Region · Französisch-Guayana

Îles du Salut

Drei kleine Inseln vor Kourou, auf denen Frankreich von 1852 bis 1953 eine Strafkolonie betrieb. Besucher kommen für Rundweg, Ruinen und Badebucht auf Île Royale; die Teufelsinsel bleibt gesperrt.

Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Lage
Atlantik vor Kourou, Französisch-Guayana; 11 bis 14 km vor der Küste (Quellen weichen ab)
Inseln
Île Royale 28 ha, Saint-Joseph 20 ha, Île du Diable 14 ha; zusammen 0.62 km²
Zugang
Besuch nur Royale und Saint-Joseph; Île du Diable gesperrt
Anreise
Flughafen Cayenne (CAY), dann Kourou und Boot, rund 1 h
Ideale Dauer
Ein Tag; Übernachtung auf Île Royale möglich
Beste Reisezeit
Trockenzeit Juli bis November
Unterkunft
Hostellerie des Îles auf Île Royale, 15 bis 200 € pro Nacht
Währung
Euro
Gesundheit
Gelbfieberimpfung Pflicht; Mückenschutz, Malariarisiko an der Küste gering

Was sind die Îles du Salut und wie kommt man hin?

Kurz gesagt

Die Îles du Salut sind drei Inseln vor Kourou in Französisch-Guayana, auf denen Frankreich von 1852 bis 1953 eine Strafkolonie betrieb. Besuchen kann man nur Île Royale und Île Saint-Joseph; die Überfahrt ab Kourou dauert rund 1 h. Die Île du Diable, auf der Alfred Dreyfus inhaftiert war, ist für Besucher gesperrt.

Die Inselgruppe ist ein Tagesausflug mit Geschichte, Wanderweg und Badebucht, auf Île Royale kann man auch übernachten. Sie liegt im Atlantik, die Quellen nennen 11 bis 14 km Abstand zur Küste (siehe Abschnitt Anreise).

Allgemeine Regeln zu Einreise, Währung und Notruf stehen auf der Landesseite Französisch-Guayana. Diese Seite behandelt, was für die Inseln selbst zählt: Boote, Zugang, Sehenswürdigkeiten und Praxis.

Quellen: Guyane Amazonie (Tourismusbüro) · Wikipedia (en) · Wikipedia (fr)

Wie fühlen sich die Inseln heute an?

Kurz gesagt

Heute sind die Inseln ein Ort der Erinnerung und ein Naturschutzgebiet mit Kokospalmen, Agutis, Affen und Leguanen. Zusammen messen sie nur 0.62 km²; Île Royale ist mit 28 ha die grösste. Auf den Wegen zwischen restaurierten Gebäuden und überwucherten Ruinen kann man in 1 h bis 1 h 30 min die Insel umrunden.

Die drei Inseln hatten getrennte Aufgaben. Auf Île Royale lag die Verwaltung, Saint-Joseph (20 ha) diente nach Blada und Guyane Expérience der Isolation der widerspenstigsten Häftlinge, die Île du Diable (14 ha, 40 m hoch) war nach Wikipedia Ort für politische Gefangene.

Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (fr) · Blada · Guyane Expérience · Hostellerie des Îles · Guyane Amazonie (Tourismusbüro)

Wem gehören die Inseln und wer verwaltet sie?

Kurz gesagt

Die Inseln gehören laut Wikipedia seit 1971 dem Raumfahrtzentrum CNES, weil sie unter den Flugbahnen der Raketen von Kourou liegen. Als Schutzgebiet steht der Archipel nach den Angaben von Promaritime unter einem Gesetz von 1980; die englische Wikipedia nennt das Conservatoire du littoral als Verwalter seit 1979.

Die Quellen nennen 1979 und 1980 für den Schutz; welche Stelle was verwaltet, klären die abgerufenen Seiten nicht abschliessend. Politisch gehört alles zu Französisch-Guayana.

Quellen: Wikipedia (fr) · Wikipedia (en) · Promaritime Guyane

Was gibt es auf Île Royale, Saint-Joseph und der Teufelsinsel zu sehen?

Kurz gesagt

Île Royale (28 ha, 66 m hoch) hat restaurierte Gebäude wie Spital, Kapelle, Leuchtturm und das Museum des Bagno, dazu das Meerwasserbecken der Häftlinge. Saint-Joseph (20 ha) zeigt Zellenruinen und einen weissen Sandstrand. Die Île du Diable (14 ha) darf nicht betreten werden.

Île Royale

Die Insel ist der einzige Ort, den alle Boote anlaufen. Hier standen Verwaltung, Spital und Kapelle; Routard nennt restaurierte Gebäude, einen Leuchtturm und das Museum des Bagno. Ein markierter Weg führt in 1 h bis 1 h 30 min um die Insel, mit Aussicht wie der Anse Le Goff. In der «Piscine des bagnards», dem Meerwasserbecken der Häftlinge, kann man baden; eine kleine Bucht mit Strand eignet sich ebenfalls zum Schwimmen.

Île Saint-Joseph

Auf Saint-Joseph sassen die Häftlinge in Einzelzellen. Heute sind die Zellen laut Routard von Baumwurzeln überwuchert. Blada nennt einen weissen Sandstrand und Soldaten der Armee auf der Insel; es gibt keinen Anleger. Übernachten ist dort aus Sicherheitsgründen verboten. Promaritime fährt gegen 5 € Aufpreis auf die Insel, der Betrag muss bar bezahlt werden.

Île du Diable

Die Teufelsinsel liegt nach Guyane Expérience 14 bis 15 km vor der Küste. Der Zugang ist für Besucher verboten: wegen der heftigen Strömung, des fehlenden Anlegers und aus Naturschutzgründen. Sie ist von Île Royale und vom Boot aus sichtbar. Alfred Dreyfus sass hier von 1895 bis 1899.

Quellen: Routard · Blada · ilesdusalut.wixsite.com · Promaritime Guyane · Guyane Expérience · Guyane Amazonie (Tourismusbüro) · Wikipedia (en)

Wann ist die beste Reisezeit für die Îles du Salut?

Kurz gesagt

Am besten fährt man in der Trockenzeit von Juli bis November, nach Routard ab Mitte Juli bis Ende November. September und Oktober gelten dem Tourismusbüro als die sonnigsten Monate. Von Januar bis Juni regnet es öfter, am stärksten im Mai und Juni. Für die Inseln gibt es keine eigene Wetterstation in unseren Daten, daher steht hier kein Klimablock.

Nach Wikipedia liegt das Jahresmittel auf Île Royale bei 27.6 °C, der Jahresniederschlag bei 2’497 mm.

Jahreszeiten für einen Inselbesuch
ZeitraumCharakterFür die Inseln
Januar–Februarkleine Regenzeit, Sonne und Schauermöglich, Regenjacke einpacken
Märzkurzer sonniger Abschnitt («petit été de mars»)gut
April–Junigrosse Regenzeit, Mai und Juni am stärkstenweniger sicher
Juli–NovemberTrockenzeitbeste Zeit

Guyane Expérience empfiehlt, einige Tage im Voraus zu buchen, besonders in den Schulferien.

Quellen: Guyane Amazonie (Tourismusbüro) · Routard · Wikipedia (en) · Guyane Expérience

Was gilt für Einreise und Zugang?

Kurz gesagt

Die Inseln brauchen keine eigene Einreise: Es gelten die Regeln für Französisch-Guayana. Schweizer, Deutsche und Österreicher reisen ohne Visum ein, nötig ist die Gelbfieberimpfung. Für die Inseln selbst gelten Schutzregeln: nichts sammeln, keine Tiere füttern oder berühren, kein Feuer, Müll mitnehmen.

Die Einzelheiten zu Dokumenten, Visa anderer Staatsangehörigkeiten und Impfnachweis stehen auf der Landesseite Französisch-Guayana. Das BMEIA nennt für die französischen Überseegebiete Visumfreiheit bis 90 Tage und einen Reisepass; für Französisch-Guayana ist der Impfnachweis zu führen.

Auf den Inseln verbietet Promaritime laut eigener Seite das Entnehmen von Pflanzen und Tieren, das Füttern und Berühren der Tiere sowie Feuer. Massgeblich sind die amtlichen Stellen: BMEIA, Auswärtiges Amt, EDA.

Quellen: BMEIA · Auswärtiges Amt · EDA · Promaritime Guyane

Welche Gesundheitsrisiken gibt es auf den Inseln?

Kurz gesagt

Für Französisch-Guayana ist die Gelbfieberimpfung Pflicht. healthytravel.ch stuft das Malariarisiko an der Küste als gering ein; die Übertragung konzentriert sich auf Goldabbaugebiete nahe den Grenzen. Dengue, Zika und Chikungunya kommen vor.

Die CDC weisen für Französisch-Guayana auf Chikungunya hin und raten zu Hepatitis-A- und -B-Impfung, DEET-Repellent und langer Kleidung. healthytravel.ch rät zu Mückenschutz rund um die Uhr. Ob eine Malariaprophylaxe für Ihre Reise nötig ist, klärt man vor der Abreise ärztlich.

Auf dem Wasser und auf den Inseln hilft vor allem Sonnenschutz; Guyane Expérience empfiehlt 2 l Wasser pro Person, Sonnenschutz, geschlossene Schuhe und eine leichte Regenjacke. Eine Auslandkrankenversicherung mit Rückholung ist ratsam, das CDC und das BMEIA raten dazu.

Quellen: healthytravel.ch · CDC Travelers’ Health · Auswärtiges Amt · BMEIA · Guyane Expérience

Wie sicher ist ein Besuch?

Kurz gesagt

Die aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA prüfen. Auf den Inseln selbst sind die grössten Risiken Sonne, Seegang und Strömung; die Überfahrt gehört in die Hände eines Anbieters, Schwimmen von Insel zu Insel ist laut Zugangsseite stark abgeraten.

Die Lage auf dem Festland (Kriminalität, allgemeine Sicherheitslage) beurteilen EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA; aktuelle Hinweise stehen auf deren Seiten, die wir hier nicht ersetzen. Die Île du Diable ist wegen starker Strömungen gesperrt.

Quellen: BMEIA · EDA · Auswärtiges Amt · ilesdusalut.wixsite.com · Guyane Expérience

Wie kommt man auf die Îles du Salut?

Kurz gesagt

Abfahrtsort ist Kourou, Ankunftsflughafen Cayenne Félix Éboué (CAY). Die Boote fahren morgens in Kourou ab und brauchen rund 1 h nach Île Royale. Die Fähre von Promaritime startet um 8.30 Uhr und fährt um 16.30 Uhr zurück; Katamarane und Segelboote anderer Anbieter laufen ab 7.30 Uhr aus.

Anreise nach Französisch-Guayana und von Cayenne nach Kourou beschreibt die Landesseite Französisch-Guayana. Von Kourou aus gilt:

Boote ab Kourou (Anbieterseiten, Datum der Preise nicht angegeben)
AnbieterAbfahrtPreis (Tagesausflug)
Promaritime (Fähre, 100 Plätze)8.30 Uhr, Rückfahrt 16.30 Uhr; 45 min vorher einchecken43 € Erwachsene, 22 € Kinder unter 12 Jahren, unter 2 Jahren gratis
La Hulotte (Katamaran)7.45 Uhr, Fischersteg48 € Erwachsene, 34 € Kinder
Tropic Alizés (Katamaran)8 Uhr, Centre Nautique48 € Erwachsene, 24 € Kinder
L’Albatros (Segelboot, höchstens 12 Gäste)7.30 Uhr, Fischersteg47 € Erwachsene, 27 € Kinder

Die Abfahrtsorte weichen zwischen den Quellen ab: Die Hostellerie nennt Port des Balourous, andere Seiten den Fischersteg, das Centre Nautique oder die Station Vieux-Bourg. Beim Buchen den Treffpunkt bestätigen lassen. T’Air Nature nennt für das Shuttle 47 €, für Katamarane 50 bis 55 €.

Die Distanz zur Küste geben die Quellen mit 11 km (englische Wikipedia) und 14 km (französische Wikipedia, Routard, Hostellerie) an. Die Überfahrt dauert nach Guyane Expérience 45 min bis 1 h. Tickets verkaufen Reisebüros in Cayenne, Kourou und Saint-Laurent-du-Maroni.

Quellen: Promaritime Guyane · ilesdusalut.wixsite.com · Blada · T’Air Nature Guyane · Hostellerie des Îles · Wikipedia (en) · Wikipedia (fr) · Routard · Guyane Expérience

Was kostet ein Tag auf den Inseln?

Kurz gesagt

Ein Tagesausflug kostet je nach Anbieter 43 bis 55 € pro Erwachsenen, Kinder zahlen weniger. Übernachtung auf Île Royale beginnt bei 15 € für einen Hängemattenplatz, die Zimmer reichen bis 200 €. Bezahlt wird mit Euro; die Fährgesellschaft verlangt für die Überfahrt nach Saint-Joseph Bargeld.

La Hulotte rechnet für zwei Tage 63 € pro Erwachsenen plus 1.70 € Gebühr.

Preise sind nicht datiert und ändern sich. Vor der Buchung beim Anbieter bestätigen; allgemeine Hinweise zu Karten und Geldautomaten stehen auf der Landesseite Französisch-Guayana.

Quellen: ilesdusalut.wixsite.com · Guyane Expérience · Hostellerie des Îles · T’Air Nature Guyane · Promaritime Guyane

Kann man auf den Inseln übernachten?

Kurz gesagt

Übernachten kann man nur auf Île Royale, in der Hostellerie des Îles, in Zimmern, ehemaligen Wärterhäusern oder Hängematten. Die Hostellerie nennt Preise von 15 bis 200 € pro Nacht. Auf Saint-Joseph ist Übernachten aus Sicherheitsgründen verboten.

Die Hostellerie bietet fünf Zimmertypen, vom Hängemattenplatz bis zu Zimmern mit Bucht-Aussicht, und ein Restaurant mit Frühstück von 7 bis 10 Uhr. Blada nennt zudem die Möglichkeit, auf Royale im Bereich der öffentlichen Einrichtungen zu zelten; vor Ort klären.

Quellen: Hostellerie des Îles · Blada · Routard

Was isst man auf den Inseln?

Kurz gesagt

Das Restaurant der Hostellerie serviert regionale guyanische Küche und Meeresfrüchte mit Blick auf die Bucht. Wer nur tagsüber kommt, kann dort essen oder ein Picknick mitbringen. Frühstück gibt es täglich von 7 bis 10 Uhr.

Auf den Booten sind Erfrischungen laut Anbieterseite im Preis inbegriffen. Trinkwasser nimmt man selbst mit.

Quellen: Hostellerie des Îles · Routard · ilesdusalut.wixsite.com

Welche Geschichte erzählen die Inseln?

Kurz gesagt

Die Inseln waren von 1852 bis 1953 eine französische Strafkolonie; nach Wikipedia sassen dort rund 70’000 Häftlinge. Zu den bekannten Gefangenen zählen Alfred Dreyfus (auf der Teufelsinsel 1895 bis 1899) und Henri Charrière, Autor von «Papillon». Ihren Namen erhielten die Inseln nach der Kourou-Expedition von 1763/64.

Die Quellen widersprechen sich bei den Daten: Guyane Expérience und die Hostellerie nennen 1852 bis 1953, die französische Wikipedia 1854 bis 1947 und rund 70’000 Häftlinge. Für Dreyfus nennt die französische Wikipedia 1894, die englische 1895 bis 1899.

Nach der französischen Wikipedia hiess die Gruppe zuerst «Îles du Triangle»; Überlebende der gescheiterten Kolonisierung von Kourou fanden dort Zuflucht und gaben ihr den Namen «Salut» (Heil).

Quellen: Wikipedia (fr) · Wikipedia (en) · Guyane Expérience · Guyane Expérience · Hostellerie des Îles

Was kann man auf den Inseln unternehmen?

Kurz gesagt

Der Klassiker ist der Rundweg um Île Royale in 1 h bis 1 h 30 min mit Spital, Kapelle, Leuchtturm und Museum. Dazu kommen Baden in der Piscine des bagnards, Tierbeobachtung und der Abstecher nach Saint-Joseph. Wer übernachtet, hat die Insel nach Abfahrt der Tagesboote fast für sich.

  • Rundweg Île Royale: markierte Wege, Panorama an der Anse Le Goff.
  • Tiere: Agutis, Affen, Leguane, Meeresschildkröten und Seevögel wie Fregattvögel (Routard, T’Air Nature, Guyane Expérience).
  • Saint-Joseph: Zellenruinen und weisser Strand; per Aufpreis-Shuttle oder Katamaran.
  • Raumfahrt dazu: Das Guyaspace Expérience in Kourou kostet 10 €, unter 10 Jahren 6 €, und dauert rund 2 h (Stand der Quelle).

Quellen: Routard · T’Air Nature Guyane · Guyane Expérience · Guyane Amazonie (Tourismusbüro) · Blada

Wie besucht man die Inseln verantwortungsvoll?

Kurz gesagt

Die Inseln sind Schutzgebiet: Pflanzen und Tiere dürfen nicht entnommen, Tiere nicht gefüttert oder berührt werden, Feuer ist verboten und Abfall nimmt man mit. Wer übernachtet oder Boote mit kleinen Gruppen wählt, verteilt den Besucherdruck besser.

Quellen: Promaritime Guyane · Guyane Expérience

Womit lässt sich der Ausflug kombinieren?

Kurz gesagt

Naheliegend ist die Kombination mit dem Raumfahrtzentrum in Kourou und mit Cayenne. Die Inselfahrt füllt einen Tag; Kourou, Cayenne, Saint-Laurent-du-Maroni und die Nationalparks stehen auf der Landesseite.

Mehr zu Kourou, dem Raumfahrtzentrum und der Fahrt nach Saint-Laurent beschreibt Französisch-Guayana. Als Ergänzung zu Naturerlebnissen eignen sich Amazonas-Regionen, siehe Amazonas.

Quellen: Guyane Amazonie (Tourismusbüro) · Guyane Amazonie (Tourismusbüro)

Für wen eignen sich die Îles du Salut, für wen weniger?

Kurz gesagt

Geeignet ist der Ausflug für Reisende, die Geschichte, kurze Wanderungen und Baden verbinden wollen, auch mit Kindern. Weniger passend ist er für alle, die Strandurlaub mit Dienstleistungen suchen, die Teufelsinsel betreten wollen oder bei Seegang schnell seekrank werden.

Quellen: Hostellerie des Îles

Gut zu kombinieren

Klarheit vor der Reise

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu Îles du Salut.

Kann man die Teufelsinsel betreten?

Nein. Der Zugang ist für Besucher verboten, wegen starker Strömung, fehlendem Anleger und Naturschutz. Man sieht die Insel von Île Royale und vom Boot aus.

Wie lange dauert die Überfahrt von Kourou?

Rund 1 h nach Île Royale; Guyane Expérience nennt 45 min bis 1 h. Die Fähre von Promaritime fährt um 8.30 Uhr ab und kommt gegen 9.30 Uhr an.

Wann fährt das letzte Boot zurück?

Die Fähre von Promaritime fährt um 16.30 Uhr von Île Royale zurück. Katamarane kehren laut Anbieterseiten gegen 16 bis 18 Uhr zurück, je nach Anbieter und Wind.

Wie viel kostet ein Tagesausflug?

Die Anbieterseiten nennen 43 bis 55 € pro Erwachsenen, Kinder zahlen 22 bis 39 €. Die Preise sind nicht datiert; vor der Buchung beim Anbieter bestätigen.

Kann man auf den Inseln übernachten?

Ja, nur auf Île Royale: In der Hostellerie des Îles gibt es Hängemattenplätze ab 15 € und Zimmer bis 200 € pro Nacht. Auf Saint-Joseph ist Übernachten verboten.

Kann man dort baden?

Ja, in der Piscine des bagnards, dem Meerwasserbecken der Häftlinge, und in einer geschützten Bucht auf Île Royale. Von Schwimmen zwischen den Inseln raten die Zugangsseiten stark ab.

Wann ist die beste Reisezeit?

Die Trockenzeit von Juli bis November; September und Oktober sind die sonnigsten Monate. Mai und Juni sind am regenreichsten.

Brauche ich für die Inseln ein Visum oder eine Impfung?

Es gelten die Regeln für Französisch-Guayana: Schweizer, Deutsche und Österreicher brauchen kein Visum, die Gelbfieberimpfung ist Pflicht. Details und Stand stehen auf der Landesseite und bei den amtlichen Stellen.

Was sollte man mitnehmen?

Mindestens 2 l Wasser pro Person, Sonnenschutz, geschlossene Schuhe und eine leichte Regenjacke (Guyane Expérience), dazu Bargeld für das Shuttle nach Saint-Joseph und Mückenschutz.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 3. Oktober 2026. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Îles du Salut, Guyane Amazonie (Tourismusbüro), abgerufen 3. Oktober 2026
  2. Services et infos pratiques, Promaritime Guyane, abgerufen 3. Oktober 2026
  3. Y accéder, ilesdusalut.wixsite.com, abgerufen 3. Oktober 2026
  4. Les îles du Salut, Blada, abgerufen 3. Oktober 2026
  5. Îles du Salut : le guide honnête, Guyane Expérience, abgerufen 3. Oktober 2026
  6. Île du Diable : pourquoi son inaccessibilité raconte la Guyane, Guyane Expérience, abgerufen 3. Oktober 2026
  7. Îles du Salut, Wikipedia (fr), abgerufen 3. Oktober 2026
  8. Salvation Islands, Wikipedia (en), abgerufen 3. Oktober 2026
  9. Îles du Salut, Routard, abgerufen 3. Oktober 2026
  10. Hostellerie des Îles, Hostellerie des Îles, abgerufen 3. Oktober 2026
  11. Îles du Salut, T’Air Nature Guyane, abgerufen 3. Oktober 2026
  12. Climat de la Guyane, Guyane Amazonie (Tourismusbüro), abgerufen 3. Oktober 2026
  13. Französische Überseegebiete, BMEIA, abgerufen 3. Oktober 2026
  14. Frankreich: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 3. Oktober 2026
  15. Reisehinweise Frankreich, EDA, abgerufen 3. Oktober 2026
  16. French Guiana, CDC Travelers’ Health, abgerufen 3. Oktober 2026
  17. Französisch-Guayana, healthytravel.ch, abgerufen 3. Oktober 2026
  18. Guyaspace Expérience, Guyane Amazonie (Tourismusbüro), abgerufen 3. Oktober 2026

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