Was bietet Dalmatien und wie viel Zeit braucht die Region?
Dalmatien umfasst die vier kroatischen Küstenbezirke Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien und Dubrovnik-Neretva auf 12’190 km² mit 803’930 Einwohnern (Zensus 2021). Diese Seite behandelt den mittleren Teil um Split mit Trogir, Šibenik, den Inseln Brač, Hvar und Vis sowie den Nationalparks Krka und Kornati.
Split ist mit 160’577 Einwohnern die grösste Stadt der Region und zugleich Hafen, Flughafenstadt und Ausgangspunkt der meisten Fähren. Wer eine Woche hat, wählt in der Regel einen Standort in Split oder Trogir und macht Tagesausflüge; mit zwei Wochen lässt sich eine Insel als zweite Station anschliessen.
Der Süden mit Dubrovnik hat eine eigene Seite. Einreise, Währung, Notrufnummern und Steckdosen stehen auf der Landesseite Kroatien; hier geht es um Orte, Fähren, Reisezeit und Praxis zwischen Šibenik und der Makarska-Riviera.
Wie ist Dalmatien geprägt?
Der Name geht auf die illyrischen Dalmater zurück; Dalmatien war ab 10 n. Chr. römische Provinz, stand zwischen 1420 und 1797 unter venezianischer Herrschaft und gehörte danach zu Österreich, ab 1918 zu Jugoslawien und seit 1991 zu Kroatien. Die Geschichte prägt Städte, Küche und Sprachmischung bis heute.
Die Küste liegt am Fuss des Dinarischen Gebirges: Die Wikipedia nennt 79 Inseln und rund 500 Inselchen, die parallel zum Festland verlaufen. Hinter Makarska steigt der Biokovo auf 1’762 m, sodass Meer und Hochgebirge innerhalb weniger Kilometer aufeinandertreffen.
Salona bei Split war Hauptstadt der römischen Provinz und Geburtsort Kaiser Diokletians. Als Salona im 7. Jahrhundert von Awaren und Slawen weitgehend zerstört wurde, siedelten Flüchtlinge auch im Diokletianpalast, der zum Kern des heutigen Split wurde. Die venezianische Epoche hinterliess Loggien, Festungen und Hafenstädte wie Trogir und Hvar.
Das Klima ist laut Auswärtigem Amt an der Küste mediterran. Hvar kommt nach der Wikipedia auf rund 2’800 Sonnenstunden im Jahr, mehr als das nahe Dubrovnik.
Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Auswärtiges Amt
Welche Orte gehören zu Dalmatien?
Split mit dem Diokletianpalast ist Hafen und Drehscheibe, Trogir und Šibenik sind UNESCO-geprägte Küstenstädte, dazu kommen Omiš an der Cetina, die Makarska-Riviera und die Inseln Brač, Hvar und Vis. Alle Orte liegen höchstens zwei Fährstunden von Split entfernt, Vis ist mit 140 Minuten das fernste Ziel dieser Seite.
Split
Der Diokletianpalast ist ein Rechteck von rund 215 × 180 m mit vier Toren: Goldenes Tor im Norden, Silbernes im Osten, Eisernes im Westen und Bronzenes im Süden. Er ist kein Museum, sondern bewohnter Stadtteil mit Läden, Cafés und Restaurants. Die Kathedrale des heiligen Domnius nutzt das Mausoleum des Kaisers und gilt laut dem Tourismusverband als ältestes Gebäude unter den europäischen Kathedralen.
Die Riva ist die Hafenpromenade vor dem Palast. Von ihr führen Stufen auf den Marjan, den Waldpark der Halbinsel; der Wachturm am Sattel (Sedlo) liegt auf 148 m und ist laut Tourismusverband frei zugänglich. Der Palastkeller im Süden zählt zu den am besten erhaltenen antiken Anlagen seiner Art.
Trogir
Trogir liegt auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo, 27 km westlich von Split und nur 6 km vom Flughafen. Griechen aus Vis gründeten die Stadt im 3. Jahrhundert v. Chr. als Tragurion; die Altstadt ist seit 1997 UNESCO-Welterbe. Das Portal des Meisters Radovan an der Kathedrale gilt als bedeutendstes Werk des romanisch-gotischen Stils in Kroatien.
Šibenik
Šibenik liegt an der Mündung der Krka und hat 31’115 Einwohner (2021). Die Kathedrale wurde zwischen 1431 und 1536 vollständig aus Stein gebaut, ohne Mörtel und Holz, unter anderem durch Juraj Dalmatinac. Vier Festungen überblicken die Stadt; St. Nikolaus gehört seit 2017 zum Welterbe der venezianischen Verteidigungsanlagen.
Salona, Klis und Omiš
Die Ruinen von Salona liegen vor den Toren Splits; die Festung Klis thront auf 360 m, 11 km vom Meer, und wurde 1537 nach langer Belagerung von den Osmanen eingenommen. Omiš, rund 25 km südöstlich von Split, liegt dort, wo die Cetina in einer Schlucht das Meer erreicht; im Mittelalter waren die Korsaren von Omiš gefürchtet, heute stehen Rafting und das Klapa-Festival im Vordergrund.
Makarska-Riviera und Biokovo
Die Riviera zieht sich rund 60 km am Fuss des Biokovo entlang, mit langen Kieselstränden und Orten wie Makarska, Brela, Baška Voda, Tučepi und Podgora. Der Naturpark Biokovo umfasst 196 km²; sein höchster Gipfel Sveti Jure misst 1’762 m. Fähre 638 verbindet Makarska in 60 Minuten mit Sumartin auf Brač.
Brač
Mit 396 km² ist Brač die grösste Insel Dalmatiens und die dritte der Adria; die Vidova Gora (780 m) ist der höchste Punkt aller Adriainseln. Supetar ist mit gut 3’300 Einwohnern der grösste Ort, Bol der Ausgangspunkt für den Strand Zlatni Rat, eine Kieselzunge von rund 2 km westlich des Hafens, deren Spitze sich bei starkem Wind binnen Stunden verschiebt.
Hvar
Hvar ist etwa 68 km lang, hat 297 km² und 10’678 Einwohner; die Stadt Hvar zählt 3’979, Stari Grad 2’772. Griechen aus Paros gründeten 384 v. Chr. in Stari Grad die Kolonie Pharos und teilten die Ebene in Parzellen von je rund 16 ha; die Stari-Grad-Ebene ist seit 2008 Welterbe und wird bis heute mit Reben und Oliven bewirtschaftet. Typisch sind ausserdem Lavendelfelder und Rotwein aus der Sorte Plavac Mali.
Vis und Biševo
Vis ist mit 90 km² und 3’313 Einwohnern die abgelegenste der grossen Inseln. Das Militär nutzte sie bis 1989 als Marinebasis; die Bucht Stiniva und die Blaue Grotte auf Biševo sind die bekanntesten Ziele. Seit 2019 gehört das Archipel zu den UNESCO-Geoparks. Die Stadt Vis wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. als Issa gegründet.
Kornati
Das Archipel liegt westlich von Šibenik, ist 35 km lang und gilt als dichtester Archipel des Mittelmeers; der Nationalpark besteht seit 1980. Die Wikipedia nennt für die Zahl der Inseln unterschiedliche Werte (89 und 109), je nachdem, ob nur die Parkfläche oder die Gesamtgruppe gezählt wird. Dauerhaft bewohnt ist keine Insel; die Parkverwaltung sitzt in Murter.
Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Tourist Board of Split · Tourist Board of Split · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Jadrolinija · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Jadrolinija
Wann ist die beste Reisezeit für Dalmatien?
Die Hochsaison dauert von Juni bis September: Der Flughafen Split zählte 2025 im Juli 786’945 und im August 761’334 Fluggäste, im Januar nur 35’479. Im April, Mai und Oktober ist es deutlich leerer; im Winter fällt die Katamaranlinie 659 aus und Teile des Krka-Parks sind geschlossen.
| Monat | Fluggäste | Hinweis |
|---|---|---|
| Januar | 35’479 | Winter |
| April | 213’881 | Saisonbeginn |
| Juni | 581’583 | Hochsaison beginnt |
| Juli | 786’945 | Höchstwert des Jahres |
| August | 761’334 | Hochsaison |
| September | 561’394 | noch voll |
| Oktober | 334’079 | Saisonende |
| Dezember | 51’963 | Winter |
Klima in Split: mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte und Monatsniederschlag
| Split | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchstwert °C | 12 | 13 | 16 | 20 | 24 | 30 | 33 | 32 | 27 | 22 | 17 | 13 |
| Tiefstwert °C | 7 | 8 | 10 | 13 | 17 | 22 | 24 | 25 | 20 | 16 | 13 | 9 |
| Niederschlag mm | 91 | 89 | 78 | 65 | 57 | 51 | 29 | 41 | 90 | 88 | 126 | 116 |
Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station SPLIT/MARJAN (1 km, 128 m), auf 3 m umgerechnet. Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.
Der Juli hat rund 22-mal so viele Fluggäste wie der Januar. Der Tourismusverband des Bezirks beschreibt die Saison als Zeit von April bis November. Das Auswärtige Amt weist auf ausgedehnte Hitzeperioden im Sommer hin, die vor allem Kinder, ältere Menschen und chronisch Kranke belasten, sowie auf Busch- und Waldbrände mit möglichen Einschränkungen der Infrastruktur.
Zwei Winde prägen das Meer: der Maestral weht an Sommernachmittagen verlässlich aus Westen (Zlatni Rat ist deshalb ein Windsurf-Ziel), der Jugo bringt Südwind und Wellengang. Bei starkem Wind verändert sich die Form von Zlatni Rat vor allem von Herbst bis Frühling.
| Zeitraum | Was gilt |
|---|---|
| April bis Mai | Fähren und Parks öffnen, ruhigere Orte; Krka-Parkzeiten werden länger |
| Juni bis September | Schnellboot 659 Split–Bol–Hvar–Vis fährt täglich, Krka bis 20:00 Uhr im Juli und August, höchste Preise und volle Strände |
| November bis März | Wenige Flüge, Manojlovac-Wasserfälle und Burnum im Krka-Park geschlossen, Katamaran 659 fährt nicht |
| Erster Sonntag im August | Sinjska alka in Sinj, jährlich |
| Letzter Samstag im Juli | Fischernacht auf Vis, jährlich |
Quellen: Zračna luka Split · Tourist Board Split-Dalmatia County · Auswärtiges Amt · Wikipedia · Jadrolinija · NP Krka · Wikipedia · NOAA NCEI
Was gilt für die Einreise nach Dalmatien?
Kroatien gehört zum Schengenraum; für die Einreise genügt ein gültiger Pass oder Personalausweis, auch für Kinder, deren Geburtsurkunde oder Führerschein nicht ausreicht. Regional abweichend ist nur die Strecke durch Bosnien und Herzegowina bei Neum, die seit 2022 über die Pelješac-Brücke umfahren werden kann.
Die allgemeinen Regeln für Schweizer, Deutsche und Österreicher, Zoll und Aufenthaltsdauer stehen auf der Landesseite Kroatien. Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln; massgeblich sind Botschaft und Einwanderungsbehörde Kroatiens sowie bei Schweizern das EDA, bei Deutschen das Auswärtige Amt und bei Österreichern das BMEIA.
Die Brücke über den Neretva-Kanal ist 2’404 m lang, am 26. Juli 2022 eröffnet worden und mautfrei. Davor mussten Reisende zwischen Split und Dubrovnik zweimal durch das 20 km lange Küstenstück von Bosnien und Herzegowina fahren. Das Auswärtige Amt rechnet an den Grenzen zu Bosnien und Herzegowina mit langen Wartezeiten, vor allem an Wochenenden und in der Hauptreisezeit. Minderjährige ohne Eltern brauchen laut BMEIA eine schriftliche Einwilligung.
Quellen: Auswärtiges Amt · BMEIA · EDA · Wikipedia · Wikipedia
Welche Gesundheitsvorsorge braucht man in Dalmatien?
Für die Einreise ist keine Impfung vorgeschrieben. Die CDC empfiehlt Hepatitis A für ungeimpfte Reisende, Hepatitis B unter 60 Jahren und FSME bei ausgedehntem Aufenthalt im Freien mit Zeckenkontakt; HealthyTravel empfiehlt FSME-Impfung für Aufenthalte in betroffenen Gebieten. Impfstatus und Auslandversicherung sind vorher ärztlich abzuklären.
Die CDC nennt ausserdem Leptospirose (Kontakt mit verschmutztem Wasser und Boden vermeiden) sowie Krim-Kongo-Fieber und Leishmaniose, die durch Zecken und Sandmücken übertragen werden. Für Wanderungen gilt: geschlossene Schuhe, Repellent, danach den Körper nach Zecken absuchen (HealthyTravel).
Das BMEIA weist darauf hin, dass öffentliche Spitäler ausserhalb grosser Städte nicht österreichischem Standard entsprechen müssen, und empfiehlt eine Reiseversicherung, die den medizinischen Transport einschliesst.
Quellen: CDC · HealthyTravel (Schweizer Expertenkomitee für Reisemedizin) · BMEIA · Auswärtiges Amt
Wie sicher ist Dalmatien für Reisende?
Strassenkriminalität ist nach dem Auswärtigen Amt sehr gering, Gewaltdelikte sind selten; Taschendiebstahl, Autoaufbrüche und Diebstähle am Strand kommen in Tourismusgebieten vor. Strukturelle Risiken sind Waldbrände im Sommer, Hitze und ein seismisch aktives Gebiet. Für die aktuelle Lage gelten EDA, Auswärtiges Amt und BMEIA.
Zu den Minen sagt das Auswärtige Amt: Nationalparks sind nicht betroffen, an der Küste und auf den Inseln besteht in der Regel keine Gefahr. Als betroffen aus der Kriegszeit nennt es unter anderem Gebiete südlich und östlich von Drniš im Hinterland; dort Strassen und Wege nicht verlassen.
In Bars und Nachtklubs werden laut Auswärtigem Amt vereinzelt stark überhöhte Preise verlangt; Preise vorher prüfen. Taxipreise sind nicht gesetzlich begrenzt; vorher fragen. Auf dem Biokovo starben nach der Wikipedia zwischen 1976 und 2007 24 Wanderer; Touren dort gehören in die Hände Erfahrener und sind nur bei stabilem Wetter sinnvoll.
Quellen: Auswärtiges Amt · BMEIA · EDA · Wikipedia
Wie kommt man nach Dalmatien und zwischen den Orten?
Der wichtigste Ankunftsflughafen ist Split (SPU), 20 km vom Zentrum und 6 km von Trogir entfernt; weitere sind Zadar (ZAD) und Dubrovnik (DBV). Innerhalb der Region verbinden Fähren und Katamarane Split mit den Inseln, Brač erreicht man in 50 Minuten, Hvar in 120 Minuten, Vis in 140 Minuten.
Flughäfen
Split Airport (SPU) fertigte 2025 3’881’186 Fluggäste ab und ist nach Zagreb der zweitgrösste Flughafen des Landes. Die Wikipedia nennt Croatia Airlines, easyJet, Wizz Air und Volotea sowie Verbindungen unter anderem nach Frankfurt, London, Madrid und Paris.
Zadar (ZAD) liegt 8 km vom Zentrum, hatte 2025 rund 1.6 Mio. Fluggäste und ist Ryanair-Basis. Dubrovnik (DBV) liegt 15.5 km vom Zentrum und zählte 2025 3’090’245 Fluggäste. Der Betreiber warnt vor dichtem Sommerverkehr zum Flughafen Split und empfiehlt, anderthalb Stunden früher loszufahren.
Vom Flughafen Split in die Stadt
Ein Shuttlebus fährt ganztägig zwischen Flughafen und Hauptbusbahnhof Split, öffentliche Busse bedienen Split und Trogir (Linien 37 und 2 laut Wikipedia; Tickets in der App Promet Split oder im Bus). Am Terminal stehen Taxis.
Fähren und Katamarane ab Split
| Linie | Strecke | Dauer | Hinweis |
|---|---|---|---|
| 631 | Split – Supetar (Brač) | 50 min | Ticket gilt für jede Abfahrt am Tag |
| 635 | Split – Stari Grad (Hvar) | 120 min | ganzjährig; Ticket ist zugleich Platzreservierung |
| 602 | Split – Vis | 140 min | ganzjährig |
| 604 | Split – Vela Luka (Korčula) | rund 3 h | weiter nach Ubli (Lastovo) 1 h 30 min |
| 636 | Split – Rogač (Šolta) | 60 min | ganzjährig |
| 638 | Makarska – Sumartin (Brač) | 60 min | ganzjährig |
| 641 | Split – Hvar (Katamaran) | — | Schnellschiff direkt nach Hvar-Stadt |
| 659 | Split – Bol – Hvar – Vis (Katamaran) | — | täglich Juni bis September |
Neben Jadrolinija fährt Krilo (Kapetan Luka) mit Katamaranen; die Startseite nennt Ab-Preise je Ziel, etwa ab 8.50 Euro für Hvar und Vis und ab 20 Euro für Korčula und Dubrovnik (Stand Oktober 2026). Fahrpläne ändern sich, die Betreiber bieten Online-Tickets an. Eine internationale Fähre verbindet Split ausserdem mit Ancona in Italien (Linie 53).
Auf der Strasse
Die Autobahn wird streckenabhängig mit Maut belegt, zahlbar in Euro bar oder mit Karte; die Promillegrenze liegt bei 0.5 und für Fahrer unter 25 Jahren bei 0.0. Ab dem letzten Sonntag im Oktober gilt bis zum letzten Sonntag im März auch tagsüber Abblendlicht. Wer von Split nach Dubrovnik fährt, kann die mautfreie Pelješac-Brücke nutzen.
Quellen: Zračna luka Split · Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Zračna luka Split · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Jadrolinija · Krilo · Auswärtiges Amt · Wikipedia
Welches Geld braucht man in Dalmatien und wie bezahlt man?
Landeswährung ist der Euro; Kreditkarten werden laut Auswärtigem Amt in den meisten Hotels, Restaurants, Tankstellen und Geschäften akzeptiert, Bargeld gibt es an den meisten Automaten. Kosten für Fähren, Parkeintritte und Mautgebühr fallen separat an und werden direkt in Euro bezahlt.
Allgemeines zu Euro, Trinkgeld und Bargeld steht auf der Landesseite Kroatien. Auf kleinen Inseln und bei Tagesausflügen lohnt sich etwas Bargeld. Jadrolinija-Tickets sind ein Platz auf der Fähre; Krilo verkauft online oder an Verkaufsstellen. Krka und Kornati verkaufen Eintritte online über eigene Shops; die aktuellen Preislisten stehen auf den Seiten der Parks, deshalb nennt diese Seite keine Eintrittspreise.
In Split drohen für unangemessenes Verhalten Bussgelder: Alkoholkonsum in der Zone innerhalb der barocken Mauern, Essen und Trinken mit Verschmutzungsgefahr, Sitzen und Klettern auf Denkmälern und Baden in Brunnen kosten laut der Stadtordnung 300 Euro, Schlafen im öffentlichen Raum 150 Euro (Stand Oktober 2026).
Quellen: Auswärtiges Amt · Krilo · NP Krka · NP Kornati · Tourist Board of Split
Wo übernachtet man in Dalmatien am besten?
Split eignet sich als Basis für Fährausflüge und Flughafennähe, Trogir für Ruhe und Flughafen auf 6 km, Hvar und Brač für Strandaufenthalte. Der Tourismusverband des Bezirks führt Hotels, Campingplätze, Agenturen und Charter; Camping ausserhalb von Campingplätzen ist laut BMEIA verboten.
In Trogir gibt es nach der Wikipedia über 20’000 Betten. In Split liegt vieles innerhalb der Palastmauern und am Rand der Altstadt; Lärmschutzregeln der Stadtordnung beschränken Bauarbeiten zwischen 14:00 und 17:00 Uhr und von 22:00 bis 07:00 Uhr. Der Krka-Park betreibt ein Hostel (Titius) und einen ganzjährig geöffneten Eko-Campus.
Quellen: Tourist Board Split-Dalmatia County · BMEIA · Wikipedia · Tourist Board of Split · NP Krka · Auswärtiges Amt
Was isst und trinkt man in Dalmatien?
Die dalmatinische Küche ist mediterran mit Olivenöl und Kräutern: typisch sind Pašticada (Rindfleisch mit Pflaumen), schwarzes Risotto, der Fischeintopf Brudet, Tintenfisch und Oktopus sowie Pršut, luftgetrockneter Schinken. Rotwein liefert vor allem die Sorte Plavac Mali von Pelješac, Hvar, Brač und Vis.
Die Küstenküche ist laut Wikipedia italienisch beeinflusst. Auf Pag gibt es den geschützten Schafskäse Paški sir; insgesamt zählt Kroatien 46 EU-geschützte Lebensmittel.
Plavac Mali ist eine Kreuzung aus Crljenak Kaštelanski (Zinfandel) und Dobričić, der Alkoholgehalt liegt meist bei 13 % bis 17 %; die bekanntesten Lagen heissen Dingač und Postup. Auf Vis gehört die Viška pogača, ein gefülltes Brot, zur lokalen Spezialität.
Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Jadrolinija · Auswärtiges Amt
Welche Traditionen prägen Dalmatien?
Dalmatien bewahrt zwei UNESCO-Traditionen: den mehrstimmigen Klapa-Gesang ohne Begleitung (seit 2012) und das Reiterspiel Sinjska alka (seit 2010). Dazu kommen Welterbestätten: Split, Trogir, die Kathedrale von Šibenik, die Stari-Grad-Ebene und die Festung St. Nikolaus als Teil der venezianischen Verteidigungswerke.
Klapa bedeutet «Gruppe von Freunden» und besingt Liebe, Wein, Heimat und Meer; das Festival der dalmatinischen Klapas in Omiš findet im Sommer statt. Sinjska alka wird jährlich am ersten Sonntag im August in Sinj ausgetragen und erinnert an die Verteidigung der Stadt gegen die Osmanen im Jahr 1715. Teilnehmen dürfen nur Männer aus der Cetinska krajina.
Hvar besitzt laut Jadrolinija das älteste öffentliche Theater Europas. Auf Vis feiert man am letzten Samstag im Juli die Fischernacht (Ribarska noć). Amtssprache ist Kroatisch; Details dazu auf der Landesseite Kroatien.
Quellen: Wikipedia · Wikipedia · Wikipedia · Jadrolinija · Wikipedia
Was kann man in Dalmatien erleben?
Zu den Höhepunkten zählen der Nationalpark Krka mit dem Skradinski Buk, Bootstouren durch den Kornati-Archipel, Rafting auf der Cetina bei Omiš, die Blaue Grotte auf Biševo und der Strand Zlatni Rat auf Brač. Krka ist von Split aus als Tagesausflug machbar, Kornati braucht ein Boot.
Krka
Der Park umfasst 109 km², sieben Wasserfälle und zehn Eingänge, Wanderwege von 47 km Länge und Radrouten von 388 km. Der Skradinski Buk besteht aus 17 Stufen und ist laut Wikipedia Europas grösstes Travertin-Kaskadensystem. Auf der Insel Visovac liegt ein 1445 gegründetes Franziskanerkloster; Hunde sind dort verboten, Drohnen im ganzen Park.
Die Öffnungszeiten richten sich nach der Jahreszeit: Skradinski Buk und Roški slap sind im Januar und Februar von 09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, im Juli und August bis 20:00 Uhr; Manojlovac und Burnum sind von November bis März geschlossen. Am 25. und 26. Dezember ist der Park zu. Baden ist nur an gekennzeichneten Stellen erlaubt.
Meer und Inseln
Von Split erreicht man Vis und Biševo, mit Zwischenstopp in Bol oder Hvar auf der Katamaranlinie 659. Auf Vis nennt Jadrolinija die Buchten Stiniva, Zaglav und Stončica. Brač bietet Windsurfen am Zlatni Rat, Hvar die Stari-Grad-Ebene mit ihren Trockenmauern.
Kornati-Eintritte verkauft der Park online und über Kommissionsverkäufer. Bei Omiš führt die Cetina-Schlucht ins Hinterland, dort ist Rafting möglich. In Split lohnt der Aufstieg auf den Marjan.
Quellen: NP Krka · NP Krka · NP Krka · Wikipedia · Jadrolinija · Jadrolinija · Wikipedia · Wikipedia · NP Kornati · Wikipedia · Wikipedia · Tourist Board of Split
Wie reist man in Dalmatien verträglicher?
Die Fluggastzahlen in Split zeigen, wie ungleich sich der Tourismus verteilt: Der Juli ist rund 22-mal stärker als der Januar. Reisen im Mai, Juni oder im September bis Oktober entlastet Orte und Fähren. Schutzregeln in Parks und Städten verhindern Schäden an Wasserfällen, Böden und Denkmälern.
Im Krka-Nationalpark sind Kampieren, offenes Feuer ausserhalb markierter Stellen, Pflanzenpflücken und das Beschädigen der Travertinformationen verboten. Im Kornati-Archipel gibt es keine Dauersiedlung.
Das Sammeln fossiler Fundstücke, archäologischer Gegenstände und geschützter Muscheln wie der Grossen Steckmuschel ist verboten. Drohnen unterliegen der Kontrolle der Croatian Civil Aviation Agency.
Quellen: Zračna luka Split · NP Krka · Wikipedia · Auswärtiges Amt · Tourist Board of Split
Womit lässt sich Dalmatien kombinieren?
Dalmatien verbindet sich über die Pelješac-Brücke mit Dubrovnik im Süden, über Katamaranlinien mit Korčula, Mljet und Dubrovnik, über Zagreb mit dem Landesinnern und über Ancona mit Italien. Als Zusatz bieten sich Istrien und die Plitvicer Seen an.
Die Linie 604 führt in rund drei Stunden nach Vela Luka auf Korčula, weitere 1 h 30 min bis Lastovo. Krilo verbindet Split mit Korčula, Dubrovnik und Mljet; Dubrovnik ist damit auch ohne Auto erreichbar. Die Plitvicer Seen und Istrien liegen in anderen Landesteilen.
Quellen: Jadrolinija · Krilo · Wikipedia
Für wen eignet sich Dalmatien, für wen weniger?
Dalmatien passt zu Reisenden, die Meer, römische Geschichte und Inselhüpfen verbinden wollen, für Familien mit Kiesstränden und für Wanderer im Hinterland. Weniger geeignet ist es für Menschen, die im Hochsommer Ruhe suchen, Hitze schlecht vertragen oder Strände ohne Kies bevorzugen.
- Geeignet: Städtereisende, Inselhüpfer, Familien, Paddler und Rafter, Weinreisende.
- Mit Einschränkung: Hochsommer mit Hitze und Fährandrang, Reisende mit Gehbehinderung (Treppen und Kopfsteinpflaster in Altstädten).
- Weniger geeignet: Wer Sandstrände sucht (die meisten Strände bestehen aus Kies) oder weitgehend auf Fähren verzichten will.
Quellen: Wikipedia