Hunderte kleine Salzbecken von Maras am Hang über dem Heiligen Tal

Beispielreise · 16 Tage · Peru

Anden und Titicacasee in 16 Tagen

Diese Rundreise führt von Lima zuerst ins tiefer gelegene Heilige Tal, mit dem Zug nach Aguas Calientes und zum Machu Picchu, danach für vier Nächte nach Cusco und über das Altiplano an den Titicacasee. Die Reihenfolge folgt der Höhe: Geschlafen wird zuerst auf 2’870 m, erst später auf rund 3’400 und 3’830 m.

Foto: Andrea Pasquali auf Unsplash

Reisewissen · geprüfte Inhalte, mit Quelle · getrennt von der Reiseplanung

Für wen passt diese 16-tägige Peru-Rundreise?

Kurz gesagt

Die Reise verbindet in 16 Tagen mit 14 Nächten im Land Lima, das Heilige Tal, Machu Picchu, Cusco und den Titicacasee. Sie passt zu Reisenden, die Inka-Stätten, Andendörfer und Bahnfahrten erleben wollen und Höhen bis rund 3’830 m vertragen; am günstigsten ist die Trockenzeit von Mai bis Oktober.

Es ist eine Kulturreise mit mässigem Tempo. Die längste Etappe ist die Fahrt von Cusco nach Puno mit rund 7 h, dazu kommen zwei Inlandflüge und eine Bahnfahrt von unter 2 h. Wandern muss man nicht, doch auf Machu Picchu, in Ollantaytambo und in Pisac geht man viele Stufen, und das in Höhen zwischen 2’430 und 3’481 m.

Der Charakter der Route entsteht aus der Höhe. Die ersten Hochlandnächte liegen im Heiligen Tal auf 2’870 m, die Nacht vor Machu Picchu in Aguas Calientes auf 2’040 m. Cusco folgt erst danach, Puno am Titicacasee ganz am Schluss. So hat der Körper vier Nächte Zeit, bevor er in Cusco auf rund 3’400 m schläft.

Höhepunkte

  • Machu Picchu mit Guide am frühen Morgen, nach einer Nacht in Aguas Calientes.
  • Zugfahrt von Ollantaytambo nach Aguas Calientes mit PeruRail oder Inca Rail.
  • Inka-Stätten im Heiligen Tal: Pisac, die Terrassen von Moray und der Tempelberg von Ollantaytambo.
  • Cusco: Welterbe-Altstadt, Qorikancha und Saqsaywaman mit vier Nächten Zeit.
  • Titicacasee: Bootsfahrt zu den Schilfinseln der Uros und nach Taquile.
  • Lima: Altstadt, Barranco und die Küche, für die PromPerú die Stadt rühmt.

Für wen weniger

Wer Herz- oder Lungenerkrankungen hat, lässt die Höhe vorher ärztlich abklären; laut healthytravel.ch kann die Höhenkrankheit ab etwa 2’500 m jeden treffen, unabhängig von Alter und Fitness. Wer Strand und Erholung sucht, ist auf dieser Route falsch. Und wer in der Hochsaison spontan reisen will, riskiert ausgebuchte Zeitfenster für Machu Picchu.

Quellen: healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · PromPerú (peru.travel) · Wikipedia · Wikipedia · PeruRail · PromPerú (peru.travel) · UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel)

Warum führt die Route zuerst ins Heilige Tal und erst danach nach Cusco?

Kurz gesagt

Wer nach der Landung direkt in Cusco auf rund 3’400 m schläft, riskiert eher Höhenbeschwerden. Deshalb geht es vom Flughafen Cusco sofort ins Heilige Tal auf 2’870 m, dann nach Aguas Calientes auf 2’040 m und erst nach vier Nächten nach Cusco; Puno auf rund 3’830 m kommt zum Schluss.

Etappen, Schlafhöhen und Verbindungen
EtappeNächteSchlafhöheAnreise zur Etappe
Lima2nahe MeereshöheAnreise ab dem eigenen Abflughafen, Transfer rund 50 min
Heiliges Tal (Urubamba)32’870 mFlug Lima–Cusco rund 1 h 15 min, Fahrt rund 1 h
Aguas Calientes12’040 mZug ab Ollantaytambo, 1 h 22 min bis 1 h 46 min
Cusco4rund 3’400 mZug nach Ollantaytambo, Fahrt rund 1 h 30 min
Puno2rund 3’830 mStrasse rund 7 h oder Zug PeruRail Titicaca 10 h 30 min
Lima2nahe MeereshöheFahrt nach Juliaca rund 40 min, Flug rund 1 h 40 min

healthytravel.ch rät, oberhalb von 2’500 m die Schlafhöhe um höchstens 300 bis 500 m pro Tag zu steigern. Der grösste Sprung der Reise, von Aguas Calientes nach Cusco, kommt deshalb erst nach vier Nächten zwischen 2’040 und 2’870 m; von Cusco nach Puno sind es danach nur noch gut 400 m mehr. Das CDC nennt Cusco sogar als Beispiel für die Regel, nach der Landung zuerst tiefer zu schlafen.

Verkehrsmittel sind zwei Inlandflüge, der Zug zwischen Ollantaytambo und Aguas Calientes und Transfers auf der Strasse. Gefahren wird ausschliesslich tagsüber, denn EDA und Auswärtiges Amt raten von Überlandfahrten in der Nacht ab. Der Rückweg von Puno führt über den Flughafen Juliaca statt über die lange Strasse zurück nach Cusco.

Quellen: FlightConnections · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Centers for Disease Control and Prevention (CDC) · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · Wikipedia · PeruRail · PromPerú (peru.travel) · PeruRail · PromPerú (peru.travel) · Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA · Auswärtiges Amt · Inca Rail · PromPerú (peru.travel)

Tag für Tag

  1. 01

    Tag 1 · Übernachtung: Lima

    Anreise nach Lima

    Anreise → Lima

    Der erste Tag gehört der Anreise vom eigenen Abflughafen. Gelandet wird am internationalen Flughafen Jorge Chávez (LIM), der laut FlightConnections nonstop mit 69 Zielen in 21 Ländern verbunden ist (Stand September 2026): in Europa unter anderem mit Madrid, Barcelona, Paris und Amsterdam, in Nordamerika mit Miami, Atlanta, Houston, New York, Los Angeles und Toronto, in Lateinamerika mit Panama-Stadt, Bogotá, Santiago de Chile, São Paulo und Buenos Aires. Wer anderswo startet, steigt an einem dieser Drehkreuze um; die passende Verbindung sucht der Generator live. Für den Transfer in die Stadt rechnet PromPerú mit rund 50 min per Auto. Die ersten zwei Nächte verbringt man in Miraflores oder San Isidro, die PromPerú als Hotelviertel direkt am Pazifik beschreibt. Lima liegt praktisch auf Meereshöhe, die Altstadt auf 138 m: Hier erholt sich der Körper von der Anreise, bevor es ins Hochland geht. Praktisch: Den Pass griffbereit halten. Für Inlandflüge und Überlandbusse verlangt man in Peru laut Auswärtigem Amt den Pass oder eine Kopie davon; eine Diebstahlsanzeige genügt nicht.

  2. 02

    Tag 2 · Übernachtung: Lima

    Lima: Altstadt, Kathedrale und Museo Larco

    Miraflores → Altstadt → Miraflores

    Der erste volle Tag gilt dem historischen Zentrum, seit 1991 UNESCO-Welterbe. Rund um die Plaza Mayor, die PromPerú als Gründungskern der Stadt bezeichnet, stehen die Kathedrale und der Regierungspalast; typisch für das Viertel sind die Balkone aus Kolonialzeit und Republik. Ebenfalls im Zentrum liegen Kirche und Kloster San Francisco, bekannt für ihre Katakomben. Am Nachmittag bietet sich das Museo Larco an, eines der Museen, die PromPerú für Lima hervorhebt. Zum Abendessen gehören Cebiche und Causa limeña auf den Tisch; PromPerú nennt Lima die kulinarische Hauptstadt ganz Südamerikas. Praktisch: Das Auswärtige Amt warnt vor Diebstählen, vor allem abends in der Innenstadt, in Miraflores und in Barranco. Taxis bestellt man deshalb besser über eine App oder telefonisch.

  3. 03

    Tag 3 · Übernachtung: Heiliges Tal

    Flug nach Cusco, Fahrt ins Heilige Tal

    Lima → Cusco → Urubamba

    Der Flug von Lima nach Cusco dauert laut PromPerú rund 1 h 15 min. Cusco liegt auf rund 3’400 m, die erste Hochlandnacht verbringt man aber bewusst tiefer: Der Transfer fährt direkt nach Urubamba ins Heilige Tal, rund 1 h von Cusco entfernt und auf 2’870 m gelegen. Genau diese Abfolge beschreibt das CDC am Beispiel Cusco: nach der Landung ein bis zwei Nächte tiefer schlafen als der Flughafen liegt. Der Nachmittag bleibt frei. Erste Zeichen der Höhenkrankheit wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder unruhiger Schlaf treten laut CDC meist 2 bis 12 Stunden nach der Ankunft auf. PromPerú rät am ersten Tag zu wenig Anstrengung, viel Flüssigkeit, leichten Speisen wie Suppe, Reis und Kartoffeln und zum Verzicht auf Alkohol und Tabak.

  4. 04

    Tag 4 · Übernachtung: Heiliges Tal

    Heiliges Tal: Markt und Ruinen von Pisac

    Urubamba → Pisac → Urubamba

    Das Heilige Tal folgt dem Fluss Vilcanota, an dem sich Dörfer, Felder und Inka-Anlagen aufreihen. Urubamba ist der grösste Ort des Tals und damit ein bequemer Standort für drei Nächte. Heute geht es nach Pisac, das eine grosse Inka-Anlage mit einem Kunsthandwerksmarkt verbindet; PromPerú nennt den Markt ausdrücklich als Erlebnis im Tal. Am Morgen besichtigt man die Terrassen, danach bleibt Zeit zum Stöbern am Markt. Zum Mittagessen probiert man Chicha, das Maisbier der Anden. Das Tempo bleibt ruhig, denn am zweiten Tag in der Höhe ermüden viele noch schnell. Praktisch: Am Markt zahlt man bar in Soles. Bargeld bezieht man mit der Kreditkarte am Automaten; auf der Strasse tauscht man kein Geld.

  5. 05

    Tag 5 · Übernachtung: Heiliges Tal

    Moray und die Salzterrassen von Maras

    Urubamba → Moray → Maras → Urubamba

    Der Ausflug führt auf die Hochebene über dem Tal. Moray besteht aus kreisrunden, in die Erde gestuften Terrassen, die PromPerú als Versuchszentrum der Inka für die Landwirtschaft beschreibt: Jede Stufe bildet ein eigenes Mikroklima. Zum selben Ausflug gehören die Salzbecken von Maras, die in Stufen am Hang liegen. PromPerú gibt für Maras und Moray eine Höhe von 3’481 m an, rund 600 m über dem Hotel in Urubamba. So funktioniert gute Akklimatisation: tagsüber höher hinauf, nachts wieder tiefer schlafen. healthytravel.ch empfiehlt, die Schlafhöhe oberhalb von 2’500 m um höchstens 300 bis 500 m pro Tag zu steigern. Praktisch: Am Abend das Gepäck für Machu Picchu packen. Im Zug sind laut PeruRail ein Rucksack bis 8 kg und 100 cm Gesamtmass oder ein Handgepäck bis 12 kg und 115 cm inbegriffen.

  6. 06

    Tag 6 · Übernachtung: Aguas Calientes

    Ollantaytambo und Zug nach Aguas Calientes

    Urubamba → Ollantaytambo → Aguas Calientes

    Ollantaytambo auf 2’792 m war ab der Mitte des 15. Jahrhunderts das königliche Landgut des Inka-Herrschers Pachacuti. Am Morgen steigt man über die Terrassen zum Tempelberg; im Dorf wohnen die Menschen bis heute in einem rechtwinkligen Strassenraster mit einigen der ältesten dauernd bewohnten Häuser Südamerikas. Mittags fährt der Zug: Ab Ollantaytambo verkehren PeruRail und Inca Rail. Laut PeruRail-Fahrplan dauert die Fahrt je nach Zug 1 h 22 min bis 1 h 46 min, etwa mit Abfahrt um 12:55 und Ankunft um 14:25; Änderungen behält sich die Bahn vor. Aguas Calientes auf 2’040 m hat keine Strassenverbindung und verdankt seinen Namen den heissen Quellen. Praktisch: Grosses Gepäck lagert gratis in der Gepäckaufbewahrung am Bahnhof Ollantaytambo, geöffnet von 04:15 bis 21:00 Uhr.

  7. 07

    Tag 7 · Übernachtung: Cusco

    Machu Picchu mit Guide, abends nach Cusco

    Aguas Calientes → Machu Picchu → Ollantaytambo → Cusco

    Der wichtigste Tag der Reise beginnt früh. Der Bus braucht laut PeruRail rund 20 min hinauf zur Anlage, zu Fuss sind es rund 2 h. Machu Picchu liegt auf 2’430 m; Einlass ist stündlich zwischen 6 und 15 Uhr, und wer im Ort geschlafen hat, nimmt eines der ersten Zeitfenster. Mit dem Guide geht man den gebuchten Rundweg, etwa Circuito 2 «Machupicchu Clásico» oder Circuito 3 «Realeza», zu dem die Route auf den Waynapicchu gehört. Das Ticket lautet auf den Namen und gilt nur für Datum und Stunde der Buchung; den Pass mitnehmen. Am frühen Nachmittag fährt der Zug zurück nach Ollantaytambo, zum Beispiel um 14:55 mit Ankunft um 16:31. Danach sind es auf der Strasse rund 1 h 30 min bis Cusco, wo am Abend die erste Nacht auf rund 3’400 m folgt.

  8. 08

    Tag 8 · Übernachtung: Cusco

    Cusco: Plaza de Armas und Qorikancha

    Cusco

    Cusco war die Hauptstadt der Inka und ist seit 1983 UNESCO-Welterbe; die Spanier setzten Kirchen und Paläste direkt auf die Mauern der Inka. Der Rundgang beginnt an der Plaza de Armas mit den Bauten im Stil des Andenbarocks. Von dort geht es zum Qorikancha, dem einstigen Sonnentempel, über dem heute Kirche und Kloster Santo Domingo stehen, und zum Stein mit den zwölf Ecken, den PromPerú zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt zählt. Der Tag ist bewusst kurz, denn jeder Anstieg kostet auf dieser Höhe mehr Atem als gewohnt. Praktisch: Wer Kopfschmerzen hat, steigt nicht weiter auf, bis sie abklingen. Kommen Erbrechen, Gangunsicherheit oder Atemnot in Ruhe dazu, gilt laut CDC: sofort tiefer gehen und ärztliche Hilfe holen.

  9. 09

    Tag 9 · Übernachtung: Cusco

    Saqsaywaman, Markt San Pedro und San Blas

    Cusco → Saqsaywaman → Cusco

    Am Morgen besucht man mit einem lokalen Guide Saqsaywaman, die grosse Inka-Anlage, die PromPerú zu den Zielen in unmittelbarer Nähe von Cusco zählt. Hier findet jedes Jahr am 24. Juni die Hauptzeremonie des Sonnenfests Inti Raymi statt. Zum Mittagessen geht es in den Markt San Pedro, den PromPerú als Ort der lokalen Esskultur beschreibt. Am Nachmittag bleibt Zeit für das Viertel San Blas mit seinen Werkstätten für Kunsthandwerk. Wer die Höhe inzwischen gut verträgt, merkt es an ruhigerem Schlaf und weniger Kopfschmerzen; wer noch Beschwerden hat, verschiebt anstrengende Pläne. Praktisch: Die Tage sind in der Trockenzeit sonnig und mild, nach Sonnenuntergang wird es rasch kalt; die mittleren Tiefstwerte liegen in Cusco im Juni und Juli nur knapp über null.

  10. 10

    Tag 10 · Übernachtung: Cusco

    Freier Tag in Cusco

    Cusco

    Der dritte volle Tag in Cusco ist frei und dient zugleich der Gewöhnung an die Höhe vor Puno. Wer sich fit fühlt, bucht einen Ganztagesausflug: PromPerú zählt den Vinicunca, den Regenbogenberg, und die Bergregion um den Ausangate zu den Zielen rund um Cusco. Beides lohnt sich nur für gut Akklimatisierte; wer Herz- oder Lungenbeschwerden hat, klärt solche Ausflüge vorher ärztlich ab. Ruhiger sind Museen, Kirchen oder ein Nachmittag auf der Plaza. Wer im Juni reist, legt diesen Tag auf das Inti Raymi: Das Fest beginnt am 24. Juni gegen 9 Uhr im Qorikancha und endet mit der Hauptzeremonie in Saqsaywaman; PromPerú rät, zwei bis drei Tage vorher anzureisen. Praktisch: Für die lange Fahrt am nächsten Tag Wasser, Snacks und warme Kleidung bereitlegen.

  11. 11

    Tag 11 · Übernachtung: Puno

    Über das Altiplano nach Puno

    Cusco → Puno

    Die Strasse von Cusco nach Puno ist laut PeruRail 241 Meilen oder rund 390 km lang, die Fahrt dauert etwa 7 h. Sie führt aus dem Tal von Cusco hinauf auf das Altiplano, das abflusslose Hochbecken, an dessen Nordende der Titicacasee liegt. Gefahren wird nur bei Tageslicht: Das Auswärtige Amt berichtet von nächtlichen Überfällen auf Überlandbusse im Raum Puno, und das EDA rät von Fahrten über Land in der Nacht ab. Mit einem privaten Transfer lässt sich ein Halt in Raqchi einbauen, 117 km von Cusco, wo PromPerú bis zu 14 m hohe Mauern des Wiracocha-Tempels beschreibt. Die Alternative ist der Zug PeruRail Titicaca mit Speise- und Aussichtswagen: 10 h 30 min, von Mai bis Dezember montags, donnerstags und samstags um 07:30 ab Wanchaq, Ankunft um 17:50. Puno liegt auf rund 3’830 m.

  12. 12

    Tag 12 · Übernachtung: Puno

    Titicacasee: Uros und Taquile

    Puno → Uros → Taquile → Puno

    Der Titicacasee liegt auf 3’810 m, ist rund 8’300 km² gross und laut PromPerú der höchste schiffbare See der Erde. Das Boot fährt zuerst zu den Uros, deren Inseln vollständig von Hand aus Totora-Schilf gebaut sind. Nach einem schweren Sturm 1986 bauten viele Familien ihre Inseln näher am Ufer neu auf; 2011 lebten rund 1’200 Uros auf etwa 60 Schilfinseln bei Puno. Danach geht es weiter nach Taquile, dessen Bewohner PromPerú als Meisterweber beschreibt; auf der Insel sind Reste von Bauten aus vorinkaischer und inkaischer Zeit erhalten. Zum Mittagessen passt Forelle aus dem See. Praktisch: Auf den Inseln braucht man Bargeld in kleinen Scheinen. Morgens ist es am See sehr kalt, nachmittags warm; wer in Schichten gekleidet ist, fährt entspannter.

  13. 13

    Tag 13 · Übernachtung: Lima

    Von Puno über Juliaca zurück nach Lima

    Puno → Juliaca → Lima

    Der Flughafen für Puno liegt in Juliaca, laut PeruRail 26 Meilen oder rund 42 km entfernt, die Fahrt dauert rund 40 min; PromPerú rechnet mit höchstens einer Stunde. Wer erst am Nachmittag fliegt, kann am Vormittag die Chullpas von Sillustani besuchen, eine alte Begräbnisstätte, die PromPerú mit Bestattungsritualen der Inka, der Colla und der Tiahuanaco-Kultur verbindet. Der Flug von Juliaca nach Lima dauert rund 1 h 40 min. Damit geht es an einem Tag von rund 3’830 m zurück auf Meereshöhe. Am Abend bleibt Zeit für ein erstes Essen in Miraflores, wo die zweite Lima-Etappe beginnt. Praktisch: Den Transfer zum Flughafen grosszügig planen, denn EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA warnen vor Strassenblockaden, die im Hochland den Verkehr aufhalten können.

  14. 14

    Tag 14 · Übernachtung: Lima

    Lima: Barranco, Miraflores und Küche

    Miraflores → Barranco → Miraflores

    Der letzte volle Tag gehört dem modernen Lima. PromPerú beschreibt Barranco als Künstlerviertel mit Galerien und Cafés; dort steht auch die Puente de los Suspiros, die Seufzerbrücke. Am Malecón, der Uferpromenade, starten laut PromPerú Gleitschirmflieger. Aus vorspanischer Zeit stammt die Huaca Pucllana, eine der Anlagen, die PromPerú in Lima nennt. Wer die Küche vertiefen will, bucht eine Marktführung mit Kostproben, die PromPerú unter den Erlebnissen in Lima aufführt. Von Mai bis November liegt oft Nebel über der Küste, Regen fällt in Lima aber kaum. Praktisch: Koka-Tee gehört nicht ins Gepäck. Wer nach Deutschland reist, riskiert laut Auswärtigem Amt schon bei kleinen Mengen die Beschlagnahmung; für andere Länder prüft man die Zollregeln vorab. Kulturgüter dürfen laut BMEIA nur mit Genehmigung ausgeführt werden.

  15. 15

    Tag 15

    Rückflug ab Lima

    Lima → Rückflug

    Je nach Abflugzeit bleibt der Vormittag frei, etwa für einen letzten Spaziergang am Malecón oder ein Mittagessen mit Cebiche. Für den Transfer zum Flughafen Jorge Chávez rechnet man wie bei der Ankunft mit rund 50 min und plant Reserve für den Abendverkehr ein. Der Rückflug führt nonstop oder über ein Drehkreuz zum eigenen Abflughafen; FlightConnections gibt ab Lima nach Miami knapp 6 h an, nach Madrid rund 11 h 50 min und nach Paris rund 12 h 35 min (Stand September 2026). Praktisch: Übrige Soles vor dem Abflug ausgeben oder tauschen; Bargeld über 10’000 US-Dollar muss man laut BMEIA deklarieren.

  16. 16

    Tag 16

    Ankunft nach dem Rückflug

    Rückflug → Ankunft

    Wann man ankommt, hängt vom eigenen Abflughafen ab: Nach kurzen Strecken innerhalb Südamerikas ist man oft schon am Vorabend zurück, nach einer Langstrecke mit Umstieg erst im Lauf dieses Tages. Peru liegt ganzjährig auf UTC−5 und kennt keine Sommerzeit; wie stark die Umstellung ausfällt, hängt vom Wohnort ab. Ein freier Tag vor dem Wiedereinstieg in den Alltag ist sinnvoll.

Wann ist die beste Zeit für diese Route?

Kurz gesagt

Am besten passt die Trockenzeit von Mai bis Oktober mit meist sonnigen Tagen und kalten Nächten im Hochland. 2026 gilt auf Machu Picchu vom 19. Juni bis 2. November die Hochsaison mit bis zu 5’600 Besuchern pro Tag statt 4’500; wer in diesen Monaten reist, bucht Tickets und Züge besonders früh.

Klima an den Übernachtungsorten: Lima, Urubamba im Heiligen Tal, Cusco und Puno

LimaJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C262727252220191819202123
Tiefstwert °C202120191716161515151718
Niederschlag mm354111111123
Urubamba (Heiliges Tal)JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C232323242424242525252523
Tiefstwert °C111111975468101111
Niederschlag mm129127964494118186372137
CuscoJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C201920202020212121212220
Tiefstwert °C888632125778
Niederschlag mm129127964494118186372137
Puno (Titicacasee)JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Höchstwert °C181718181818181819192019
Tiefstwert °C5543-0-3-3-21344
Niederschlag mm84926025924516342171

Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station JORGE CHAVEZ INTL (8 km, 34 m), auf 150 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station TENIENTE ALEJANDRO VELASCO ASTETE INTL (32 km, 3310 m), auf 2870 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station TENIENTE ALEJANDRO VELASCO ASTETE INTL (3 km, 3310 m), auf 3399 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station JULIACA / INCA MANCO CAPAC INTL (44 km, 3826 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.

Die Tabelle zeigt das Muster der Route: Im Hochland fällt von Mai bis September kaum Regen, dafür sinken die mittleren Tiefstwerte in Puno im Juni und Juli unter null. Von Dezember bis März regnet es viel; Starkregen kann laut Auswärtigem Amt Überschwemmungen und Erdrutsche auslösen. Lima bleibt fast ganzjährig trocken, liegt aber von Mai bis November oft unter Nebel.

Zwei Feste prägen die Planung: Das Inti Raymi in Cusco am 24. Juni fällt mitten in die Hochsaison und lässt sich in die vier Cusco-Nächte legen. Die Candelaria in Puno findet im Februar statt, also in der Regenzeit. Den Inka-Trail schliesst das Kulturministerium jedes Jahr im Februar; für die Zugvariante dieser Reise spielt das keine Rolle.

Quellen: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · PromPerú (peru.travel) · Auswärtiges Amt · Ministerio de Cultura del Perú · Ministerio de Cultura del Perú · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · Ministerio de Cultura del Perú

Wo übernachtet man auf dieser Reise?

Kurz gesagt

Standard sind 14 Nächte in 4-Sterne-Hotels mit Frühstück, die der Generator live sucht: in Lima in Miraflores oder San Isidro, im Heiligen Tal in Urubamba oder Ollantaytambo, eine Nacht in Aguas Calientes, in Cusco in der Altstadt und in Puno nahe am See oder im Zentrum.

Lima

Miraflores und San Isidro liegen am Pazifik, und PromPerú hebt dort gehobene Hotels am Meer hervor; Barranco ist die Wahl für alle, die lieber zwischen Galerien und Cafés wohnen. Vom Flughafen fährt man rund 50 min.

Heiliges Tal

Urubamba ist der grösste Ort des Tals, liegt rund 1 h von Cusco entfernt und gilt als guter Standort, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Ollantaytambo ist kleiner, hat aber den Bahnhof für die Züge nach Aguas Calientes vor der Tür. Beide Orte liegen tiefer als Cusco und eignen sich deshalb für die ersten Hochlandnächte.

Aguas Calientes

Der Ort auf 2’040 m ist nur per Zug oder zu Fuss erreichbar. Hier zählt die Lage: Wer nahe an der Bushaltestelle wohnt, erreicht die frühen Einlassfenster ohne Hast. Grosses Gepäck bleibt in der Aufbewahrung am Bahnhof Ollantaytambo.

Cusco

Für vier Nächte lohnt ein Hotel in Gehdistanz zur Plaza de Armas oder im Viertel San Blas. PromPerú empfiehlt bei anhaltenden Höhenbeschwerden zusätzlichen Sauerstoff; wer empfindlich ist, fragt bei der Buchung nach.

Puno

Am Titicacasee sind die Nächte sehr kalt, deshalb ist eine Heizung im Zimmer wichtiger als die Aussicht. Wer statt einer zweiten Hotelnacht bei einer Familie auf Amantaní oder Taquile übernachten will, wohnt dort laut PromPerú im Haus der Gastgeber und isst mit ihnen traditionelle Gerichte.

Quellen: PromPerú (peru.travel) · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · PeruRail · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · Wikipedia

Wie lässt sich die Reise kürzen, verlängern oder anpassen?

Kurz gesagt

Kürzer wird die Reise, wenn man eine Cusco-Nacht und die zweite Lima-Etappe streicht; dann dauert sie rund 13 Tage. Länger wird sie mit Arequipa und dem Colca-Canyon, mit dem Regenwald von Tambopata oder mit dem Inka-Trail statt des Zugs. Familien planen kürzere Fahrtage und mehr Zeit zur Gewöhnung an die Höhe ein.

Kürzer: 13 Tage

Mit drei Nächten in Cusco und dem Rückflug ab Juliaca über Lima ohne zweite Lima-Etappe bleiben alle Höhepunkte erhalten. Nicht kürzen sollte man das Heilige Tal: Die drei Nächte dort sind die Grundlage der ganzen Höhenplanung.

Länger: Arequipa und Colca-Canyon

Statt von Juliaca nach Lima zu fliegen, fährt man von Puno auf der Strasse nach Arequipa, deren Altstadt aus weissem Vulkangestein seit 2000 UNESCO-Welterbe ist. Von Arequipa sind es laut PromPerú 151 km oder rund 3 h nach Chivay im Colca-Tal und weitere 42 km bis zum Aussichtspunkt Cruz del Cóndor, wo man frühmorgens Andenkondore mit bis zu 3 m Spannweite sieht. Zurück nach Lima fliegt man in rund 1 h 15 min. Das ergibt vier bis fünf zusätzliche Tage.

Länger: Regenwald von Tambopata

Drei Nächte in einer Lodge in der Reserva Nacional Tambopata passen vor die zweite Lima-Etappe: Flug Lima–Puerto Maldonado rund 1 h 40 min, dann rund 2 h per Boot. Besuche sind nur mit zugelassenen Agenturen erlaubt. Für Gebiete unter 2’500 m wie Madre de Dios empfiehlt healthytravel.ch die Gelbfieberimpfung, mindestens zehn Tage vor der Ankunft.

Inka-Trail statt Zug

Wer zu Fuss nach Machu Picchu will, ersetzt die Zugfahrt durch den klassischen Inka-Trail mit vier Tagen und drei Nächten. Die Tickets kaufen Reiseagenturen für ihre Gäste, und im Februar ist der Weg jedes Jahr geschlossen.

Andere Jahreszeit

In der Regenzeit von November bis April bleibt die Route machbar, braucht aber Puffer: ein zusätzlicher Tag in Cusco fängt Verspätungen durch Erdrutsche oder Blockaden auf. Wer im Februar reist, kann die Candelaria in Puno erleben, bei der laut PromPerú über zwei Wochen mehr als 40’000 Tänzerinnen und Tänzer auftreten.

Mit Kindern

Die Höhe trifft Kinder genauso wie Erwachsene, deshalb gilt die gleiche Reihenfolge mit dem Heiligen Tal am Anfang. Statt 7 h im Bus nach Puno ist der Zug PeruRail Titicaca mit Speise- und Aussichtswagen bequemer, wenn der Wochentag passt. Minderjährige, die ohne oder nur mit einem Elternteil reisen, brauchen laut BMEIA eine Einverständniserklärung.

Quellen: UNESCO World Heritage Centre · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · PromPerú (peru.travel) · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin · Wikipedia · Ministerio de Cultura del Perú · PromPerú (peru.travel) · PeruRail · PeruRail · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Auswärtiges Amt · healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin

Was bucht TalkTravel, und was bezahlt man vor Ort?

Kurz gesagt

Der Generator stellt die Flüge ab deinem Abflughafen und zurück, die Inlandflüge Lima–Cusco und Juliaca–Lima, 14 Hotelnächte mit Frühstück und die Transfers zwischen den Etappen live zusammen. Machu Picchu mit Guide, der Zug nach Aguas Calientes und die Bootsfahrt zu den Uros sind feste Programmpunkte; den Preis zeigt erst das konkrete Angebot.

  • Flüge: ab deinem Abflughafen nach Lima und zurück sowie Lima–Cusco und Juliaca–Lima, Klasse Economy als Standard.
  • Hotels: 14 Nächte, Kategorie 4 Sterne mit Frühstück als Standard, änderbar.
  • Transfers: Flughafen Lima, Flughafen Cusco–Heiliges Tal, Ollantaytambo–Cusco, Cusco–Puno und Puno–Flughafen Juliaca.
  • Programm: Zug Ollantaytambo–Aguas Calientes und zurück, Bus zur Anlage, Machu-Picchu-Eintritt mit Guide, Bootstour zu den Uros und nach Taquile.

Das Machu-Picchu-Ticket ist persönlich: Es wird mit Name und Passnummer ausgestellt, gilt nur für Datum und Stunde der Buchung und lässt sich laut den Bedingungen des Kulturministeriums weder umbuchen noch zurückerstatten. Deshalb bucht man es, sobald Flüge und Züge feststehen, und dann ohne Verzögerung.

Vor Ort bezahlt man Mittag- und Abendessen, Trinkgelder, freiwillige Ausflüge wie den Vinicunca, Eintritte, die nicht im Angebot stehen, und allfällige Gepäckzuschläge im Zug. Auf den Inseln im Titicacasee und an den Märkten braucht man Bargeld; das BMEIA empfiehlt ausserhalb Limas zusätzlich US-Dollar in kleinen Scheinen.

Preise nennt diese Seite bewusst nicht. Der Preis ergibt sich aus Reisedatum, Abflughafen und Anzahl Reisender im konkreten Angebot (Stand September 2026).

Quellen: Ministerio de Cultura del Perú · Ministerio de Cultura del Perú · PeruRail · PeruRail · Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) · Ministerio de Cultura del Perú · FlightConnections

Klarheit vor der Reise

Häufige Fragen

Die wichtigsten Antworten zu dieser Reise.

Wie viele Tage braucht man für Machu Picchu, Cusco und den Titicacasee?

Mit 16 Reisetagen bleiben 14 Nächte im Land: drei im Heiligen Tal, eine in Aguas Calientes, vier in Cusco, zwei in Puno und je zwei in Lima. Unter zwölf Tagen wird es knapp, weil sich die Gewöhnung an die Höhe nicht abkürzen lässt und jeder Etappenwechsel Zeit kostet.

Warum übernachtet man vor dem Machu-Picchu-Besuch in Aguas Calientes?

Wer im Ort schläft, erreicht die ersten Einlassfenster ab 6 Uhr ohne Zugfahrt im Morgengrauen. Der früheste PeruRail-Zug ab Ollantaytambo fährt um 05:05 und kommt erst um 06:37 an. Die Nacht vor Ort macht den Besuchstag ruhiger und lässt Reserve für Verspätungen.

Welche Züge fahren von Ollantaytambo nach Aguas Calientes?

Ab Ollantaytambo fahren PeruRail und Inca Rail. PeruRail führt die Klassen Expedition, Vistadome und Vistadome Observatory; laut Fahrplan gibt es 15 Abfahrten zwischen 05:05 und 21:00 Uhr. Ab Poroy bei Cusco dauert die Fahrt mit PeruRail rund 3 h 30 min.

Wie viel Gepäck darf man im Zug nach Machu Picchu mitnehmen?

In Expedition und Vistadome ist ein Rucksack bis 8 kg und 100 cm Gesamtmass oder ein Handgepäck bis 12 kg und 115 cm inbegriffen. Mehr Gepäck lagert gratis an den Bahnhöfen Ollantaytambo und Machu Picchu. Wer es mitnehmen will, zahlt laut PeruRail 15 US-Dollar für ein Handgepäck bis 12 kg oder 25 US-Dollar für einen Koffer bis 23 kg (Stand September 2026).

Wie kommt man von Cusco nach Puno?

Auf der Strasse in rund 7 h mit Bus oder Transfer, oder mit dem Zug PeruRail Titicaca in 10 h 30 min. Der Zug fährt von Januar bis April mittwochs, freitags und sonntags, von Mai bis Dezember montags, donnerstags und samstags. Die Abfahrt in Cusco ist am Bahnhof Wanchaq.

Wie kommt man von Aguas Calientes hinauf zu Machu Picchu?

Der Bus braucht laut PeruRail rund 20 min, zu Fuss rechnet man für rund 6 km mit 1 h 30 min bis 2 h. Wer geht, plant die Zeit bis zum gebuchten Einlassfenster grosszügig, denn das Ticket gilt nur für diese Stunde.

Warum ist Machu Picchu mit Guide geplant?

Jedes Ticket gilt für einen bestimmten Rundweg und eine feste Einlassstunde. Ein Guide kennt die Routen, erklärt die Bauten und hält den Zeitplan ein, damit der Zug am Nachmittag erreicht wird. Wer auf den Waynapicchu will, braucht Circuito 3; dafür gibt es nur die Zeitfenster 7 und 10 Uhr mit je 200 Plätzen.

Ist die Busfahrt von Cusco nach Puno sicher?

Die Behörden nennen nächtliche Überfälle auf Überlandbusse, auch im Raum Puno, als Risiko. Deshalb ist die Fahrt auf dieser Reise bei Tageslicht geplant, mit Transfer oder Touristenbus. Das EDA rät zudem, Strassenblockaden nicht zu passieren; massgeblich sind die aktuellen Hinweise von EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA.

Kann man die Reise auch in der Regenzeit machen?

Ja. Die Rundwege von Machu Picchu sind ganzjährig geöffnet, 2026 ausserhalb der Hochsaison mit 4’500 Plätzen pro Tag. Von Dezember bis März können Starkregen laut Auswärtigem Amt Erdrutsche auslösen, deshalb lohnt ein Puffertag. Nur der Inka-Trail ist jeden Februar geschlossen.

Wann sollte man die Machu-Picchu-Tickets für diese Reise kaufen?

Sobald Reisedaten, Flüge und Züge feststehen, denn Datum und Name lassen sich nachträglich nicht ändern. Für 2026 begann der Verkauf am 17. November 2025. Knapp sind vor allem die Bergrouten und die frühen Zeitfenster in der Hochsaison. Bezahlt wird mit Visa oder Mastercard; American Express und Diners nimmt die Plattform nicht an.

Wie kalt wird es nachts in Puno?

In der Trockenzeit sehr kalt: Im Juni und Juli liegen die mittleren Tiefstwerte in Puno unter null, während es tagsüber sonnig und mild ist. Mütze, Handschuhe und eine warme Jacke gehören deshalb ins Gepäck, und ein Hotel mit Heizung macht die zwei Nächte deutlich angenehmer.

Quellen und Stand

Woher die Angaben stammen

Stand: 19. September 2026, redaktionell geprüft von TalkTravel Redaktion. Bei Einreise, Sicherheit und Gesundheit sind die verlinkten amtlichen Stellen massgeblich.

  1. Train schedules and frequencies, PeruRail, abgerufen 19. September 2026
  2. Luggage, PeruRail, abgerufen 19. September 2026
  3. Puno: How to get there, PeruRail, abgerufen 19. September 2026
  4. Machu Picchu: travel guide, PeruRail, abgerufen 19. September 2026
  5. PeruRail Titicaca, PeruRail, abgerufen 19. September 2026
  6. Trains to Machu Picchu, Inca Rail, abgerufen 19. September 2026
  7. Términos y Condiciones, Plataforma de Gestión de Visitas a Centros Culturales, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  8. Resolución Ministerial N.° 000284-2025-MC y anexo: Circuitos y rutas de la Llaqta de Machupicchu, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  9. Resolución Ministerial N.° 285-2025-MC: Aforo de la Llaqta de Machupicchu 2026, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  10. Anexo RM 285: Aforo dinámico del año 2026, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  11. Ministerio de Cultura inicia hoy el proceso de venta de boletos de ingreso a la Red de Caminos Inka y a la Llaqta de Machupicchu para 2026, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  12. Camino Inca hacia Machupicchu permanecerá cerrado durante febrero por labores de mantenimiento, Ministerio de Cultura del Perú, abgerufen 19. September 2026
  13. City of Cuzco, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 19. September 2026
  14. Historical Centre of the City of Arequipa, UNESCO World Heritage Centre, abgerufen 19. September 2026
  15. Gesundheitsrisiken: Höhenkrankheit, healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin, abgerufen 19. September 2026
  16. Peru: Reisemedizinische Empfehlungen, healthytravel.ch, Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin, abgerufen 19. September 2026
  17. High-Altitude Travel and Altitude Illness (CDC Yellow Book), Centers for Disease Control and Prevention (CDC), abgerufen 19. September 2026
  18. Peru: Reise- und Sicherheitshinweise, Auswärtiges Amt, abgerufen 19. September 2026
  19. Reisehinweise für Peru, Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, abgerufen 19. September 2026
  20. Reiseinformation Peru, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA), abgerufen 19. September 2026
  21. Useful information: Climate, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  22. Lima, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  23. Historic Center of Lima, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  24. Cusco, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  25. Sacred Valley, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  26. Maras and Moray, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  27. Machupicchu, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  28. Raqchi, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  29. Lake Titicaca, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  30. Puno, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  31. Inti Raymi, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  32. Virgin of Candelaria Festival, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  33. Arequipa, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  34. Colca Canyon, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  35. Tambopata National Reserve, PromPerú (peru.travel), abgerufen 19. September 2026
  36. Ollantaytambo, Wikipedia, abgerufen 19. September 2026
  37. Urubamba, Peru, Wikipedia, abgerufen 19. September 2026
  38. Aguas Calientes, Peru, Wikipedia, abgerufen 19. September 2026
  39. Lake Titicaca, Wikipedia, abgerufen 19. September 2026
  40. Direct flights from Lima (LIM), FlightConnections, abgerufen 19. September 2026
  41. Time in Peru, Wikipedia, abgerufen 19. September 2026

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