Kopfsteinpflastergassen und Kolonialbauten in Trinidad, Kuba

Reiseregion in Karibik

Grosse Antillen

Kuba, Jamaika, die Dominikanische Republik, Puerto Rico und die Cayman Islands bilden die Grossen Antillen, die flächenmässig grössten und kulturell dichtesten Inseln der Karibik. Diese Seite vergleicht die fünf Ziele bei Reisezeit, Einreise, Sicherheit, Kosten und Routen.

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Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Grösstes Land
Kuba, rund 110'860 km², mehr als die anderen vier Ziele zusammen
Stromversorgung Kuba
Stromabschaltungen von mehreren Stunden täglich sind in Kuba häufig, Reisende planen flexibel
Stärkster Atlantik-Hurrikan
Melissa (2025) traf Jamaika mit 305 km/h als Kategorie 5 und danach Kuba als Kategorie 3 – stärkster je im Atlantik gemessener Hurrikan
Besucherrekord Dominikanische Republik
11.6 Mio. Ankünfte 2025
UNESCO-Welterbe in der Region
4 Stätten: Havanna (1982) und Trinidad (1988) in Kuba, Santo Domingo (1990), San Juan mit La Fortaleza (1983)
Fährverbindung
Santo Domingo–San Juan mit Ferries del Caribe, einzige durchgehende Fähre zwischen zwei Ländern der Region
Internationale Flughäfen
Havanna (HAV), Santiago de Cuba (SCU), Santo Domingo (SDQ), Punta Cana (PUJ), Puerto Plata (POP), Kingston (KIN), Montego Bay (MBJ), San Juan (SJU), Grand Cayman (GCM)
Einreise CH/DE/AT
visumfrei in Jamaika, Dominikanischer Republik und den Cayman Islands; ESTA für Puerto Rico (USA); Online-Visum für Kuba (Stand September 2026)
Zeitzonen
Kuba und Jamaika UTC−5 (Kuba mit Sommerzeit), Dominikanische Republik und Puerto Rico UTC−4 ohne Sommerzeit
Zahlung in Kuba
Kartenzahlungen mit ausländischen Karten funktionieren nur unzuverlässig, Bargeld in US-Dollar oder Euro mitführen
Cayman-Dollar
fest an den US-Dollar gekoppelt, 1 KYD = 1.20 USD seit 1974

Was verbindet die Grossen Antillen, und worin unterscheiden sie sich?

Kurz gesagt

Die Grossen Antillen umfassen Kuba, Jamaika, die Dominikanische Republik, Puerto Rico und die Cayman Islands – die flächenmässig grössten Inseln der Karibik mit der dichtesten Kolonialarchitektur der Region. Politisch reicht die Spanne von der sozialistischen Republik Kuba über den unabhängigen Staat Jamaika bis zu Puerto Rico als Aussengebiet der USA und den Cayman Islands als britischem Überseegebiet.

Geografisch bilden die fünf Ziele einen Bogen von Kuba im Westen bis Puerto Rico im Osten, mit den Cayman Islands als kleinerer Inselgruppe südlich von Kuba. Zusammen sind sie flächenmässig deutlich grösser als die Kleinen Antillen, ABC-Inseln und der Lucayische Archipel zusammen: Allein Kuba misst rund 110'860 km².

Sprachlich und rechtlich bleibt jedes der fünf Länder für sich: Spanisches Kolonialerbe in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico trifft auf britisch geprägtes Common Law in Jamaika und den Cayman Islands. Was alle fünf eint, ist eine überwiegend afrokaribische Bevölkerung und eine im internationalen Vergleich junge Unabhängigkeit oder ein bis heute fortbestehender Sonderstatus.

Wie unterschiedlich die Region ausfällt, zeigt ein Blick auf die Eigenheiten der fünf Ziele: Massentourismus mit All-Inclusive-Resorts in der Dominikanischen Republik, ein Hurrikan-gezeichnetes, aber touristisch gut erschlossenes Jamaika, ein Kuba mit störanfälliger Strom- und Zahlungsinfrastruktur – und auf den Cayman Islands ein ruhiges, teures Tauchziel. Wer die Grossen Antillen bereisen will, sollte darum jedes Land einzeln und aktuell prüfen, statt sich auf einen Ruf «die Karibik» zu verlassen.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · Caribbean Journal · National Hurricane Center (NOAA) · Auswärtiges Amt

Wie unterscheiden sich die fünf Länder der Grossen Antillen auf einen Blick?

Kurz gesagt

Kuba ist das grösste und kulturell dichteste Ziel, hat aber eine störanfällige Strom-, Zahlungs- und Versorgungslage. Jamaika liegt im Hurrikangürtel, die Dominikanische Republik ist das grösste All-Inclusive-Ziel, Puerto Rico reist man wie in die USA ein, und die Cayman Islands sind das ruhigste der fünf Ziele.

Die Grossen Antillen im Vergleich (Stand September 2026)
Land/GebietCharakterStatusEinreise CH/DE/ATSicherheit laut Aussenministerien
KubaKolonialstädte, Musik, Zuckerrohr-Geschichtesouveräner StaatOnline-Visum eVisaCuba plus Vorab-RegistrierungStromausfälle und eingeschränkte medizinische Versorgung; aktuelle Hinweise prüfen
JamaikaReggae, Wasserfälle, Nordküsten-Resortssouveräner Staatvisumfrei bis 90 Tagehohe Kriminalität laut AA; Hurrikangebiet
Dominikanische RepublikAll-Inclusive, Kolonialstadt Santo Domingosouveräner Staatvisumfrei bis 30 Tagehohe Kriminalitätsrate laut AA, v. a. bewaffnete Überfälle
Puerto RicoUS-Aussengebiet, Altstadt San Juan, RegenwaldAussengebiet der USAESTA wie übrige USAgilt als Teil der USA, keine eigenen Reisehinweise
Cayman IslandsTauchen, Offshore-Finanzplatz, Seven Mile Beachbritisches Überseegebietvisumfrei, Rückflugticket nötigruhigstes der fünf Ziele; Hurrikansaison beachten

Bei der Einreise ist Kuba der Sonderfall der Region: Ein Online-Visum über eVisaCuba und eine Vorab-Registrierung über D'Viajeros innert 48 Stunden vor Abflug sind Pflicht. Die übrigen vier Ziele verlangen für Ferien kein klassisches Visum, sondern höchstens ein elektronisches Vorab-Formular.

Kurzfassungen; massgeblich sind die aktuellen Reisehinweise von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA für das jeweilige Land.

Quellen: Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · U.S. Customs and Border Protection · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman)

Wann ist die beste Reisezeit für die Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Die Hurrikansaison dauert laut National Hurricane Center vom 1. Juni bis 30. November mit Höhepunkt um den 10. September; Dezember bis April ist in allen fünf Zielen die trockenere, sonnigere Reisezeit. Hurrikan Melissa, der 2025 als stärkster je im Atlantik gemessener Sturm Jamaika als Kategorie 5 und danach Kuba als Kategorie 3 traf, zeigt, wie folgenreich die Saison sein kann.

Alle fünf Ziele liegen im aktiven Hurrikangürtel. Die höchste Wahrscheinlichkeit für einen direkten Treffer haben Kuba, Jamaika und die Dominikanische Republik zwischen August und Oktober; die Cayman Islands und Puerto Rico werden im Schnitt seltener direkt getroffen, sind aber ebenso in der Warnzone.

Havanna, Montego Bay, Punta Cana und San Juan im Jahresverlauf

HavannaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C272829313132333332302927
Tiefstwert °C161717192123232323211917
Niederschlag mm302923336410883108102874530
Montego BayJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C303131323333343433333231
Tiefstwert °C222223242425252525252423
Niederschlag mm4434475715015010914619021713150
Punta CanaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292929303131323232323030
Tiefstwert °C212121222324252424232322
Niederschlag mm382626467550556774687946
San JuanJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292930313132323233323130
Tiefstwert °C222223232425262626252423
Niederschlag mm514561771299010013016216113764

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station JOSE MARTI INTL (17 km, 64 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station SANGSTER INTL (4 km, 1 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station PUNTA CANA INTL (4 km, 14 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station LUIS MUNOZ MARIN INTERNATIONAL AP (6 km, 3 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Kuba hat mit Havanna und Varadero ein trockeneres Nordküstenklima, Jamaika ist an der Nordküste (Montego Bay, Ocho Rios) trockener als im Landesinnern. Die Dominikanische Republik unterscheidet sich stark nach Küste: Santo Domingo und der Süden sind trockener, Puerto Plata im Norden regenreicher.

George Town (Grand Cayman) und Puerto Plata im Vergleich

George Town (Grand Cayman)JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C292930313132333333323030
Tiefstwert °C232323252526262626252524
Niederschlag mm26151314669462811051548839
Puerto PlataJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C282929303133333333323029
Tiefstwert °C202121222324242424242221
Niederschlag mm502939477850576676809954

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station OWEN ROBERTS AIRPORT (2 km, 3 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station GREGORIO LUPERON INTL (13 km, 5 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Puerto Rico und die Cayman Islands haben ein gleichmässigeres tropisches Klima mit wenig saisonalem Temperaturunterschied; die Regenmenge steigt vor allem in der Hurrikansaison. Sargassum-Tang landet in unregelmässigen Schüben vor allem an der Ostküste der Dominikanischen Republik und in Teilen Puerto Ricos an, mit Höhepunkt meist im Frühling und Frühsommer.

Quellen: National Hurricane Center (NOAA) · National Hurricane Center (NOAA) · NASA Earth Observatory

Was zeichnet die fünf Länder und Gebiete der Grossen Antillen aus?

Kurz gesagt

Kuba bietet mit Havanna und Trinidad die dichteste Kolonialarchitektur, hat aber eine störanfällige Versorgungslage. Jamaika liegt im Hurrikangürtel, die Dominikanische Republik ist das grösste All-Inclusive-Ziel der Karibik, Puerto Rico verbindet US-Komfort mit spanischem Kolonialerbe, und die Cayman Islands sind ein ruhiges Tauch- und Finanzzentrum.

Kuba: Kolonialstädte und störanfällige Versorgung

Mit rund 110'860 km² ist Kuba flächenmässig das grösste Land der Grossen Antillen, dazu das mit der ältesten europäischen Bausubstanz: Havannas Altstadt (Welterbe seit 1982) und die Zuckerrohrstadt Trinidad (seit 1988) zählen zu den am besten erhaltenen Kolonialensembles der Karibik. Diese Substanz trifft auf eine Versorgungslage, die den Alltag im ganzen Land prägt: Der Strom fällt planmässig für mehrere Stunden am Tag aus, die Treibstoffversorgung und damit der Flugverkehr sind störanfällig, und Bezahlkarten aus dem Ausland werden oft nicht akzeptiert. Wie weit diese Einschränkungen im Reisezeitpunkt gelten, prüft man bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA.

Jamaika: Hurrikangebiet mit Nordküsten-Resorts

Jamaika liegt mitten im Hurrikangürtel, und die Geschichte der Insel kennt die Gefahr aus nächster Nähe: 2025 traf Hurrikan Melissa die Insel mit 305 km/h Windgeschwindigkeit, laut National Hurricane Center der stärkste je dort registrierte Sturm, und forderte 45 Todesopfer sowie geschätzt 12 Mrd. US-Dollar Sachschaden. Die Tourismuszentren an der Nordküste und in Kingston sind seither wieder ein fester Bestandteil des Reiseangebots; wer in der Hurrikansaison reist, wählt flexible Tarife und beachtet die Warnungen des National Hurricane Center.

Der Seven Mile Beach bei Negril, Jamaika, bei Sonnenuntergang
Foto: Clay LeConey auf Unsplash

Dominikanische Republik: Rekordjahr für den Tourismus

Kein anderes Land der Region zieht so viele Gäste an wie die Dominikanische Republik: 2025 zählte das Tourismusministerium 11.6 Mio. Ankünfte, gut drei Viertel davon per Flugzeug und der Rest per Kreuzfahrtschiff, mit Einnahmen von 2.61 Mrd. US-Dollar. Kulturell bildet die Kolonialstadt von Santo Domingo, seit 1990 UNESCO-Welterbe und laut UNESCO die älteste durchgehend bewohnte europäische Stadtgründung Amerikas, einen Kontrapunkt zu den Strandresorts von Punta Cana. Dem stehen Sicherheitsrisiken gegenüber, die das Auswärtige Amt konkret benennt: bewaffnete Überfälle, häufig verübt von Motorradfahrern, und eine der weltweit höchsten Raten an Verkehrstoten.

Palmengesäumter Strand vor einer Hotelanlage in Punta Cana
Foto: Joshua Bedford auf Unsplash

Puerto Rico: US-Aussengebiet mit spanischem Kolonialerbe

Verwaltungsrechtlich ist Puerto Rico Teil der USA, touristisch aber klar karibisch geprägt: Die Festungsanlagen und der Gouverneurssitz La Fortaleza in Old San Juan tragen seit 1983 den UNESCO-Titel, während die Einreiseformalitäten – inklusive ESTA-Pflicht – identisch mit denen des US-Festlands sind. Wer dem Trubel San Juans entkommen will, muss dafür kein Flugzeug besteigen: Öffentliche Fähren ab Ceiba an der Ostküste erreichen die ruhigeren Nachbarinseln Vieques und Culebra.

Die Festungsmauern von San Juan mit Blick auf die Altstadt von Puerto Rico
Foto: Carlos Ojeda auf Unsplash

Cayman Islands: Tauchrevier und Finanzplatz

Im Vergleich zu den vier übrigen Zielen wirken die Cayman Islands fast unauffällig ruhig: Sicherheitsrisiken spielen für das britische Überseegebiet kaum eine Rolle. Touristisch dreht sich hier fast alles ums Wasser, vom Seven Mile Beach über flache Schnorchelgründe bis zu den namengebenden Steilwänden vor den Tauchspots. Als etablierter Offshore-Finanzplatz mit fest an den US-Dollar gekoppelter Währung gehören die Cayman Islands preislich zu den teureren Zielen der gesamten Karibik.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · National Hurricane Center (NOAA) · AFAR · Travel And Tour World · Caribbean Journal · UNESCO World Heritage Centre · Auswärtiges Amt · U.S. Customs and Border Protection · UNESCO World Heritage Centre · Puerto Rico Ferry (Puerto Rico Maritime Transport Authority) · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman) · Wikipedia

Welche Routen verbinden mehrere Länder der Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Die einzige durchgehende öffentliche Verbindung zwischen zwei Ländern der Region ist die Fähre Ferries del Caribe zwischen Santo Domingo und San Juan. Sonst führt der Weg zwischen Kuba, Jamaika, der Dominikanischen Republik, Puerto Rico und den Cayman Islands praktisch immer über Regionalflüge, meist mit Umstieg in Miami, Panama-Stadt oder einem anderen Drehkreuz.

Dominikanische Republik und Puerto Rico per Fähre

Zwischen den Terminals San Souci in Santo Domingo und Muelle Panamericano II in San Juan pendelt die Reederei Ferries del Caribe – wer ohne Fahrzeug reist, sollte laut Buchungsportal drei Stunden Vorlauf einplanen, mit Fahrzeug sechs Stunden. Für eine Reise, die beide Länder kombiniert, ersetzt diese Route damit einen sonst nötigen Flug samt Umstieg.

Puerto Rico weiter nach Vieques und Culebra

Wer in Puerto Rico noch weiter aufs Wasser hinaus will, nutzt die staatliche Fährlinie ab Ceiba: In etwa einer Stunde geht es nach Vieques, in rund neunzig Minuten nach Culebra. Beide Inseln lassen sich so tagesweise oder für eine ruhigere Verlängerung ohne eigenes Fahrzeug anhängen.

Kuba anschliessen

Der Flugverkehr nach Kuba ist störanfälliger als in den übrigen Zielen: Die Treibstoffversorgung auf der Insel ist knapp, mehrere Airlines haben ihre Verbindungen zeitweise reduziert, und europäische Direktflüge sind selten. Wer Kuba mit einem anderen Ziel der Grossen Antillen kombinieren will, prüft vor der Buchung die aktuelle Flugverfügbarkeit, meist über ein Drehkreuz wie Madrid, Cancún oder Panama-Stadt.

Cayman Islands als Abstecher

Von Kingston oder Montego Bay aus lassen sich die Cayman Islands als kurzer Abstecher einbauen, weil beide Inselgruppen im westlichen Teil der Karibik liegen; Direktflüge zwischen Jamaika und den Cayman Islands sind jedoch begrenzt und sollten frühzeitig geprüft werden.

Zwischen Kuba, Jamaika und den Cayman Islands gibt es keine öffentliche Fährverbindung; alle Angaben zu Fahrzeiten sind redaktionelle Richtwerte auf Basis der zitierten Quellen.

Quellen: Ferries del Caribe · Puerto Rico Ferry (Puerto Rico Maritime Transport Authority) · Auswärtiges Amt

Wie fliegt man in die Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Die wichtigsten Langstrecken-Tore sind Havanna (HAV), Santo Domingo (SDQ) und Punta Cana (PUJ), Montego Bay (MBJ) und Kingston (KIN), San Juan (SJU) sowie Grand Cayman (GCM). Aus Europa führen die meisten Nonstop-Flüge über Madrid, aus Nordamerika ist Miami das mit Abstand grösste Drehkreuz für alle fünf Ziele.

Nonstop-Verbindungen der wichtigsten Flughäfen (Auswahl, Stand September 2026)
Ankunftsflughafenaus Europaaus NordamerikaHinweis
Havanna (HAV)Madrid, FrankfurtMiami (rund 42 Nonstop-Flüge pro Woche)27 Flughäfen weltweit mit Direktflug; Flugbetrieb störanfällig
Santo Domingo (SDQ)Rom, MadridNew York, Miami, Panama-Stadt50 Nonstop-Ziele in 33 Ländern
Punta Cana (PUJ)Madrid, Barcelona, Frankfurt, München, ZürichNew York-JFK, Atlanta, Miami95 Nonstop-Ziele in 30 Ländern
Montego Bay (MBJ)London, Frankfurt, Mailand, DüsseldorfMiami, Charlotte, Chicago, New York53 Nonstop-Ziele in 16 Ländern
San Juan (SJU)MadridNew York, Boston, Fort Lauderdale, Orlando61 Nonstop-Ziele; einzige Europaverbindung nach Madrid
Grand Cayman (GCM)keineAtlanta, New York-JFK, Los Angeles29 Nonstop-Ziele in 7 Ländern

Innerhalb der Region gibt es keine durchgehenden Linienflüge zwischen allen fünf Zielen; meist braucht es einen Umstieg über Miami, Panama-Stadt oder ein anderes Drehkreuz. Zwischen der Dominikanischen Republik und Puerto Rico ist die Fähre von Ferries del Caribe eine Alternative zum Flug.

Kuba ist der Sonderfall: Die Treibstoffversorgung auf der Insel ist knapp, und mehrere Airlines haben ihre Verbindungen zeitweise reduziert oder eingestellt. Vor jeder Buchung nach Kuba sollte man die aktuelle Fluglage direkt bei der Airline prüfen.

Quellen: FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · FlightConnections · Auswärtiges Amt · Ferries del Caribe

Was gilt für Einreise und Gesundheit in den Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Schweizer, deutsche und österreichische Gäste brauchen für Ferien in Jamaika, der Dominikanischen Republik und den Cayman Islands kein Visum, für Puerto Rico eine ESTA-Genehmigung wie für die übrigen USA, und für Kuba ein Online-Visum plus Vorab-Registrierung. healthytravel.ch und CDC nennen Zika, Dengue und Chikungunya als wichtigste mückenübertragene Risiken der Region.

Einreise für Ferien (Stand September 2026)
Land/GebietVisum CH/DE/ATZusätzlich
KubaOnline-Visum eVisaCubaVorab-Registrierung D'Viajeros 48 h vor Abflug
Jamaikavisumfrei bis 90 Tageelektronische Vorab-Registrierung PICA: Enter Jamaica
Dominikanische Republikvisumfrei bis 30 Tageelektronisches E-Ticket-Formular für Ein- und Ausreise
Puerto RicoESTA (wie übrige USA)mindestens 72 h vor Abflug beantragen
Cayman IslandsvisumfreiRückflugticket erforderlich

Deutschen genügt in keinem der fünf Ziele der Personalausweis; überall ist ein Reisepass Pflicht. Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln, massgeblich ist die jeweilige Botschaft oder Einwanderungsbehörde.

healthytravel.ch nennt für die Dominikanische Republik ein aktives Zika-Übertragungsgebiet und rät Schwangeren von der Reise ab; ein Dengue-Impfstoff (Qdenga) ist seit Juli 2024 in der Schweiz registriert. Das CDC weist auf Chikungunya-Übertragung in mehreren Regionen der Amerikas hin; empfohlen wird konsequenter Mückenschutz tagsüber.

Für Kuba kommt die laut BMEIA «massiv reduzierte» medizinische Versorgung als zusätzliches Risiko hinzu: Wegen der Versorgungslage funktionieren Kühlketten und Geräte in Spitälern nur eingeschränkt, und importierte Medikamente sind knapp. Eine Reiseversicherung mit Rückführungsschutz ist für Kuba besonders wichtig.

Quellen: Auswärtiges Amt · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · Auswärtiges Amt · U.S. Customs and Border Protection · Cayman Islands Department of Tourism (Explore Cayman) · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · Centers for Disease Control and Prevention (CDC)

Was kostet eine Reise in die Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Puerto Rico rechnet direkt in US-Dollar, die Cayman Islands im fest gekoppelten Cayman-Dollar (1 KYD = 1.20 USD), Jamaika und die Dominikanische Republik in eigener, frei schwankender Währung. Kuba ist ein Sonderfall: Der Peso hat seit 2021 rund 95 % seines informellen Werts verloren, und Kartenzahlung mit ausländischen Karten funktioniert nur unzuverlässig.

Währungen der Grossen Antillen (Stand September 2026)
Land/GebietWährungBargeld/Karte
KubaKubanischer Peso (CUP), zusätzlich MLC-KartenKartenzahlung mit ausländischen Karten unzuverlässig; US-Dollar/Euro-Bargeld nötig
JamaikaJamaika-Dollar (JMD)Karten in Resorts verbreitet, US-Dollar oft akzeptiert
Dominikanische RepublikDominikanischer Peso (DOP)Karten verbreitet, US-Dollar oft akzeptiert
Puerto RicoUS-Dollar (USD)wie übrige USA, Karten überall üblich
Cayman IslandsCayman-Dollar (KYD)fest an USD gekoppelt (1 KYD = 1.20 USD), Karten verbreitet, höheres Preisniveau

Kuba ist preislich am schwersten einzuschätzen: Der offizielle Kurs und der freie Markt weichen stark voneinander ab, der informelle Kurs liegt ein Vielfaches über dem offiziellen. Reisende sollten grössere Beträge in bar mitführen und Wechselkurse vor Ort laufend prüfen, weil sich die Lage schnell ändert.

In den übrigen vier Zielen ist US-Dollar neben der Landeswährung breit akzeptiert, besonders in Hotels und bei organisierten Ausflügen; für kleinere Käufe lohnt sich trotzdem lokales Bargeld, weil der Kurs an der Hotelkasse meist schlechter ist als bei einer Bank oder einem Geldautomaten.

Quellen: CiberCuba · Auswärtiges Amt · Wikipedia

Welche Kulturen und Musikstile prägen die Grossen Antillen?

Kurz gesagt

Spanisch ist Amtssprache in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, Englisch in Jamaika und auf den Cayman Islands. Musikalisch stehen Son und Salsa für Kuba, Merengue und Bachata für die Dominikanische Republik, Reggae, Ska und Dancehall für Jamaika und Reggaetón für Puerto Rico – vier der bekanntesten karibischen Musiktraditionen stammen aus dieser Teilregion.

Kubas Son und Salsa sowie die Danzón-Tradition Havannas prägten die lateinamerikanische Popmusik weltweit mit; die Kolonialstädte Havanna und Trinidad zeigen dazu fünf Jahrhunderte spanische Architekturgeschichte. Die Dominikanische Republik brachte mit Merengue und Bachata zwei eigene, weltweit bekannte Tanzmusikstile hervor.

Jamaika prägte mit Reggae, Ska und später Dancehall die karibische Popmusik weltweit; Kingston gilt als kulturelles Zentrum der Insel mit Museen zur Musikgeschichte. Puerto Rico ist die Wiege des Reggaetón, der von dort aus die lateinamerikanische Musikszene der letzten zwei Jahrzehnte mitgeprägt hat.

Religiös prägen der Katholizismus in Kuba, der Dominikanischen Republik und Puerto Rico sowie verschiedene protestantische Kirchen in Jamaika und auf den Cayman Islands das Bild, oft mit afrokaribischen Einflüssen wie der kubanischen Santería.

Architektonisch trennt die fünf Ziele mehr als die Amtssprache: Havanna, Trinidad und Santo Domingo folgen dem spanischen Kolonialraster mit Plaza, Kathedrale und Arkaden, während Kingston und George Town von britischer Verwaltungsarchitektur geprägt sind und Old San Juan spanische Festungsbauten mit US-amerikanischer Stadtplanung des 20. Jahrhunderts verbindet. Wer in kurzer Zeit mehrere Kolonialstile sehen will, findet sie auf den Grossen Antillen dichter beieinander als in jeder anderen Karibik-Teilregion.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre · UNESCO World Heritage Centre

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Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Grosse Antillen.

Welche Länder gehören zu den Grossen Antillen in dieser Übersicht?

Kuba, Jamaika, die Dominikanische Republik, Puerto Rico und die Cayman Islands. Historisch zählt auch Hispaniola als Ganzes und teils Haiti dazu, das TalkTravel wegen der Sicherheitslage nicht führt.

Warum ist Reisen nach Kuba anspruchsvoller als in die übrigen Ziele?

Wegen einer landesweit störanfälligen Versorgung: Der Strom fällt planmässig für mehrere Stunden am Tag aus, die medizinische Versorgung gilt laut BMEIA als massiv eingeschränkt, und ausländische Bankkarten funktionieren nur unzuverlässig. Die aktuelle Lage prüft man bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA.

Wie bezahlt man in Kuba, wenn Karten nicht funktionieren?

Zuverlässig nur mit mitgebrachtem Bargeld in US-Dollar oder Euro sowie mit lokalen MLC-Guthabenkarten. Visa- und Mastercard-Zahlungen mit ausländischen Karten fallen häufig aus.

Wie gut ist die Tourismus-Infrastruktur in Jamaika nach Hurrikanen?

Die Tourismuszentren Montego Bay, Ocho Rios, Negril und Kingston sind nach Hurrikan Melissa vom Oktober 2025 wieder für Gäste geöffnet. Wer in der Hurrikansaison von Juni bis November reist, wählt flexible Tarife und verfolgt die Warnungen des National Hurricane Center.

Was macht Hurrikan Melissa aussergewöhnlich?

Mit 305 km/h war Melissa beim Auftreffen auf Jamaika 2025 der stärkste dort je gemessene Hurrikan, bevor er am Folgetag als Kategorie 3 auch Kuba traf. Das National Hurricane Center bestätigte 45 Todesopfer und rund 12 Mrd. US-Dollar Sachschaden.

Reicht für Puerto Rico ein normales Touristenvisum?

Nein, weil Puerto Rico als US-Aussengebiet den Einreiseregeln der USA folgt. Gäste aus der Schweiz, Deutschland und Österreich brauchen stattdessen eine mindestens 72 Stunden vor Abflug beantragte ESTA-Genehmigung, die rund zwei Jahre gültig bleibt.

Gibt es eine Alternative zum Flug zwischen Santo Domingo und San Juan?

Ja, die Reederei Ferries del Caribe verkehrt zwischen den beiden Hauptstädten. Am Terminal sollte man ohne Fahrzeug drei, mit Fahrzeug sechs Stunden vor der geplanten Abfahrt sein.

Wie schliesst man Vieques und Culebra an eine Puerto-Rico-Reise an?

Über die staatliche Fährlinie ab Ceiba an der Ostküste, die beide Inseln ohne Mietwagen oder Charterflug erreicht: rund eine Stunde bis Vieques, rund neunzig Minuten bis Culebra.

Warum gelten die Cayman Islands als besonders unproblematisches Reiseziel?

Weder EDA noch Auswärtiges Amt oder BMEIA führen für das britische Überseegebiet besondere Sicherheitshinweise; das unterscheidet es deutlich von Kuba, Jamaika oder der Dominikanischen Republik in derselben Teilregion.

Warum ist ein Urlaub auf den Cayman Islands teurer als in der übrigen Region?

Der Cayman-Dollar ist seit 1974 fest an den US-Dollar gekoppelt (1 KYD = 1.20 USD), und die Inseln sind ein etablierter Offshore-Finanzplatz mit entsprechend hohem allgemeinem Preisniveau.

Welche Kolonialstädte der Grossen Antillen tragen den UNESCO-Titel?

Havanna (seit 1982) und Trinidad (seit 1988) in Kuba, die Kolonialstadt Santo Domingo (seit 1990) sowie La Fortaleza und die Festungsanlagen von Old San Juan (seit 1983) – vier Stätten, die sich alle in einer zwei- bis dreiwöchigen Rundreise verbinden lassen.

Wie viele Gäste kommen in die Dominikanische Republik?

2025 reisten fast 8 Mio. der insgesamt 11.6 Mio. Ankünfte per Flugzeug ein, rund 2.8 Mio. zusätzlich per Kreuzfahrtschiff; das Tourismusministerium zählt die Dominikanische Republik damit zu den meistbesuchten Zielen der Karibik.

Wie lange dauert die Überfahrt zwischen Santo Domingo und San Juan?

Eine genaue Fahrzeit veröffentlicht die Reederei nicht; sie empfiehlt aber, ohne Fahrzeug drei Stunden und mit Fahrzeug sechs Stunden vor Abfahrt am Terminal zu sein, was auf eine mehrstündige Nachtüberfahrt schliessen lässt.

Welche Amtssprache gilt auf den Cayman Islands?

Englisch, wie im gesamten britischen Überseegebiet. Kuba, die Dominikanische Republik und Puerto Rico sind dagegen spanischsprachig, Jamaika wie die Cayman Islands englischsprachig.

Wie viel Zeit sollte man für zwei Länder der Grossen Antillen einplanen?

Für eine Kombination aus Dominikanischer Republik und Puerto Rico sind zwei bis drei Wochen realistisch, weil beide Ziele mehrere eigenständige Etappen bieten. Kurze Zwischenstopps lohnen sich wegen der begrenzten Flug- und Fährkapazität kaum.

Was bedeuten die Stromabschaltungen in Kuba für den Hotelaufenthalt?

Klimaanlage, Kühlung und Internetverbindung fallen auch in vielen Hotels zeitweise aus, weil Stromabschaltungen landesweit gelten. Reisende sollten die Aufenthaltsplanung entsprechend flexibel halten.

Besteht in den Grossen Antillen ein Malariarisiko?

Nein, für keines der fünf Ziele gilt derzeit ein Malariarisiko. CDC und healthytravel.ch weisen stattdessen auf mückenübertragene Viren wie Zika, Dengue und Chikungunya hin, gegen die konsequenter Mückenschutz schützt.

Woher kommt der Name «Grosse Antillen»?

Er bezeichnet historisch die grösseren Inseln des Karibik-Bogens im Gegensatz zu den kleineren «Kleinen Antillen» weiter östlich; Kuba, Hispaniola (mit der Dominikanischen Republik), Jamaika und Puerto Rico bilden den Kern, dazu kommen kleinere vorgelagerte Inselgruppen wie die Cayman Islands.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 20. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Tropical Cyclone Climatology, National Hurricane Center (NOAA), abgerufen 20. September 2026
  2. Tropical Cyclone Report: Hurricane Melissa (AL132025), National Hurricane Center (NOAA), abgerufen 20. September 2026
  3. Sizing Up the Sargassum Belt, NASA Earth Observatory, abgerufen 20. September 2026
  4. Dominikanische Republik: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  5. Reisehinweise für Dominikanische Republik, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  6. Reiseinformation Dominikanische Republik, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  7. Kuba: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  8. Reiseinformation Kuba, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  9. Reisehinweise für Kuba, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  10. Jamaika: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 20. September 2026
  11. Reisehinweise für Jamaika, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 20. September 2026
  12. Reiseinformation Jamaika, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 20. September 2026
  13. Frequently Asked Questions about the Visa Waiver Program (VWP) and ESTA, U.S. Customs and Border Protection, abgerufen 20. September 2026
  14. Old Havana and its Fortification System, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 20. September 2026
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  19. Flights to Punta Cana (PUJ), FlightConnections, abgerufen 20. September 2026
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