Was bietet Bangkok und wie viel Zeit braucht die Stadt?
Bangkok ist die Hauptstadt von Thailand, seit 1782 Sitz des Königshauses, mit rund 9.1 Millionen Einwohnern in der Stadt und rund 17.4 Millionen in der Metropolregion. Der historische Kern um den Grand Palace, Wat Pho und Wat Arun lässt sich in einem Tag erschliessen; für Märkte, Chinatown, Museen und einen Ausflug sind drei bis vier Tage ein sinnvoller Rahmen.
Bangkok liegt im Delta des Chao Phraya und ist für fast alle Reisen nach Thailand der Ankunftsort. Die Stadt besteht aus mehreren Gesichtern: der Rattanakosin-Insel mit Palast und Tempeln, dem Handelsviertel Chinatown, den Hochhaus- und Einkaufsvierteln um Siam, Sukhumvit und Silom und dem westlichen Flussufer Thonburi.
Wer nur zwischen zwei Flügen Zeit hat, sieht bei einem Aufenthalt von 24 bis 36 Stunden Palast, Wat Pho und eine Bootsfahrt auf dem Fluss. Mit drei bis vier Tagen kommen Chinatown, ein Markt, ein Museum wie das Jim Thompson House und ein Tagesausflug nach Ayutthaya dazu. Ein Aufenthalt von einer Woche und mehr lohnt sich vor allem für Reisende, die Küche, Märkte und Seitenkanäle in Ruhe erkunden wollen.
Die Stadt ist gross, heiss und im Verkehr oft zäh. Wer die Wege mit Hochbahn, U-Bahn und Flussbooten plant, spart viel Zeit; die Abschnitte unten zeigen, welche Verbindung wohin passt.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Wie ist Bangkok geprägt?
Bangkok wurde am 21. April 1782 von König Rama I. zur Hauptstadt gemacht und trägt seither die Monarchie, den Buddhismus und den Handel in sich. Heute stehen 581 Gebäude über 90 m neben Tempeln und Kanälen; die Stadt wirkt daher zugleich traditionell und hochmodern.
Rama I. verlegte die Hauptstadt 1782 vom westlichen Ufer auf das östliche; zuvor war Thonburi von 1767 bis 1782 Sitz des Königreichs. Die Stadt verwaltet sich über 50 Bezirke (Khet), 35 östlich und 15 westlich des Flusses. Bis ins späte 19. Jahrhundert waren Kanäle (Khlong) die wichtigsten Verkehrswege, was Bangkok den Beinamen «Venedig des Ostens» eintrug; viele Kanäle sind inzwischen zugeschüttet.
Das Gesicht der Stadt prägen heute Gegensätze: Der Palast und die königlichen Tempel auf der Rattanakosin-Insel, die Goldläden und Garküchen von Chinatown, die Einkaufszentren in Siam und die Hochhäuser an Silom und Sathon. Die Fläche der Stadt umfasst 1’568.7 km², das bebaute Stadtgebiet rund 700 km²; die Grünfläche je Einwohner ist nach Angaben der Quelle gering.
Der Boden ist weich: Bangkok liegt im Mittel nur rund 1.5 m über dem Meer, und durch Grundwasserentnahme sinken Teile der Stadt ab. Das erklärt sowohl die Überschwemmungsanfälligkeit in der Regenzeit als auch die Bedeutung von Kanälen und Pumpwerken.
Quellen: Wikipedia (en)
Welche Viertel und Orte gehören zu Bangkok?
Bangkok gliedert sich in die historische Rattanakosin-Insel mit Grand Palace, Wat Pho und Wat Arun, Chinatown um die 1’532 m lange Yaowarat Road, die Einkaufs- und Hochhausviertel Siam, Sukhumvit und Silom sowie den Markt Chatuchak im Norden. Die Viertel liegen weit auseinander und werden am besten über Hochbahn, U-Bahn und Boote verknüpft.
Rattanakosin-Insel: Grand Palace, Wat Phra Kaew, Wat Pho
Der Grand Palace entstand ab dem 6. Mai 1782 auf Befehl von Rama I., umfasst rund 218’400 m² und ist ein Gelände mit vier Mauern. In seinem Hof steht Wat Phra Kaew, der Tempel des Smaragd-Buddha, 1783 gebaut und als königliche Kapelle noch heute das geistliche Zentrum. Der Palast zieht nach Angaben der Quelle über acht Millionen Besucher im Jahr an und dient weiterhin für Zeremonien.
Wat Pho liegt gleich südlich davon. Der liegende Buddha ist 15 m hoch und 46 m lang, 1832 unter Rama III. gebaut, mit einem Backsteinkern, der mit Stuck geformt und vergoldet wurde. Die Anlage besitzt über tausend Buddha-Bilder, die grösste Sammlung des Landes, und ist Heimat der ersten staatlich anerkannten Schule für thailändische Medizin und Massage (seit 1955), an der nach Quellenangabe über 200’000 Therapeuten ausgebildet wurden.
Thonburi: Wat Arun
Wat Arun steht am Westufer in Thonburi. Der zentrale Prang ist mit Porzellan und Muscheln aus chinesischem Schiffsballast besetzt; die Quellen nennen Höhen zwischen 66.8 und 86 m. Der Bau des Hauptturms begann unter Rama II. und wurde 1851 vollendet; zwischen 2013 und 2017 wurde die Anlage grösser restauriert. Eine Fähre führt vom Tha Tien-Pier über den Fluss; der Eintritt für Ausländer betrug laut Wikipedia 200 Baht (Stand März 2024).
Wat Saket, Wat Suthat und der Riesen-Schaukel-Platz
Der Golden Mount (Phu Khao Thong) von Wat Saket ist ein künstlicher Hügel mit goldener Chedi. Rama III. liess dort einen riesigen Chedi bauen, der im weichen Boden einstürzte; Rama IV. begann einen kleineren, den Rama V. vollendete. Im November findet ein Tempelfest zum Loy Krathong mit Kerzenprozession statt. Wat Suthat gegenüber der Riesen-Schaukel ist ein königlicher Tempel erster Klasse, begonnen 1807 und 1847/48 vollendet, mit einer rund 8 m hohen Bronzebuddha-Figur des 14. oder 15. Jahrhunderts aus Sukhothai.
Chinatown und Yaowarat
Die Yaowarat Road ist die 1’532 m lange Hauptachse von Chinatown, zwischen 1892 und 1900 unter Rama V. gebaut. Chinesische Händler siedelten hier schon vor über 200 Jahren, als sie dem Bau des Palasts weichen mussten. Das Viertel hat nach Angaben der Quelle die höchste Dichte an Goldläden der Welt und füllt sich abends mit Essständen. Die MRT-Station Wat Mangkon der Blauen Linie liegt direkt an der Strasse. Im nahen Wat Traimit steht der Goldene Buddha im Sukhothai-Stil: Er war unter Stuck versteckt, bis er 1955 beim Umsetzen fiel und die Hülle brach. Die Halle Phra Maha Mondop wurde am 14. Februar 2010 eröffnet.
Siam, Sukhumvit und Silom
Siam und Ratchaprasong sind die Einkaufsviertel. Am Ratchaprasong-Kreisel, nahe der BTS-Station Chit Lom, steht der Erawan-Schrein für Phra Phrom, die thailändische Form des Hindu-Gottes Brahma, 1956 nach einer Pannenserie beim Bau des Erawan-Hotels errichtet. Tanzgruppen treten dort im Auftrag von Gläubigen auf; seit März 2020 sind Räucherstäbchen und Kerzen dort wegen der Umwelt verboten. Das Jim Thompson House in der Soi Kasemsan 2 besteht aus sechs traditionellen Holzhäusern, 1958/59 für den amerikanischen Seidenhändler Jim Thompson gebaut; Thompson verschwand 1967 in Malaysia. Das Haus steht einen Block vom BTS-Stadion National Stadium entfernt und wird mit Führungen besichtigt.
Lumphini-Park, Dusit und Khao San
Der Lumphini-Park wurde 1925 von Rama VI. gestiftet, ist 57.6 ha gross und täglich von 4:30 bis 21:00 Uhr offen. Nach Angaben der Quelle leben rund 400 Bindenwarane im Park. Im Dusit-Bezirk steht Wat Benchamabophit, 1899 bis 1911 aus Carrara-Marmor gebaut; im Kreuzgang sind 52 Buddha-Figuren zu sehen, und morgens zwischen 6:00 und 7:30 Uhr stellen sich Mönche zur Almosengabe auf.
Die Khao San Road in Bang Lamphu ist 410 m lang, 1892 gebaut und heute ein Backpacker-Zentrum. Sie liegt rund 1 km nördlich des Grand Palace, hat keinen eigenen BTS-Anschluss; der Pier Phra Arthit ist der Wasserzugang.
Chatuchak Weekend Market
Der Markt auf der Kamphaeng Phet 2 Road zählt mehr als 15’000 Stände, über 11’500 Händler und 27 Abschnitte und zieht mehr als 200’000 Besucher pro Wochenende an. Er besteht seit 1942 und am heutigen Ort seit 1975. Zugang bieten zwei MRT-Stationen und Mo Chit der BTS.
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Wann ist die beste Reisezeit für Bangkok?
Bangkok hat drei Jahreszeiten: eine heisse Phase vor der Regenzeit, die Regenzeit von Mitte Mai bis Oktober mit dem Höhepunkt im September und die kühlere Trockenzeit von November bis Februar. Der Grand Palace-Besuch gilt laut einem Besucherportal von November bis Februar als angenehmste Zeit.
Klima in Bangkok: Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag
| Bangkok | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Höchstwert °C | 33 | 34 | 35 | 36 | 36 | 35 | 34 | 34 | 33 | 33 | 34 | 33 |
| Tiefstwert °C | 24 | 25 | 27 | 28 | 27 | 27 | 26 | 26 | 26 | 25 | 25 | 24 |
| Niederschlag mm | 16 | 14 | 47 | 75 | 164 | 165 | 169 | 181 | 278 | 203 | 39 | 10 |
Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte sowie Monatsniederschlag. Temperaturen: Mittel der täglichen Höchst- und Tiefstwerte 2010–2024 der Station BANGKOK METROPOLIS (8 km, 4 m). Niederschlag: NASA POWER, Monatsmittel 2001–2020.
Die Köppen-Klassifikation ordnet Bangkok dem tropischen Savannenklima zu. Die Trockenzeit (Nordostmonsun) reicht von November bis April, die Regenzeit (Südwestmonsun) von Mitte Mai bis Oktober; der September ist der niederschlagsreichste Monat. Der April ist im Mittel der heisseste Monat, der Dezember der kühlste. Auch in der kühlen Jahreszeit bleibt es tagsüber warm.
Für Besichtigungen im Freien spricht die Trockenzeit von November bis Februar, weil Hitze und Luftfeuchte dann am erträglichsten sind. In der Regenzeit fällt der Regen oft in kräftigen Schauern am Nachmittag; Strassen können dann schnell überflutet sein, und die Flusspegel steigen im Spätsommer und Herbst. Wer in dieser Zeit reist, plant Tempel und Märkte für den Vormittag und Museen oder Einkaufszentren für den Nachmittag.
Zwei Feste prägen das Jahr als Muster: Songkran, das traditionelle Neujahr, wird vom 13. bis 15. April gefeiert, und auf der Khao San Road und der Silom Road finden grosse Wasserfeste statt, mit gesperrten Strassen. Loy Krathong fällt auf den Vollmond des zwölften Mondmonats, meist im November; dann werden Schwimmkörbe (Krathong) auf dem Wasser ausgesetzt, und Wat Saket richtet ein Fest aus.
Quellen: Wikipedia (en) · Pickyourtrail · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Was gilt für die Einreise nach Bangkok?
Bangkok liegt in Thailand, die Einreise folgt den nationalen Regeln: Schweizer, Deutsche und Österreicher können für touristische Aufenthalte ohne Visum bis zu 30 Tage bleiben und müssen vorab die kostenlose digitale Einreisekarte (TDAC) ausfüllen. Für andere Staatsangehörigkeiten gelten eigene Regeln.
Die ausführlichen Regeln zu Visum, Einreisekarte und Reisepass stehen auf der Landesseite Thailand; sie ändern sich gelegentlich. Das Auswärtige Amt nennt als Voraussetzung die vorab online auszufüllende Einreisekarte und die 30-Tage-Regel, das BMEIA beschreibt zusätzlich, dass die Einreise über Landgrenzen auf zweimal pro Jahr beschränkt ist und dass wiederholte kurze Aus- und Wiedereinreisen zu einem Einreiseverbot führen können.
Massgeblich sind die aktuellen Angaben von EDA, Auswärtigem Amt, BMEIA und der thailändischen Einwanderungsbehörde. Für andere Staatsangehörigkeiten gilt die Visaliste des thailändischen Aussenministeriums.
Quellen: Auswärtiges Amt · BMEIA · EDA
Welche Gesundheitsrisiken gibt es in Bangkok?
Bangkok ist nach healthytravel.ch und CDC kein Malariagebiet, doch Dengue-Fieber kommt im ganzen Land vor und wird tagsüber von Mücken übertragen. Hepatitis A empfiehlt healthytravel.ch allen Reisenden; die CDC rät zusätzlich zu Typhus und je nach Aufenthalt zu Hepatitis B.
Für Mückenschutz gilt: healthytravel.ch empfiehlt «optimalen Mückenschutz rund um die Uhr», besonders tagsüber. Die CDC nennt Repellents mit mindestens 20 % DEET, langärmlige Kleidung und klimatisierte oder abgeschirmte Räume. Tollwutfälle bei Hunden kommen laut CDC vor; nach Bissen oder Kratzern sofort die Wunde waschen und ärztliche Hilfe suchen. Eine Tollwut-Vorimpfung ist bei längerem Aufenthalt oder engem Tierkontakt zu erwägen.
Beim Essen helfen die allgemeinen Regeln: sichere Speisen und Getränke wählen, nicht in unchloriertem Süsswasser schwimmen (Leptospirose). Die Luftqualität ist in Bangkok nach Angaben des Auswärtigen Amts ein zunehmendes Problem; in der Trockenzeit von November bis April kommt zusätzliche Belastung durch Brände hinzu. Der World Air Quality Index gibt aktuelle Werte an. Private Krankenhäuser in Bangkok sind laut BMEIA von guter Qualität; es gibt kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich, eine Reiseversicherung ist deshalb wichtig. Impfungen vorab ärztlich abklären.
Quellen: healthytravel.ch · CDC Travelers' Health · Auswärtiges Amt · BMEIA
Wie sicher ist Bangkok?
Die häufigsten Risiken in Bangkok sind Taschendiebstahl in Menschenmengen, überteuerte Tuk-Tuk-Fahrten, Edelstein- und Taxibetrug sowie Verkehrsunfälle. Aktuelle Lage bei EDA, Auswärtigem Amt und BMEIA prüfen.
Das Auswärtige Amt warnt vor Taschendieben an Flughäfen, Bahnhöfen, in Bussen und an Stränden und rät, nur das täglich benötigte Bargeld mitzunehmen. Fahrer von Taxis und Tuk-Tuks bringen Gäste mitunter gezielt in Geschäfte oder fordern am Ende stark überhöhte Preise; Touristen werden in Juwelierläden gelockt. Das BMEIA nennt Betrugsversuche am Flughafen und rät zu offiziellen Taxis mit Taxameter.
Es herrscht Linksverkehr, die Unfallquote ist hoch, und 70 % der Opfer sind Zweiradfahrer. Mopeds sind oft nicht versichert; Helmpflicht gilt. In Bars warnt das Auswärtige Amt vor manipulierten Getränken. Drogenbesitz wird streng bestraft, E-Zigaretten sind verboten. Kritik am Königshaus kann auch online als Majestätsbeleidigung mit Haft bestraft werden. Notfälle: Touristenpolizei 1155.
Quellen: Auswärtiges Amt · BMEIA · EDA
Wie reist man nach Bangkok und innerhalb der Stadt?
Bangkok wird von zwei internationalen Flughäfen bedient: Suvarnabhumi (BKK) rund 25 km ausserhalb und Don Mueang (DMK) als Drehscheibe der Billigfluggesellschaften. Vom BKK fährt die Airport Rail Link in rund 27 Minuten nach Phaya Thai; innerhalb der Stadt verbinden BTS, MRT und Flussboote die Viertel.
Suvarnabhumi (BKK) öffnete am 28. September 2006 im Bezirk Bang Phli der Provinz Samut Prakan, rund 25 km vom Zentrum entfernt, mit drei parallelen Pisten und 62.2 Millionen Passagieren im Jahr 2024. Die Airport Rail Link (City Line) hält an acht Stationen auf 28.6 km, täglich von 5:30 bis 24:00 Uhr, mit rund 27 Minuten bis Phaya Thai; an Phaya Thai besteht Anschluss an die BTS, an Makkasan an die MRT. Der Fahrpreis liegt laut Wikipedia zwischen 15 und 45 Baht.
Don Mueang (DMK) ist der Billigflughafen der Region, Basis von Thai AirAsia, Nok Air, Thai AirAsia X und Thai Lion Air, mit Terminal 1 für internationale und Terminal 2 für Inlandflüge. Der Flughafen ist über die SRT Dark Red Line und die Flughafenbusse A1 bis A4 erreichbar. Die Bahnlinie führt zum Bahnhof Krung Thep Aphiwat in Bang Sue. Dieser Bahnhof löste Hua Lamphong als Fernbahnhof ab und bedient unter anderem Chiang Mai; er hat 26 Bahnsteige und ist der grösste Bahnhof Südostasiens.
| Verkehrsmittel | Merkmale |
|---|---|
| BTS Skytrain | Seit 5. Dezember 1999; Sukhumvit-Linie (47 Stationen), Silom-Linie (14), Gold Line (3); Preis nach Distanz, Rabbit Card |
| MRT | Seit 3. Juli 2004; Blaue, Violette, Gelbe und Rosa Linie, 107 Stationen; Fahrpreis 10 bis 41 Baht laut Wikipedia |
| Chao Phraya Express Boat | 38 Anleger, 06:00–21:30 werktags, 06:00–18:40 am Wochenende; 10 bis 32 Baht laut Wikipedia |
| Khlong Saen Saep | Expressboote zwischen Golden Mount und NIDA im Osten |
| Tuk-Tuk | Rund 9’000 registrierte Fahrzeuge; Preis vorher aushandeln |
Die BTS und die MRT kreuzen sich an fünf Stationen, nämlich Sala Daeng, Asok, Ha Yaek Lat Phrao, Bang Wa und Mo Chit. Zwischen Sathorn (Anschluss an die BTS) und Phra Arthit fahren die Chao Phraya Express Boats; der Fluss ist die schnellste Verbindung zu den Tempeln der Altstadt, weil dort keine Hochbahn fährt.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Wie bezahlt man in Bangkok?
Landeswährung ist der Baht (฿). Die Bahnen akzeptieren Rabbit Card, MRT-Karten und teilweise kontaktlose Bankkarten, auf Märkten und an Essständen zählt Bargeld. Der Eintritt zum Grand Palace betrug laut einem Besucherportal 500 Baht (Stand Oktober 2026).
Das Fahrkartensystem der BTS arbeitet mit Einzelfahrscheinen und der Rabbit Card, die seit 2012 als Guthabenkarte besteht. Bei der MRT zahlt man auf der Blauen und Violetten Linie seit Januar 2022 auch mit kontaktlosen Bankkarten (EMV); auf der Gelben und Rosa Linie sind Bargeld, EMV und Rabbit Card möglich. Rabatte gibt es für Studierende bis 23 Jahre (10 %) sowie für Kinder und Ältere (50 %).
Tempel und Paläste berechnen Eintritt. Der Grand Palace kostet nach dem Besucherportal Pickyourtrail 500 Baht und schliesst Wat Phra Kaew und das Queen Sirikit Museum of Textiles ein (Stand Oktober 2026); Kinder unter 120 cm zahlen nichts. Die Preise können wechseln, daher vorab beim Anbieter prüfen.
Quellen: Pickyourtrail · Wikipedia (en)
Wo übernachtet man in Bangkok?
Die Lage entscheidet über die Wege: Wer Tempel und Palast sehen will, wohnt an der Altstadt oder am Fluss, wer abends essen und einkaufen will, in Siam, Sukhumvit oder Silom. Eine Unterkunft an der BTS oder MRT spart Fahrtzeit.
Die Altstadt rund um Rattanakosin und die Khao San Road liegt abseits der Hochbahn und wird über Flussanleger wie Phra Arthit erreicht. Siam, Chit Lom und Sukhumvit liegen an der Sukhumvit-Linie der BTS, Silom und Sathon an der Silom-Linie. Chinatown hat mit Wat Mangkon eine MRT-Station an der Blauen Linie.
Für Reisende mit frühem oder spätem Flug ist die Nähe zur Airport Rail Link praktisch, etwa an Phaya Thai oder Makkasan.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Was isst man in Bangkok?
Thailändische Küche strebt ein Gleichgewicht aus süss, sauer, salzig und scharf an; Reis ist die Basis der Mahlzeit. In Bangkok verbindet sie sich mit chinesischen Einflüssen, am deutlichsten in Chinatown.
Zentralthailändische Klassiker sind Som Tam (grüner Papayasalat), Pad Thai und Tom Yum, die in CNNs Rangliste der besten Speisen 2011 vertreten waren. Fischsauce (Nam Pla), Garnelenpaste (Kapi) und Chilipasten (Nam Phrik) gehören fast zu jedem Essen. Für Bangkok nennt die Quelle grünes und rotes Curry mit chinesischem Einschlag; Nudelsuppen und gebratener Reis dominieren schnelle Mahlzeiten.
Mahlzeiten sind gemeinschaftlich, mehrere Gerichte kommen gleichzeitig auf den Tisch. Am Abend füllt sich die Yaowarat Road mit Essständen, die Einheimische wie Reisende anziehen.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Welche Bräuche und Verhaltensregeln gelten in Bangkok?
In Tempeln und Palästen gilt: Schultern und Knie bedecken, Schuhe vor Gebetshallen ausziehen und die Füsse nie auf Buddha-Bilder richten. Am Grand Palace gelten laut Quelle die strengsten Regeln.
Am Grand Palace müssen Schultern und Oberarme bedeckt sein (kurze Ärmel sind erlaubt, schulterfreie Oberteile nicht), die Beine bis unter das Knie; geschlossene Schuhe oder Sandalen mit Fersenriemen sind Pflicht, zerrissene oder durchsichtige Kleidung wird abgewiesen. Am Eingang kann man Kleidung für 200 Baht mieten (Stand Oktober 2026 laut Pickyourtrail).
Allgemein gilt in thailändischen Tempeln: keine Hüte, kein lautes Lachen, vor Betenden nicht durchlaufen, vor Fotos fragen, den Kopf anderer Personen nicht berühren, keine Selfies mit Buddha-Figuren. Frauen sollten einen Schal für die Schultern bereithalten. Nichtbuddhisten sind willkommen und geben bei freiem Eintritt eine kleine Spende.
Quellen: Pickyourtrail · TempleSeeker
Was kann man in Bangkok unternehmen?
Zu den Höhepunkten zählen ein Tag auf der Rattanakosin-Insel, eine Fahrt auf dem Chao Phraya, ein Abend in Chinatown, ein Besuch auf dem Chatuchak-Markt und ein Tagesausflug nach Ayutthaya. Ein Massagebesuch in Wat Pho und ein Spaziergang im Lumphini-Park ergänzen das Programm.
Fluss und Kanäle: Die Express Boats fahren seit 1971 und befördern rund 40’000 Fahrgäste täglich über eine 32 km lange Strecke. Auf dem Khlong Saen Saep verkehren Expressboote zwischen Golden Mount und NIDA; der Kanal wurde ab 1837 gebaut, ist heute 72 km lang und stark verschmutzt.
Thai-Massage: Die traditionelle Thai-Massage steht seit Dezember 2019 auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Sie arbeitet mit Druck entlang von Energielinien (Sen), Dehnungen und Yoga-ähnlichen Stellungen, ohne Öl, in lockerer Kleidung. Lizenzierte Praktiker müssen mindestens 800 Ausbildungsstunden vorweisen; Wat Pho ist die Wiege dieser Tradition.
Ausflug Ayutthaya: Das Königreich Ayutthaya wurde 1351 von Ramathibodi I. gegründet und 1767 von burmesischen Truppen zerstört. Der Geschichtspark umfasst 289 ha und ist seit 1991 UNESCO-Welterbe; Wat Mahathat mit dem Buddha-Kopf in Baumwurzeln, Wat Phra Si Sanphet mit drei Chedis und Wat Chaiwatthanaram sind die bekanntesten Orte.
Schwimmender Markt: Damnoen Saduak liegt rund 100 km südwestlich von Bangkok. Der Kanal wurde 1866 bis 1868 gebaut; der Markt ist morgens zwischen 7:00 und 9:00 Uhr am lebhaftesten und gilt laut Wikipedia als touristisch geprägt, mit erhöhten Preisen.
Wasserfeste und Lichter: Zu Songkran im April und zu Loy Krathong im November lohnt ein Aufenthalt in der Stadt; beide Feste verändern das Strassenbild.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Wie reist man in Bangkok nachhaltig?
Hochbahn, U-Bahn und Flussboote ersetzen Autofahrten und mindern die Luftbelastung. Wer Märkte besucht, nimmt eine eigene Tasche mit; am Erawan-Schrein sind Räucherwerk und Kerzen verboten.
Die Stadt litt nach Angaben der Quelle in den 1990er Jahren unter starker Luftverschmutzung, die durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gebessert wurde.
Quellen: Wikipedia (en) · Auswärtiges Amt · Wikipedia (en)
Wie lässt sich Bangkok kombinieren?
Bangkok passt als Auftakt oder Abschluss einer Thailand-Reise. Der Tagesausflug nach Ayutthaya und der Nachtzug oder Flug nach Chiang Mai sind naheliegende Verlängerungen.
Zu den Anschlüssen im Land siehe die Landesseite Thailand. Ayutthaya ist Tagesausflug, Chiang Mai wird vom Bahnhof Krung Thep Aphiwat per Zug erreicht. Die Seiten zu Chiang Mai und Phuket vertiefen die nächsten Stationen.
Quellen: Wikipedia (en) · Wikipedia (en)
Für wen eignet sich Bangkok, für wen weniger?
Bangkok passt zu Reisenden, die Tempel, Märkte und Essen in einer grossen Stadt erkunden wollen. Weniger gut passt es zu allen, die Ruhe und Strand suchen, denn die Stadt ist laut und heiss und im Verkehr oft zäh.
Gut: Kulturreisende, Essensfreunde und Familien mit Interesse an Bootsfahrten. Weniger gut: Menschen, die Hitze und Gedränge schlecht vertragen, und Reisende, die nur Strand suchen.
Quellen: Wikipedia (en) · TempleSeeker