, das kleinste Land Südamerikas, spricht amtlich Niederländisch. Die hölzerne Altstadt von Paramaribo ist seit 2002 Welterbe und seit 2026 als gefährdet gelistet; über 90 % der Fläche sind Regenwald.

Französisch-Guayana gehört zu Frankreich und zur EU, nicht aber zum Schengen-Raum; Direktflüge gibt es nur ab Paris. Neben Cayenne liegen an der Küste das Raumfahrtzentrum Kourou und die Îles du Salut, und bei der Einreise ist ein Gelbfieber-Nachweis Pflicht.

Inseln

Die Galápagos-Inseln, rund 1’000 km vor Ecuador, sind seit 1978 Welterbe; Schutzgebiete betritt man nur mit akkreditiertem Guide. 2025 wohnten 79 % der Gäste an Land und 21 % auf Schiffen.

Die Osterinsel liegt rund 3’700 km vor Chile und ist nur ab Santiago erreichbar. Rund 900 Moai stehen im Nationalpark, den die Gemeinschaft Ma'u Henua verwaltet; Gäste dürfen höchstens 30 Tage bleiben.

Fernando de Noronha, 545 km vor Recife, ist zu rund 70 % Meeresnationalpark. Umweltgebühr, Parkticket und ein Limit von rund 11’000 Gästen pro Monat steuern den Zugang.

Die Falklandinseln sind britisches Überseegebiet, von Argentinien als Islas Malvinas beansprucht. Rund eine Million Pinguine aus fünf Arten brüten dort; Linienflüge gehen nur samstags ab Santiago über Punta Arenas.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · Ministerio de Cultura del Perú · Wikipedia · Wikipedia · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Quito Turismo (Visit Quito) · Ministerio de Turismo del Ecuador (ecuador.travel) · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Colombia Travel (ProColombia) · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten BMEIA · Wikipedia · Auswärtiges Amt · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística · Argentina.gob.ar, Información Legislativa · Administración de Parques Nacionales · Corporación Nacional Forestal (CONAF) · chile.travel (Sernatur) · Reserva Natural Pingüino Rey · UNESCO World Heritage Centre · Colonia Express · Secretaría Nacional de Cultura, Paraguay · Última Hora · UNESCO World Heritage Centre · Wikipedia · World Health Organization · Wikipedia · Guyana Tourism Authority · Protected Areas Commission Guyana · Guyana Tourism Authority · Wikipedia · UNESCO World Heritage Centre · Europäische Kommission · Direction générale des étrangers en France, Ministère de l'Intérieur · Aéroport Cayenne-Félix Éboué · Agence régionale de santé Guyane · UNESCO World Heritage Centre · Dirección del Parque Nacional Galápagos · Chile Travel (Sernatur) · UNESCO World Heritage Centre · Comunidad Indígena Ma'u Henua · Biblioteca del Congreso Nacional de Chile · Administração do Distrito Estadual de Fernando de Noronha · Administração do Distrito Estadual de Fernando de Noronha · PANROTAS · Wikipedia · Falkland Islands Tourist Board · International Tours & Travel (LATAM-Generalagentur, Stanley) · FlightConnections

Welche Reisearten passen zu welchem Ziel in Südamerika?

Kurz gesagt

Klassische Rundreisen führen durch Peru, Chile, Argentinien, Kolumbien und Ecuador; für Tierbeobachtung stehen Galápagos, das Pantanal, die Península Valdés und die Falklandinseln. Trekking lockt nach Torres del Paine, El Chaltén und auf den Inka-Trail, Städtereisen nach Buenos Aires, Rio de Janeiro oder Quito, und ab Ushuaia starten die meisten Expeditionsschiffe in die Antarktis.

Rundreise

Eine Rundreise verbindet meist eine Hauptstadt mit zwei oder drei Landschaften, in Peru etwa Lima, Cusco, Machu Picchu und den Titicacasee. In Argentinien schafft man in drei Wochen vier bis fünf Regionen, in Chile rechnet Chile Travel je Zone mit vier bis zwölf Tagen.

Natur und Wildlife

  • Galápagos: Seelöwen, Meerechsen, Riesenschildkröten und Blaufusstölpel; Albatrosse brüten von April bis Dezember auf Española.
  • Pantanal: eines der grössten Feuchtgebiete der Welt mit rund 14 Mio. ha, Lebensraum von Jaguar, Riesenotter und Hyazinth-Ara.
  • Amazonas: Aras an den Lehmlecken von Tambopata, Flussdelfine bei Leticia, über 1’000 Vogelarten im Nationalpark Manu.
  • Península Valdés: Südkaper von Juni bis Dezember, Magellanpinguine und See-Elefanten von September bis April.
  • Falklandinseln: fünf Pinguinarten und über 70 % aller Schwarzbrauenalbatrosse der Welt.

Trekking und Höhe

Bekannte Mehrtagestouren sind der Inka-Trail, der jeden Februar geschlossen ist, der W in Torres del Paine, für den jede Nacht reserviert sein muss, und der Treck zur Ciudad Perdida über 46 km hin und zurück, erst ab 12 Jahren. Kürzer, aber steil ist der Weg von El Chaltén zur Laguna de los Tres mit 10 km und 750 Höhenmetern pro Richtung.

In den Anden gehört die Höhe zur Planung: Oberhalb von 2’500 m soll die Schlafhöhe laut healthytravel.ch um höchstens 300 bis 500 m pro Tag steigen.

Städte

Viele Städte sind selbst ein Reiseziel. Buenos Aires und Montevideo teilen den Tango, seit 2009 immaterielles Kulturerbe der UNESCO; Rio de Janeiros Landschaft zwischen Bergen und Meer ist seit 2012 Welterbe, die Altstädte von Quito (1978), Salvador (1985), Lima (1991), Paramaribo (2002) und das Hafenviertel von Valparaíso (2003) ebenso. PromPerú nennt Lima die kulinarische Hauptstadt Südamerikas.

Strand und Inseln

Für Badeferien bieten sich der Nordosten Brasiliens von September bis Februar, Uruguays Atlantikküste von Dezember bis März und Kolumbiens Karibikküste an. Fernando de Noronha und Galápagos verbinden Baden mit Schnorcheln, unterliegen aber Gebühren und strengen Regeln.

Weniger geeignet sind Ecuadors Festlandküste wegen der Sicherheitslage, Guyanas schlammige Küste und Französisch-Guayana, wo Amazonas-Sedimente das Meer braun färben.

Expedition: Antarktis ab Ushuaia

Ushuaia liegt rund 1’000 km von der Antarktis entfernt, laut Stadtverwaltung legen 90 % der Antarktis-Reisen hier an. Expeditionen queren die Drake-Passage und dauern 10 bis 12 Tage, über die Falklandinseln und Südgeorgien 20 bis 22 Tage; laut dem Veranstalterverband IAATO schliessen viele Kreuzfahrten diese beiden Ziele ein.

Aerovías DAP fliegt ab Punta Arenas in Tagesprogrammen auf die King-George-Insel, Australis in vier Nächten von Ushuaia über das Kap Hoorn nach Punta Arenas.

Quellen: PromPerú (peru.travel) · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística · Chile Travel (Sernatur) · Galapagos Conservation Trust · UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · Colombia Travel (ProColombia) · PromPerú (peru.travel) · Chubut Patagonia, Ministerio de Turismo del Chubut · Administración Península Valdés · Falkland Islands Tourist Board · Falkland Islands Tourist Board · Ministerio de Cultura del Perú · Corporación Nacional Forestal (CONAF) · Instituto Colombiano de Antropología e Historia ICANH · Administración de Parques Nacionales · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · UNESCO Intangible Cultural Heritage · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · Administração do Distrito Estadual de Fernando de Noronha · Parque Nacional Galápagos · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Guyana Tourism Authority · Secretaría de Turismo Ushuaia · International Association of Antarctica Tour Operators (IAATO) · Aerovías DAP · Australis

Welche Routen über mehrere Länder sind in Südamerika Klassiker?

Kurz gesagt

Bewährt sind Routen, bei denen Grenzen und Höhe eine Logik ergeben: Peru und Bolivien über den Titicacasee, Patagonien auf beiden Seiten der Anden, die Seenroute Bariloche–Puerto Varas, Buenos Aires mit Uruguay und Iguazú, Kolumbien mit Ecuador sowie die drei Guayanas. Die Dauer ergibt sich aus den belegten Etappenzeiten.

Länderübergreifende Routen mit belegten Etappenzeiten
RouteLänderEtappen und ZeitenBeste Zeit
Anden und TiticacaseePeru, BolivienFlug Lima–Cusco rund 1 h 15 min; Zug nach Machu Picchu rund 2 h; Cusco–Puno Bus rund 7 h; Flug La Paz–UyuniMai bis Oktober
Patagonien quer über die AndenArgentinien, ChileBus El Calafate–Puerto Natales rund 6 h; W-Trek 4 Tage und 3 Nächte; Flug El Calafate–Ushuaia 1 h 20 minOktober bis April
Seenroute und Carretera AustralArgentinien, ChileCruce Andino Bariloche–Puerto Varas rund 12 h; Flug Santiago–Puerto Montt 1 h 45 min; Carretera Austral 1’247 km, laut Chile Travel 10 bis 12 TageDezember bis März
Río de la Plata und IguazúArgentinien, Uruguay, BrasilienFähre Buenos Aires–Colonia 1 h 15 min; Flug Buenos Aires–Puerto Iguazú 1 h 55 min; Foz do Iguaçu rund 15 km von Puerto IguazúMärz bis Mai, September bis November; Uruguays Strände Dezember bis März
Äquator-RouteKolumbien, EcuadorFlug Bogotá–Quito rund 1 h 35 min; Quito mit Umgebung mindestens eine Woche; Flug nach Galápagos 2 h 10 min bis 3 hKolumbien Dezember bis März, Ecuadors Hochland Juni bis September
Die drei GuayanasGuyana, Suriname, Französisch-GuayanaFlug Georgetown–Paramaribo rund 45 min; Pirogue Albina–Saint-Laurent-du-Maroni rund 10 min; Saint-Laurent–Cayenne 3 h 15 minGuyanas Küste Mitte Juli bis Mitte November, Französisch-Guayana Juli bis November

Peru und Bolivien: Schritt für Schritt nach oben

Die Reihenfolge folgt der Höhe: nach dem Flug nach Cusco zuerst ins tiefere Heilige Tal, dann Machu Picchu, Cusco und der Titicacasee, danach Copacabana, La Paz und Uyuni. Wer umgekehrt in La Paz landet, steht in El Alto sofort auf rund 4’070 m, was die CDC als besonders riskant einstufen. Bolivien braucht Puffertage, weil Blockaden auch Flughafenzufahrten sperren können.

Patagonien: die Grenze gehört zur Route

Zwischen El Calafate und Puerto Natales quert der Bus die Grenze, in Chile samt Lebensmittelerklärung beim Landwirtschaftsdienst SAG. Nach Feuerland geht es per Flug nach Ushuaia oder ab Punta Arenas mit der Fähre nach Porvenir.

Río de la Plata: Schiff statt Flugzeug

Zwischen Buenos Aires, Colonia und Montevideo ist die Fähre das logische Verkehrsmittel. Paraguay lässt sich über Posadas und Encarnación anhängen; das Grenzgebiet um Ciudad del Este gilt als riskant.

Kolumbien und Ecuador: besser fliegen

Zwischen beiden Ländern spricht viel für den Flug: Das Grenzgebiet gilt als riskant, und Ecuador verlangt bei der Einreise auf dem Landweg einen Strafregisterauszug mit Apostille.

Guayanas: Flüge über Amsterdam, Paris, Panama-Stadt und die Karibik

Paramaribo ist nonstop mit Amsterdam, Panama-Stadt, Curaçao, Aruba und Port of Spain verbunden, Cayenne mit Paris, Fort-de-France und Belém; wer die Guayanas verbindet, fliegt in der einen Stadt ein und in der anderen aus. Wer nach Suriname zurückkehrt, braucht die Mehrfach-Entry-Fee von 75 Euro plus 8 Euro.

Quellen: PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · PeruRail · FlightConnections · Bus-Sur · Las Torres Patagonia · FlightConnections · Cruce Andino · Ente Mixto de Promoción Turística de Bariloche · FlightConnections · Chile Travel (Sernatur) · Colonia Express · FlightConnections · Wikipedia · Visit Argentina, Instituto Nacional de Promoción Turística · FlightConnections · Quito Turismo (Visit Quito) · Ministerio de Turismo del Ecuador (ecuador.travel) · FlightConnections · Office de Tourisme de Saint-Laurent du Maroni · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Guyana Tourism Authority · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · Transbordadora Austral Broom (TABSA) · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · FlightConnections · Aéroport Cayenne-Félix Éboué · VFS Global im Auftrag des Aussenministeriums der Republik Suriname

Über welche Flughäfen und Drehkreuze reist man nach Südamerika?

Kurz gesagt

Die grossen Langstrecken-Tore sind São Paulo (GRU), Bogotá (BOG), Lima (LIM), Buenos Aires-Ezeiza (EZE) und Santiago de Chile (SCL). Nonstop dorthin fliegt man unter anderem ab Madrid, Paris, Amsterdam, Frankfurt, Lissabon und Rom, ab Miami, Houston, Atlanta, New York und Toronto, ab Doha, Dubai und Addis Abeba nach São Paulo sowie ab Sydney und Auckland nach Santiago. Auf dem Kontinent verbinden Inlandflüge die Regionen, über Land raten die Aussenministerien vielerorts von Nachtfahrten ab.

Internationale Ankunftsflughäfen und Nonstop-Drehkreuze (Auswahl), Stand September 2026
AnkunftsflughafenNonstop aus EuropaNonstop aus Amerika und anderen RegionenHinweis
São Paulo-Guarulhos (GRU)Madrid, Lissabon, Porto, Rom, Mailand, London, Paris, Amsterdam, Frankfurt, München, Brüssel, Barcelona, Istanbul; Zürich–São Paulo (SWISS, täglich, in der Regel 11 h 45 min)Miami, Orlando, New York, Atlanta, Houston, Washington, Chicago, Toronto, Montreal; Doha, Dubai, Addis Abeba, Johannesburg, Kapstadt, CasablancaGepäck am ersten brasilianischen Flughafen abholen und neu aufgeben
Bogotá (BOG)Madrid, Barcelona, Paris, Amsterdam, Frankfurt, London, IstanbulMiami, Fort Lauderdale, Orlando, New York, Atlanta, Houston, Dallas, Washington, Toronto, Montreal, Mexiko-Stadt, Panama-Stadt107 Nonstop-Ziele in 31 Ländern
Lima (LIM)Madrid, Barcelona, Paris, AmsterdamMiami, New York, Atlanta, Houston, Los Angeles, Toronto, Montreal, Mexiko-Stadt, Cancún, Panama-Stadt, San JoséWeiterflug nach Cusco, Iquitos und Puerto Maldonado
Buenos Aires-Ezeiza (EZE)Madrid (12 h 45 min), Barcelona, Rom, Paris, Amsterdam, Frankfurt (Lufthansa, 13 h 45 min, 4-mal pro Woche)Miami, New York, Atlanta, Houston, Panama-Stadt, Cancún; AucklandMadrid–Ezeiza rund 23 Flüge pro Woche
Santiago de Chile (SCL)Madrid (rund 12 h 40 min), Paris (rund 14 h), London, BarcelonaMiami, New York, Atlanta, Los Angeles; Sydney, Melbourne, AucklandWeiterflug nach Punta Arenas, Puerto Montt und zur Osterinsel
Quito (UIO), Guayaquil (GYE)Madrid, Amsterdam (KLM)ab Quito: Miami, Houston, Atlanta, New York, Panama-StadtGalápagos-Flüge nach Baltra und San Cristóbal ab Quito
Santa Cruz de la Sierra (VVI)MadridMiami, Panama-Stadt, Bogotá, Lima, São Paulo17 Nonstop-Ziele in 9 Ländern
Montevideo (MVD)Madrid (Iberia, Air Europa)Miami (American Airlines), Panama-Stadt (Copa)einzige Nonstop-Verbindung Uruguays nach Europa
Paramaribo (PBM)Amsterdam (KLM, Surinam Airways, rund 9 h 15 min)Panama-Stadt, Curaçao, Aruba, Santo Domingo, Port of Spain, Georgetownab Amsterdam rund fünfmal pro Woche
Cayenne (CAY)Paris (Air France ab CDG, Air Caraïbes ab Orly in 9 h 10 min)Fort-de-France, Belém, FortalezaParis ist das einzige Ziel in Europa
Georgetown (GEO)keinelaut Tourismusbehörde Flüge ab New York, Miami und Toronto, teils mit Halt in Trinidadaus Europa meist über Barbados, Miami, New York, St. Lucia oder Suriname

Aus Afrika und dem Nahen Osten fliegt man nonstop ab Doha, Dubai, Addis Abeba, Johannesburg und Kapstadt nach São Paulo, aus Ozeanien ab Sydney, Melbourne und Auckland nach Santiago de Chile; Auckland ist zudem mit Buenos Aires-Ezeiza verbunden. Für Reisen aus Asien bieten sich diese Umsteigepunkte an, ebenso Istanbul, das nonstop mit São Paulo und Bogotá verbunden ist.

Von Miami gibt es Nonstop-Flüge unter anderem nach Lima, Bogotá, Quito, Buenos Aires, Santiago, Montevideo und Santa Cruz de la Sierra. Panama-Stadt ist nonstop mit Bogotá, Lima, Quito, Buenos Aires, Montevideo, Santa Cruz und Paramaribo verbunden und damit ein Knoten zwischen Nord-, Mittel- und Südamerika.

Zwischen den Ländern sind die Hauptstädte gut verbunden: Quito–Lima dauert nonstop rund 2 h 15 min, Quito–Bogotá rund 1 h 35 min, und La Paz hat Nonstop-Flüge nach Lima, Bogotá und Santiago.

Über Land sind die Distanzen gross; für Peru, Bolivien, Kolumbien, Ecuador, Brasilien und Paraguay raten EDA oder Auswärtiges Amt von Überlandfahrten bei Nacht ab. Eisenbahnen spielen kaum eine Rolle, Ausnahmen sind die Züge nach Machu Picchu und an den Titicacasee.

Die Uhren gehen je nach Land verschieden: Buenos Aires, Rio de Janeiro, Montevideo und Asunción liegen ganzjährig auf UTC−3, Lima, Bogotá und Quito auf UTC−5, Galápagos auf UTC−6. Das chilenische Festland wechselt zwischen UTC−4 im Südwinter und UTC−3 im Südsommer; die Region Magallanes bleibt ganzjährig bei UTC−3.

Quellen: SWISS · Colombia Travel (ProColombia) · Auswärtiges Amt · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · Aeropuerto de Carrasco (Puerta del Sur S.A.) · FlightConnections · Aéroport Cayenne-Félix Éboué · Air Caraïbes · Guyana Tourism Authority · FlightConnections · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · PeruRail · Turismo Buenos Aires, Gobierno de la Ciudad · timeanddate.com · timeanddate.com · Agencia de Información Paraguaya (IP) · Wikipedia · Reporte Minero · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · Wikipedia

Was gilt für Einreise und Gesundheit in Südamerika?

Kurz gesagt

Für Ferien brauchen Schweizer, Deutsche und Österreicher in keinem der elf Länder ein Visum, wohl aber fast überall einen Reisepass, der oft noch sechs Monate gültig sein muss (Stand September 2026); für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln. Gesundheitlich stehen Gelbfieber im Tiefland, Mückenschutz und die Höhe in den Anden im Vordergrund. Massgeblich bleiben die amtlichen Stellen und eine reisemedizinische Beratung vor der Abreise.

Formulare und Sonderregeln

Zusätzliche Einreiseregeln für Schweizer, Deutsche und Österreicher (Stand September 2026)
Land oder GebietWas zusätzlich nötig ist
ArgentinienKrankenversicherung für den ganzen Aufenthalt (Dekret 366/2025)
BolivienOnline-Registrierung SIGEMIG innert 48 Stunden
ChileTouristenkarte bei der Einreise; Erklärung zu Lebensmitteln beim SAG
OsterinselFormular FUI, Rückflug innert 30 Tagen, registrierte Unterkunft
Ecuadorauf dem Landweg Strafregisterauszug mit Apostille
KolumbienCheck-MIG, gratis, 72 bis 1 Stunde vor dem Flug
GuyanaEin- und Ausreiseformular der Polizei, online
SurinameEntry Fee 50 EUR plus 8 EUR; ICF-Formular vor Ein- und Ausreise
Französisch-GuayanaGelbfieber-Impfnachweis ab 1 Jahr
FalklandinselnVisitor Permit, gebuchte Unterkunft, Versicherung mit Rücktransport bis mindestens 2 Mio. USD

Gelbfieber, Malaria und Mücken

healthytravel.ch empfiehlt die Gelbfieberimpfung für die Amazonasgebiete aller fünf Amazonas-Länder dieser Seite, für die meisten Regionen Brasiliens und für Kolumbien unter 2’500 m. Für Chile und Uruguay empfehlen die CDC sie nicht, für reine Galápagos-Reisen auch healthytravel.ch nicht. Die Impfung muss mindestens zehn Tage vor der Ankunft erfolgen.

Den Nachweis verlangen auch Paraguay bei Ankunft aus Brasilien, Bolivien, Peru oder Kolumbien, Suriname nach einem Aufenthalt in einem Risikoland und Kolumbien bei Ankunft aus Brasilien; das Impfbuch gehört deshalb im Original ins Gepäck.

Malaria kommt vor allem im Amazonas-Tiefland vor, je nach Gebiet mit geringem bis hohem Risiko. Dengue, Chikungunya und Zika sind dagegen weit verbreitet; Chikungunya tritt in mehreren Ländern regional auf, deshalb gilt Mückenschutz rund um die Uhr.

Höhe

In Cusco, La Paz, Quito und Bogotá übernachtet man über rund 2’500 m, ab denen healthytravel.ch mit Höhenkrankheit rechnet. Typisch sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen; Atemnot in Ruhe oder Verwirrtheit verlangen sofortigen Abstieg. Vorbeugende Medikamente gehören in die ärztliche Beratung.

Versicherung und Versorgung

Ausserhalb der grossen Städte ist die Versorgung oft einfach, private Spitäler verlangen häufig Kreditkarte, Depot oder Kostengarantie. Für die meisten Länder empfehlen die Aussenministerien eine Versicherung mit Rücktransport.

Einreise- und Impfregeln ändern sich kurzfristig. Vor jeder Reise gelten die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt, BMEIA und den Vertretungen der Zielländer sowie eine reisemedizinische Beratung. Wer eine andere Staatsangehörigkeit hat, prüft die Visumpflicht bei Botschaft oder Einwanderungsbehörde des Ziellandes, etwa im Visaportal Brasiliens, in der Visaliste Kolumbiens oder beim chilenischen Migrationsdienst.

Quellen: Auswärtiges Amt · Argentina.gob.ar, Información Legislativa · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · ChileAtiende, Regierung von Chile · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Migración Colombia · Guyana Police Force · VFS Global im Auftrag des Aussenministeriums der Republik Suriname · Suriname Immigration and Customs, ICF Unit · Agence régionale de santé Guyane · Falkland Islands Government, Customs & Immigration · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · healthytravel.ch, Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin · healthytravel.ch (Schweizerische Fachkommission für Reisemedizin) · healthytravel.ch (Schweizerische Fachgesellschaft für Tropen- und Reisemedizin) · healthytravel.ch, Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin (EKRM) · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · CDC Travelers' Health · healthytravel.ch, Schweizerisches Expertenkomitee für Reisemedizin · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Ministério das Relações Exteriores (Brasil) · Cancillería de Colombia · Servicio Nacional de Migraciones (Chile)

Was kostet eine Reise durch Südamerika?

Kurz gesagt

Ein einheitliches Preisniveau gibt es nicht, und diese Seite nennt bewusst keine Tagesbudgets. Belegt sind feste Posten: Galápagos kostet 200 USD Parkeintritt plus 20 USD Transitkarte, Torres del Paine 32’400 CLP pro Tag, der Nationalpark Iguazú 60’000 ARS und Fernando de Noronha ab R$ 105.79 Umweltgebühr pro Tag (Stand September 2026).

Ausgewählte Eintritte und Gebühren für ausländische Erwachsene, Stand September 2026
PostenPreisHinweis
Galápagos, Parkeintritt200 USDdazu Transitkontrollkarte 20 USD
Osterinsel, NationalparkCLP 95’00010 Tage gültig, Guide separat
Torres del PaineCLP 32’400 (1 Tag), CLP 48’500 (bis 10 Tage)Pass für mehrere Tage nötig für W und O
Nationalpark Iguazú (Argentinien)ARS 60’000Tarif Stand September 2026
Los Glaciares, auch El ChalténARS 50’000pro Tag
Fernando de NoronhaUmweltgebühr ab R$ 105.79 pro Tag, Parkticket R$ 384eine Woche zusammen R$ 1’056.85
Tayrona-Park81’000 COP (Nebensaison), 96’500 COP (Hochsaison)plus Pflichtversicherung
Kaieteur-Tagestour (Guyana)USD 350mit Flug, ab 12 Teilnehmenden
Falklandinseln, Ausreisesteuer40 £Stand September 2026

Preisniveau laut Behörden und Tourismusämtern

Das Auswärtige Amt nennt Chile im Vergleich zu anderen Ländern Südamerikas relativ teuer. Guyana ist wegen der Flüge ins Landesinnere kostspielig; eine Doppelhütte in der Iwokrama River Lodge kostet USD 230 pro Nacht ohne Mahlzeiten. Für Französisch-Guayana rechnet das Tourismusbüro mit 1’500 bis 2’500 € pro Person und Woche ohne Flug.

In Argentinien werden Peso-Preise häufig angepasst. Uruguay erlässt Gästen mit ausländischem Ausweis die Mehrwertsteuer auf die Unterkunft.

Währungen und Bargeld

Fast jedes Land hat eine eigene Währung, vom Sol in Peru über Real, Guaraní und vier verschiedene Pesos bis zum Euro in Französisch-Guayana. Ecuador zahlt mit US-Dollar, Noten zu 50 und 100 USD werden dort wegen Falschgeld oft abgelehnt.

In Chile zahlt man fast überall mit Karte, in Brasilien begrenzen Banken Bezüge oft auf 500 bis 2’500 Real pro Tag. Im Landesinneren von Guyana und Suriname und auf den Inseln im Titicacasee braucht man Bargeld; gewechselt wird nur bei Banken und offiziellen Wechselstuben.

Quellen: Parque Nacional Galápagos · Parque Nacional Rapa Nui (Ticketverkauf über Ticketplus) · Pases Parques (offizieller Ticketverkauf) · Administración de Parques Nacionales · Administração do Distrito Estadual de Fernando de Noronha · ICMBio Fernando de Noronha · Parques Nacionales Naturales de Colombia · Evergreen Adventures Guyana · Falkland Islands Government · Auswärtiges Amt · Iwokrama River Lodge · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Auswärtiges Amt · Uruguay Natural – Ministerio de Turismo · PromPerú (peru.travel) · Auswärtiges Amt · Visit Paraguay, SENATUR · Colombia Travel (ProColombia) · Uruguay Natural – Ministerio de Turismo · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt

Welche Kulturen, Sprachen und Feste prägen Südamerika?

Kurz gesagt

Spanisch ist in den meisten Ländern Landessprache, in Brasilien Portugiesisch, in Guyana Englisch, in Suriname Niederländisch und in Französisch-Guayana Französisch. Dazu kommen indigene Sprachen: Perus Kulturministerium zählt 48, in Paraguay ist Guaraní Amtssprache. Tango, Candombe, Samba de Roda und der Karneval von Oruro stehen auf den UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes.

Die Geschichte ist in Stein und Holz sichtbar: in den Inka-Mauern unter Cuscos Kirchen, in den Jesuitenmissionen Boliviens und Paraguays, in den Holzkirchen von Chiloé und in Salvador, laut UNESCO ab 1558 erster Sklavenmarkt der Neuen Welt. In Suriname und Französisch-Guayana leben Nachfahren entflohener Versklavter, die Maroons oder Bushinengue, in eigenen Gemeinschaften.

Feste im Jahreslauf

Grosse Feste in Südamerika
ZeitFestOrt
ab 24. Januar, zwei bis drei WochenAlasitaLa Paz
FebruarVirgen de la CandelariaPuno
FebruarTapatiOsterinsel
Karneval (je nach Ostertermin Februar oder März)KarnevalRio de Janeiro, Salvador, Recife; Oruro; Barranquilla
Ende Januar bis März, über 40 TageKarneval mit den Chören der MurgasMontevideo
erste MärzwocheFiesta Nacional de la VendimiaMendoza
24. JuniInti RaymiCusco
letztes JuniwochenendeFestival FolclóricoParintins am Amazonas
1. JuliKeti Koti, Ende der SklavereiSuriname
18. und 19. SeptemberFiestas PatriasChile

Menschen fotografiert man nur mit Einverständnis, darauf weisen das EDA für Ecuador und das ICANH für indigenes Gebiet in Kolumbien hin. Vor Ayahuasca-Ritualen in Peru und Kolumbien warnt das Auswärtige Amt.

Im Alltag hilft zu wissen: In Buenos Aires isst man zwischen 20 und 23 Uhr zu Abend, am Río de la Plata sagt man «vos» statt «tú», und in den Mennonitenkolonien des paraguayischen Chaco hört man Plautdietsch und Hochdeutsch.

Quellen: Ministerio de Cultura del Perú, Base de Datos de Pueblos Indígenas · Secretaría Nacional de Cultura, Paraguay · UNESCO Intangible Cultural Heritage · UNESCO Intangible Cultural Heritage · UNESCO Intangible Cultural Heritage · UNESCO Intangible Cultural Heritage · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO-Welterbezentrum · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · Wikipedia · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · UNESCO Intangible Cultural Heritage · PromPerú (peru.travel) · chile.travel (Sernatur) · timeanddate.com · Intendencia de Montevideo · Mendoza Turismo, Gobierno de Mendoza · PromPerú (peru.travel) · Wikipedia · Wikipedia · Chile Travel (Sernatur) · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Instituto Colombiano de Antropología e Historia ICANH · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · Turismo Buenos Aires, Gobierno de la Ciudad · Argentina.gob.ar · Wikipedia · Colombia Travel (ProColombia) · Guyana Tourism Authority · Guyane Amazonie (Comité du tourisme de la Guyane) · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA)

Beispielreisen

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Südamerika.

Warum gibt es auf TalkTravel keine Seite zu Venezuela?

Weil die Sicherheitslage dort strukturell angespannt ist: hohe Kriminalität, politische Spannungen und Engpässe bei Treibstoff, Wasser und Strom. Die aktuelle Einstufung steht bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA; solange diese von Reisen abraten, plant TalkTravel keine Reisen dorthin.

Braucht man für Südamerika ein Visum?

Für Ferien nicht: Schweizer, Deutsche und Österreicher reisen in alle elf Länder dieser Seite ohne Visum ein, meist für bis zu 90 Tage. Suriname verlangt stattdessen eine Entry Fee von 50 Euro plus 8 Euro (Stand September 2026).

Reicht der deutsche Personalausweis für eine Reise nach Südamerika?

In der Regel nicht. Das Auswärtige Amt verlangt etwa für Peru, Brasilien, Chile, Kolumbien, Argentinien und Ecuador einen Reisepass; Französisch-Guayana lässt den Personalausweis zu.

Wann sollte man eine Rundreise durch Peru und Bolivien planen?

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober, wenn Strassen im Hochland am zuverlässigsten sind; die Nächte in La Paz und Potosí sind dann frostig. Für den Spiegeleffekt am Salar de Uyuni braucht es dagegen die Regenzeit.

Wohin in Südamerika im Januar und Februar?

Nach Patagonien, Feuerland, auf die Falklandinseln, an Uruguays Strände oder an Kolumbiens Karibikküste, wo kaum Regen fällt. In den Anden ist Regenzeit, der Inka-Trail ist im Februar zu und der Tayrona-Park vom 1. bis 15. Februar.

Wohin in Südamerika im Juli und August?

In die trockenen Anden von Peru und Bolivien, ins Pantanal oder nach Kolumbien. Auf Galápagos balzen die Blaufusstölpel, an der Península Valdés und vor Uruguay ziehen Südkaper vorbei; in Torres del Paine gelten dagegen Wintereinschränkungen.

Wie lange dauert der Flug nach Südamerika?

Das hängt vom Drehkreuz ab. Zürich–São Paulo dauert nonstop in der Regel 11 h 45 min, Madrid–Buenos Aires 12 h 45 min, Paris–Santiago de Chile rund 14 h, Amsterdam–Paramaribo rund 9 h 15 min. Aus Nordamerika fliegen unter anderem Miami, Houston, Atlanta, New York und Toronto nonstop nach Bogotá, Lima oder São Paulo.

Wie viel Zeit braucht man für Südamerika?

Den ganzen Kontinent schafft man auf einer Reise nicht. Für Argentinien rechnet man zwei bis drei Wochen, für Paraguay 10 bis 14 Tage, für Chile von Nord bis Süd laut Chile Travel mindestens einen Monat.

Welche Länder Südamerikas gelten laut Aussenministerien als grundsätzlich sicher?

Das EDA nennt Chile, Uruguay, Brasilien, Guyana und Suriname grundsätzlich sicher, weist aber auf Kriminalität in Städten hin. Das Auswärtige Amt zählt Chile zu den sichereren Ländern Südamerikas.

Braucht man für Südamerika eine Gelbfieberimpfung?

Für das Amazonas-Tiefland und weite Teile Brasiliens und Kolumbiens empfiehlt healthytravel.ch sie, in Französisch-Guayana ist sie Pflicht. Die Impfung muss spätestens zehn Tage vor der Ankunft erfolgen.

Gibt es in Südamerika Malaria?

Ja, vor allem im Amazonas-Tiefland, etwa in Loreto in Peru oder in Pando in Bolivien. Malariafrei sind unter anderem Cusco, La Paz, Quito, Bogotá, Lima, Rio de Janeiro und Galápagos, Paraguay und Suriname laut WHO landesweit.

Wie vermeidet man in den Anden die Höhenkrankheit?

Tief beginnen und langsam steigen: in Peru nach der Landung in Cusco zuerst ins Heilige Tal, in Bolivien über Santa Cruz und Sucre ins Hochland. Medikamente zur Vorbeugung bespricht man vorher ärztlich.

Darf man Koka-Tee aus Peru oder Bolivien mitnehmen?

Nein. Die Schweiz verbietet die Einfuhr von Koka-Produkten jeder Art, und in Deutschland verstösst schon der Versuch gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Wo sieht man in Südamerika Pinguine?

Auf den Falklandinseln brüten rund eine Million Pinguine aus fünf Arten, auf der Isla Magdalena bei Punta Arenas rund 7’000 Paare Magellanpinguine. Königspinguine leben an der Bahía Inútil, Humboldt-Pinguine auf den Islas Ballestas in Peru.

Wann und wo kann man in Südamerika Wale beobachten?

Südkaper kommen von Juni bis Dezember an die Península Valdés und von Juli bis Oktober an Uruguays Küste. Buckelwale sieht man von Juni bis September vor Ecuador und von Juli bis Oktober an Kolumbiens Pazifikküste.

Welches Bargeld nimmt man nach Südamerika mit?

US-Dollar sind am vielseitigsten: Ecuador zahlt damit, in Peru, Suriname und Uruguay nehmen viele Geschäfte sie an, in Argentinien lassen sie sich überall wechseln. Euro sind nur in Französisch-Guayana Landeswährung.

Kommt man in Südamerika mit Englisch durch?

Nur teilweise. In Brasilien ist Englisch ausserhalb grosser Hotels wenig verbreitet, in Paraguay reist man mit Spanisch deutlich leichter; Amtssprache ist Englisch in Guyana und auf den Falklandinseln.

Lassen sich Machu Picchu und Galápagos in einer Reise verbinden?

Ja, über den Nonstop-Flug Lima–Quito mit rund 2 h 15 min. Eine Nacht in der Stadt Guayaquil vor dem Inselflug plant man wegen der EDA-Hinweise besser nicht ein.

Was muss man in Südamerika lange im Voraus buchen?

Machu-Picchu-Tickets gelten nur für Datum und Stunde der Buchung, und für den W in Torres del Paine reserviert man Refugios und Camps Monate im Voraus. Auf die Falklandinseln und die Osterinsel kommt man nur mit gebuchter Unterkunft.

Eignet sich Südamerika für eine Reise mit Kindern?

Ja, mit passender Zielwahl: Kinder unter 12 Jahren zahlen auf Galápagos den halben Parkeintritt, in Torres del Paine nichts. Zur Ciudad Perdida sind erst Kinder ab 12 Jahren zugelassen.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 19. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Argentinien: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  2. Bolivien: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  3. Brasilien: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  4. Chile: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  5. Kolumbien: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  6. Ecuador: Reise- und Sicherheitshinweise (Stand 19.09.2026), Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  7. Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise (einschliesslich Französische Überseegebiete), Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  8. Guyana: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  9. Peru: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  10. Paraguay: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  11. Suriname: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  12. Uruguay: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  13. Venezuela: Reise- und Sicherheitshinweise (Teilreisewarnung), Stand 19.09.2026, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  14. Vols Paris vers Cayenne (ORY-CAY), Air Caraïbes, abgerufen 19. September 2026
  15. Aéroport International Cayenne-Félix Éboué: Destinations, Aéroport Cayenne-Félix Éboué, abgerufen 19. September 2026
  16. Parque Nacional Los Glaciares: Senderos Zona Norte, Administración de Parques Nacionales, abgerufen 19. September 2026
  17. Derechos de acceso a Parques Nacionales, Administración de Parques Nacionales, abgerufen 19. September 2026
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  19. Fièvre jaune, Agence régionale de santé Guyane, abgerufen 19. September 2026
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